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Beschreibung
'Reopening of Criminal Proceedings to the Detriment of Previously Adjudicated Persons': Article 103 (3) of the German Basic Law prohibits the repetition of criminal proceedings to the detriment of previously adjudicated persons (acquitted and sentenced). The provision embodies a part of the traditional procedural principle of ne bis in idem (Latin: not twice in the same [thing]). This thesis analyses the basic idea behind the constitutional provision and examines its significance for both the existing and future retrial law.
'Reopening of Criminal Proceedings to the Detriment of Previously Adjudicated Persons': Article 103 (3) of the German Basic Law prohibits the repetition of criminal proceedings to the detriment of previously adjudicated persons (acquitted and sentenced). The provision embodies a part of the traditional procedural principle of ne bis in idem (Latin: not twice in the same [thing]). This thesis analyses the basic idea behind the constitutional provision and examines its significance for both the existing and future retrial law.
Über den Autor
Die Autorin studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und absolvierte im Anschluss einen LL.M.-Studiengang an den Universitäten Bologna, Rotterdam und Haifa. Den Juristischen Vorbereitungsdienst besuchte sie am Oberlandesgericht Düsseldorf und arbeitete im Anschluss unter anderem als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht von Prof. Dr. Frister in Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung
Problemaufriss - Grundlagen - Gegenstand und Gang der Untersuchung
B. Die Entwicklungsgeschichte von ne bis in idem und der ungünstigen Wiederaufnahme
Die wandelnde Rechtskraftauffassung bis ins 19. Jahrhundert - Die der Reichsstrafprozessordnung von 1877 zugrunde liegende Rechtskraftauffassung - Der Grundsatz ne bis in idem in der Rechtsprechung des Reichsgerichts - Die Rechtskraftauffassung in der Zeit des Nationalsozialismus - Die Verankerung von ne bis in idem in Art. 103 Abs. 3 GG - Die ungünstige Wiederaufnahme in und nach der Besatzungszeit - Art. 103 Abs. 3 GG in der höchstrichterlichen Rechtsprechung der Bundesrepublik - Reformdiskussion der ungünstigen Wiederaufnahme in der Bundesrepublik - Zusammenfassende Würdigung
C. Die gescheiterte Reform der Wiederaufnahme aus dem Jahr 2021
Die Ergänzung des § 362 Nr. 5 StPO durch das 'Gesetz zur Herstellung materieller Gerechtigkeit' vom 21.12.2021 - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 31.10.2023 - 2 BvR 900/22 - Zusammenfassende Würdigung
D. Interpretation von Art. 103 Abs. 3 GG
Zur Rechtsnatur von Art. 103 Abs. 3 GG - Die Tatbestandsmerkmale von Art. 103 Abs. 3 GG - Der Grundgedanke von Art. 103 Abs. 3 GG - Folgerungen - Zusammenfassende Würdigung
E. Konsequenzen für die ungünstige Wiederaufnahme nach bestehendem und zukünftigem Recht
Bedeutung von Art. 103 Abs. 3 GG für die ungünstige Wiederaufnahme de lege lata - Bedeutung von Art. 103 Abs. 3 GG für die ungünstige Wiederaufnahme de lege ferenda - Verfassungsänderung
Problemaufriss - Grundlagen - Gegenstand und Gang der Untersuchung
B. Die Entwicklungsgeschichte von ne bis in idem und der ungünstigen Wiederaufnahme
Die wandelnde Rechtskraftauffassung bis ins 19. Jahrhundert - Die der Reichsstrafprozessordnung von 1877 zugrunde liegende Rechtskraftauffassung - Der Grundsatz ne bis in idem in der Rechtsprechung des Reichsgerichts - Die Rechtskraftauffassung in der Zeit des Nationalsozialismus - Die Verankerung von ne bis in idem in Art. 103 Abs. 3 GG - Die ungünstige Wiederaufnahme in und nach der Besatzungszeit - Art. 103 Abs. 3 GG in der höchstrichterlichen Rechtsprechung der Bundesrepublik - Reformdiskussion der ungünstigen Wiederaufnahme in der Bundesrepublik - Zusammenfassende Würdigung
C. Die gescheiterte Reform der Wiederaufnahme aus dem Jahr 2021
Die Ergänzung des § 362 Nr. 5 StPO durch das 'Gesetz zur Herstellung materieller Gerechtigkeit' vom 21.12.2021 - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 31.10.2023 - 2 BvR 900/22 - Zusammenfassende Würdigung
D. Interpretation von Art. 103 Abs. 3 GG
Zur Rechtsnatur von Art. 103 Abs. 3 GG - Die Tatbestandsmerkmale von Art. 103 Abs. 3 GG - Der Grundgedanke von Art. 103 Abs. 3 GG - Folgerungen - Zusammenfassende Würdigung
E. Konsequenzen für die ungünstige Wiederaufnahme nach bestehendem und zukünftigem Recht
Bedeutung von Art. 103 Abs. 3 GG für die ungünstige Wiederaufnahme de lege lata - Bedeutung von Art. 103 Abs. 3 GG für die ungünstige Wiederaufnahme de lege ferenda - Verfassungsänderung
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Fachbereich: | Strafrecht |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Produktart: | Nachschlagewerke |
| Rubrik: | Recht & Wirtschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 204 S. |
| ISBN-13: | 9783428195534 |
| ISBN-10: | 3428195531 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 19553 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Ouass, Hayat Annabell |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | Duncker & Humblot GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, D-12165 Berlin, info@duncker-humblot.de |
| Maße: | 230 x 154 x 13 mm |
| Von/Mit: | Hayat Annabell Ouass |
| Erscheinungsdatum: | 16.09.2025 |
| Gewicht: | 0,314 kg |