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Beschreibung

Als Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols muss die Polizei Bürgernähe, Transparenz, aber auch die Durchsetzungskraft des Rechtsstaates in sich vereinen. Der Anspruch an die Polizeibeamtinnen und Beamten muss also sein, in ihrem dienstlichen Alltag individuelle Ansichten und Werte hinter ihren beamtenrechtlichen Pflichten und insbesondere dem Neutralitätsgebot zurückzustellen. Die eigene Identifikation mit unseren demokratischen Grundwerten ist dabei unerlässlich. Allerdings traten in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle von Diskriminierung durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zu Tage und legten die Befürchtung struktureller Probleme mit menschenfeindlichen Einstellungen nahe. Diese Arbeit beleuchtet deshalb die Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mit Blick auf ihre politischen Überzeugungen, ihre Einstellung zu spezifischen Bevölkerungsgruppen und setzt diese ins Verhältnis zu möglichen Einflussfaktoren. Dazu gehören z.B. ihre Kontakterfahrungen im Umgang mit spezifischen Bevölkerungsgruppen und Merkmale der polizeilichen Arbeitswelt.

Als Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols muss die Polizei Bürgernähe, Transparenz, aber auch die Durchsetzungskraft des Rechtsstaates in sich vereinen. Der Anspruch an die Polizeibeamtinnen und Beamten muss also sein, in ihrem dienstlichen Alltag individuelle Ansichten und Werte hinter ihren beamtenrechtlichen Pflichten und insbesondere dem Neutralitätsgebot zurückzustellen. Die eigene Identifikation mit unseren demokratischen Grundwerten ist dabei unerlässlich. Allerdings traten in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle von Diskriminierung durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zu Tage und legten die Befürchtung struktureller Probleme mit menschenfeindlichen Einstellungen nahe. Diese Arbeit beleuchtet deshalb die Einstellungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mit Blick auf ihre politischen Überzeugungen, ihre Einstellung zu spezifischen Bevölkerungsgruppen und setzt diese ins Verhältnis zu möglichen Einflussfaktoren. Dazu gehören z.B. ihre Kontakterfahrungen im Umgang mit spezifischen Bevölkerungsgruppen und Merkmale der polizeilichen Arbeitswelt.

Über den Autor

Maximilian Haendschke ist seit 2008 Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen und war u.a. als Einsatztrainer tätig. Er hat Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum studiert und erforschte polizeiliche Handlungsroutinen und Einstellungen im Berufskontext.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung.- 2. Theoretische Grundlage.- 3. Forschungsstand.- 4. Theoriegeleitetes Forschungsmodell.- 5. Methode.- 6. Stichprobenbeschreibung.- 7. Merkmale polizeilicher Arbeitswelt.- 8. Intergruppenkontakte.- 9. Einstellungen gegenüber der Organisation Polizei und Rollenverständnis.- 10. Politische Grundhaltungen.- 11. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Polizei.- 12. Neue Rechte Mentalitäten.- 13. Handlungsleitende Einstellungen.- 14. Resümee, Anknüpfungspunkte und Limitierungen.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Strafrecht
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Kriminologische Studien
Inhalt: xix
365 S.
4 s/w Illustr.
87 farbige Illustr.
365 S. 91 Abb.
87 Abb. in Farbe.
ISBN-13: 9783658504793
ISBN-10: 365850479X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 89590848
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Haendschke, Maximilian
Hersteller: Springer Gabler
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Kriminologische Studien
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 210 x 148 x 21 mm
Von/Mit: Maximilian Haendschke
Erscheinungsdatum: 08.01.2026
Gewicht: 0,501 kg
Artikel-ID: 134439112