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Beschreibung

Justine Diemke-Horst greift mit Fragen nach dem Vorkommen und der Bewertung von Depressionen in der Antike ein bislang in den Altertumswissenschaften noch kaum beachtetes Thema auf.

In der Fachliteratur tritt die Depression als modernes Krankheitsbild hervor, was die Frage nach der longue durée der Krankheit verstärkt in den Vordergrund rückt. Entgegen der in der Forschungslandschaft weit verbreiteten Idee, Depression als ein Konstrukt der Moderne zu fassen, greift das Buch den heute unter dem medizinischen Begriff "Depression" eingefassten Gemütszustand als ein in der Antike bereits bekanntes Phänomen auf. Durch die Untersuchung zahlreicher antiker Quellengattungen gelingt es der Autorin, ein Inventar an Begriffen, mit denen Zustände der Schwermut beschrieben wurden, herauszuarbeiten und zu analysieren. Damit schließt das Buch nicht nur eine große Forschungslücke, sondern eröffnet zugleich die Chance, den Zustand der Depression als anthropologische Universalie neu zu denken und zu diskutieren.

Für diese Arbeit wurde Justine Diemke-Horst mit dem Bruno-Snell Preis der Mommsen Gesellschaft ausgezeichnet.

Justine Diemke-Horst greift mit Fragen nach dem Vorkommen und der Bewertung von Depressionen in der Antike ein bislang in den Altertumswissenschaften noch kaum beachtetes Thema auf.

In der Fachliteratur tritt die Depression als modernes Krankheitsbild hervor, was die Frage nach der longue durée der Krankheit verstärkt in den Vordergrund rückt. Entgegen der in der Forschungslandschaft weit verbreiteten Idee, Depression als ein Konstrukt der Moderne zu fassen, greift das Buch den heute unter dem medizinischen Begriff "Depression" eingefassten Gemütszustand als ein in der Antike bereits bekanntes Phänomen auf. Durch die Untersuchung zahlreicher antiker Quellengattungen gelingt es der Autorin, ein Inventar an Begriffen, mit denen Zustände der Schwermut beschrieben wurden, herauszuarbeiten und zu analysieren. Damit schließt das Buch nicht nur eine große Forschungslücke, sondern eröffnet zugleich die Chance, den Zustand der Depression als anthropologische Universalie neu zu denken und zu diskutieren.

Für diese Arbeit wurde Justine Diemke-Horst mit dem Bruno-Snell Preis der Mommsen Gesellschaft ausgezeichnet.

Über den Autor
Justine Diemke ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Alte Geschichte an der Universität Hamburg.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: Vor- & Frühgeschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne
Inhalt: 454 S.
456 S.
ISBN-13: 9783515140621
ISBN-10: 351514062X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 400014062
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Diemke-Horst, Justine
Hersteller: Steiner Franz Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Franz Steiner Verlag GmbH, Maybachstr. 8, D-70469 Stuttgart, service@steiner-verlag.de
Maße: 243 x 188 x 30 mm
Von/Mit: Justine Diemke-Horst
Erscheinungsdatum: 11.03.2026
Gewicht: 0,76 kg
Artikel-ID: 134637340