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Beschreibung
Auf den Spuren der verlorenen Arten: kluge, berührende und nostalgische Essays über unseren Platz in der Natur

Im Jahr 1844 thronen zwei große, schwarzweißgefiederte Vögel auf einem Basaltfelsen vor der Küste Islands. Doch Museumssammler haben es auf sie abgesehen. Mit ihrem watschelnden Gang versuchen die pinguinähnlichen Tiere zum Rand der Klippe zu fliehen; sie können jedoch nicht fliegen und werden in die Enge getrieben. So rotten die Sammler unwissentlich eine ganze Art aus: die Riesenalke.

In seinen Essays begibt sich John Burnside auf die Spuren einer wilderen, reichhaltigeren Welt, und reflektiert auf kluge und berührende Art und Weise das Problem des menschenverursachten Aussterbens. Dabei geht es nicht nur um Artensterben, Burnside schließt verlorene Orte, Sprachen und kulturelle Vielfalt mit ein. So ist Von Riesenalks und Auerochsen Natur-, Kulturgeschichte und Zivilisationskritik zugleich, die für ein neues Verständnis unserer eigenen Sterblichkeit und unseres Platzes in der Welt eintritt. Eine tieftraurige Beschwörung dessen, was wir verloren haben - und ein dringliches Plädoyer dafür, das zu schützen, was uns noch bleibt.

Auf den Spuren der verlorenen Arten: kluge, berührende und nostalgische Essays über unseren Platz in der Natur

Im Jahr 1844 thronen zwei große, schwarzweißgefiederte Vögel auf einem Basaltfelsen vor der Küste Islands. Doch Museumssammler haben es auf sie abgesehen. Mit ihrem watschelnden Gang versuchen die pinguinähnlichen Tiere zum Rand der Klippe zu fliehen; sie können jedoch nicht fliegen und werden in die Enge getrieben. So rotten die Sammler unwissentlich eine ganze Art aus: die Riesenalke.

In seinen Essays begibt sich John Burnside auf die Spuren einer wilderen, reichhaltigeren Welt, und reflektiert auf kluge und berührende Art und Weise das Problem des menschenverursachten Aussterbens. Dabei geht es nicht nur um Artensterben, Burnside schließt verlorene Orte, Sprachen und kulturelle Vielfalt mit ein. So ist Von Riesenalks und Auerochsen Natur-, Kulturgeschichte und Zivilisationskritik zugleich, die für ein neues Verständnis unserer eigenen Sterblichkeit und unseres Platzes in der Welt eintritt. Eine tieftraurige Beschwörung dessen, was wir verloren haben - und ein dringliches Plädoyer dafür, das zu schützen, was uns noch bleibt.

Über den Autor
John Burnside (1955-2024), geboren in Schottland, zählt zu den profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags, dem Petrarca-Preis und dem Spycher-Literaturpreis. Mit 'Lügen über meinen Vater' (2006), 'Wie alle anderen' (2010), 'Über Liebe und Magie - I put a spell on you' (2014) und 'What light there is - Über die Schönheit des Moments' (2020) schrieb er mehrere Memoirs, die von Kritikern wie Lesern begeistert gefeiert wurden. Zuletzt erschien sein Erzählband 'So etwas wie Glück: Geschichten über die Liebe'. 2023 wurde er mit dem renommierten David Cohen Prize für sein Lebenswerk ausgezeichnet. John Burnside starb am 29. Mai 2024 im Alter von 69 Jahren.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Titelzusatz: Über das Verschwinden der Arten und unseren Platz in der Natur - 'Dieses Buch ist ein funkelndes Stück Literatur.' Matthias Jügler
Originaltitel: Aurochs and Auks. Essays on mortality and extinction
Inhalt: 192 S.
ISBN-13: 9783328603184
ISBN-10: 3328603182
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Gebunden
Autor: Burnside, John
Übersetzung: Robben, Bernhard
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Hersteller: Penguin Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Str. 28, D-81673 München, produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Maße: 200 x 134 x 25 mm
Von/Mit: John Burnside
Erscheinungsdatum: 14.10.2026
Gewicht: 0,312 kg
Artikel-ID: 136514715

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