Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Stéphane Mallarmé hat Anfang 1890 in Brüssel und an einigen anderen Orten einen Vortrag über seinen im Jahr zuvor verstorbenen Freund Villiers de l'Isle-Adam gehalten. Mallarmé ist hauptsächlich bekannt für seinen Würfelwurf und das von Debussy vertonte Gedicht Der Nachmittag eines Fauns. Villiers kennt man in Deutschland durch seine Grausamen Geschichten und seinen Roman Die Eva der Zukunft; er hat zwar in sehr jungen Jahren einen Gedichtband veröffentlicht, sich aber in der Folge nur noch mit Erzählungen und (nicht sonderlich erfolgreichen) Theaterstücken beschäftigt.Mallarmés Text ist jedoch kein Nachruf im üblichen Sinne, in dem Daten und Fakten zusammengetragen werden, um ein nachsichtiges Bild des Verstorbenen zu zeichnen. Er versucht vielmehr, anhand einiger Erinnerungen an das Auftreten von Villiers und dessen Selbstbewusstsein, sowie mit einigen ausgewählten Textzitaten seine eigene Vorstellung von der Aufgabe der Dichtung in der modernen Welt zu skizzieren, indem er sein Programm sozusagen direkt in die Tat umsetzt. Dadurch entsteht ein eigenes, neues Stück Literatur.
Stéphane Mallarmé hat Anfang 1890 in Brüssel und an einigen anderen Orten einen Vortrag über seinen im Jahr zuvor verstorbenen Freund Villiers de l'Isle-Adam gehalten. Mallarmé ist hauptsächlich bekannt für seinen Würfelwurf und das von Debussy vertonte Gedicht Der Nachmittag eines Fauns. Villiers kennt man in Deutschland durch seine Grausamen Geschichten und seinen Roman Die Eva der Zukunft; er hat zwar in sehr jungen Jahren einen Gedichtband veröffentlicht, sich aber in der Folge nur noch mit Erzählungen und (nicht sonderlich erfolgreichen) Theaterstücken beschäftigt.Mallarmés Text ist jedoch kein Nachruf im üblichen Sinne, in dem Daten und Fakten zusammengetragen werden, um ein nachsichtiges Bild des Verstorbenen zu zeichnen. Er versucht vielmehr, anhand einiger Erinnerungen an das Auftreten von Villiers und dessen Selbstbewusstsein, sowie mit einigen ausgewählten Textzitaten seine eigene Vorstellung von der Aufgabe der Dichtung in der modernen Welt zu skizzieren, indem er sein Programm sozusagen direkt in die Tat umsetzt. Dadurch entsteht ein eigenes, neues Stück Literatur.
Zusammenfassung
Stéphane Mallarmé, geb. 1842 in Paris, gest. 1898 in Valvins. Seit 1862 veröffentlichte er Gedichte in verschiedenen Zeitschriften und verdiente sich seinen Lebensunterhalt zunächst als Englischlehrer. 1874 gründete er die Zeitschrift La derniere mode, 1880 zusammen mit Paul Verlaine und Paul Valery einen literarischen Club. Mallarmé gilt als der Begründer des Hermetismus der modernen europäischen Lyrik und zählt zu den bedeutendsten Dichtern des Symbolismus.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Literaturwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: Villiers de l'Isle-Adam
Inhalt: 96 S.
ISBN-13: 9783883963792
ISBN-10: 3883963798
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Mallarmé, Stéphane
Übersetzung: Voullié, Ronald
Hersteller: Merve
Verantwortliche Person für die EU: Merve Verlag GmbH, Tom Lamberty, Kolonnadenstr. 5, D-04109 Leipzig, merve@merve.de
Maße: 8 x 120 x 170 mm
Von/Mit: Stéphane Mallarmé
Erscheinungsdatum: 14.04.2022
Gewicht: 0,091 kg
Artikel-ID: 111060612

Ähnliche Produkte