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Beschreibung

Vilhelm Hammershøi zählt zu den faszinierendsten Künstlern der Zeit um 1900. In einer sparsamen Bildsprache und reduzierten Farbpalette schuf er Interieurs, die in ihrer Beschränkung auf das Wesentliche von überwältigend poetischem Reiz sind. Eher selten treten Menschen in seinen Gemälden auf, und wenn doch, erscheinen sie als Rückenfigur oder in alltägliche Handlungen vertieft. Erstmals wird hier die Rolle des Klangs in Hammershøis Bildwelten thematisiert. Der Maler spielte selbst Cello, und Musikinstrumente sind immer wieder Gegenstand seiner Kompositionen. Der Untertitel 'Maler des stillen Klangs' beschreibt dabei nur vordergründig ein Paradoxon. Denn so 'stumm' die Gemälde auf den ersten Blick auch wirken mögen: Es ist eine Stille, die der konzentrierten Ruhe unmittelbar vor einem Konzertbeginn gleicht. Eine Stille, die unsere Aufmerksamkeit einfordert und zum Hinhören einlädt - und so eine völlig neue Seite in der Kunst Hammershøis offenbart.

Vilhelm Hammershøi (1864-1916) gilt als bedeutendster Vertreter der dänischen Interieurmalerei. Zum Zeitpunkt seines Todes war er ein weithin gefeierter Maler - zu seinen Bewunderern zählten Rainer Maria Rilke und Emil Nolde. Später geriet sein Schaffen außerhalb seiner Heimat zunehmend in Vergessenheit, bis er gut hundert Jahre später europaweit 'wiederentdeckt' wurde. Bis heute beeindrucken seine monochromen Interieurs, in deren meditativer Stille sich ein subtiles Spiel aus Licht und Schatten entfaltet.

Vilhelm Hammershøi zählt zu den faszinierendsten Künstlern der Zeit um 1900. In einer sparsamen Bildsprache und reduzierten Farbpalette schuf er Interieurs, die in ihrer Beschränkung auf das Wesentliche von überwältigend poetischem Reiz sind. Eher selten treten Menschen in seinen Gemälden auf, und wenn doch, erscheinen sie als Rückenfigur oder in alltägliche Handlungen vertieft. Erstmals wird hier die Rolle des Klangs in Hammershøis Bildwelten thematisiert. Der Maler spielte selbst Cello, und Musikinstrumente sind immer wieder Gegenstand seiner Kompositionen. Der Untertitel 'Maler des stillen Klangs' beschreibt dabei nur vordergründig ein Paradoxon. Denn so 'stumm' die Gemälde auf den ersten Blick auch wirken mögen: Es ist eine Stille, die der konzentrierten Ruhe unmittelbar vor einem Konzertbeginn gleicht. Eine Stille, die unsere Aufmerksamkeit einfordert und zum Hinhören einlädt - und so eine völlig neue Seite in der Kunst Hammershøis offenbart.

Vilhelm Hammershøi (1864-1916) gilt als bedeutendster Vertreter der dänischen Interieurmalerei. Zum Zeitpunkt seines Todes war er ein weithin gefeierter Maler - zu seinen Bewunderern zählten Rainer Maria Rilke und Emil Nolde. Später geriet sein Schaffen außerhalb seiner Heimat zunehmend in Vergessenheit, bis er gut hundert Jahre später europaweit 'wiederentdeckt' wurde. Bis heute beeindrucken seine monochromen Interieurs, in deren meditativer Stille sich ein subtiles Spiel aus Licht und Schatten entfaltet.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Bildende Kunst
Medium: Buch
Inhalt: 232 S.
97 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783775763806
ISBN-10: 3775763805
Sprache: Englisch
Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Hammershøi, Vilhelm/Illies, Florian/Marcellán Fernández, Clara u a
Redaktion: Kunstgesellschaft, Zürcher
Herausgeber: Zürcher Kunstgesellschaft/Kunsthaus Zürich
Hersteller: Hatje Cantz Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: HATJE CANTZ VERLAG GmbH, Mommsenstr. 27, D-10629 Berlin, contact@hatjecantz.de
Abbildungen: 97 farbige Abbildungen
Maße: 246 x 296 x 27 mm
Von/Mit: Zürcher Kunstgesellschaft
Erscheinungsdatum: 08.07.2026
Gewicht: 1,371 kg
Artikel-ID: 135880568

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