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Beschreibung
In VELLEDA verbindet Christiane Benedikte Naubert gelehrte Geschichtsimagination mit empfindsamer Erzählkunst. Im Mittelpunkt steht die sagenumwobene germanische Seherin, deren Gestalt zwischen politischer Autorität, religiösem Charisma und persönlichem Schicksal erscheint. Der Roman entfaltet ein frühhistorisches Panorama, in dem römische Macht, germanische Freiheitsvorstellungen und die Deutungskraft des Mythos miteinander ringen. Nauberts Stil ist zugleich antiquarisch interessiert und psychologisch nuanciert; sie nutzt historische Stoffe nicht zur bloßen Belehrung, sondern zur Erkundung von Handlungsmacht, Loyalität und kultureller Erinnerung. Christiane Benedikte Naubert, 1752 in Leipzig geboren, gehört zu den bedeutenden Wegbereiterinnen des deutschsprachigen historischen Romans. Ihre Werke erschienen lange anonym und wurden erst später ihrer Autorschaft zugeordnet, was die Bedingungen weiblichen Schreibens im 18. Jahrhundert deutlich macht. Ihre umfassende Lektüre, ihr Interesse an Chroniken, Sagen und nationalen Überlieferungen sowie die Aufklärungskultur ihrer Zeit prägten ihre literarische Methode: Geschichte wird bei ihr zur Bühne moralischer und politischer Reflexion. VELLEDA empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Literatur jenseits bloßer Abenteuerhandlung suchen. Das Buch bietet einen faszinierenden Zugang zu Geschichtsdenken, Frauenfiguren und Mythopoetik der Spätaufklärung und verdient erneute Aufmerksamkeit als Schlüsseltext einer oft unterschätzten Autorin.
In VELLEDA verbindet Christiane Benedikte Naubert gelehrte Geschichtsimagination mit empfindsamer Erzählkunst. Im Mittelpunkt steht die sagenumwobene germanische Seherin, deren Gestalt zwischen politischer Autorität, religiösem Charisma und persönlichem Schicksal erscheint. Der Roman entfaltet ein frühhistorisches Panorama, in dem römische Macht, germanische Freiheitsvorstellungen und die Deutungskraft des Mythos miteinander ringen. Nauberts Stil ist zugleich antiquarisch interessiert und psychologisch nuanciert; sie nutzt historische Stoffe nicht zur bloßen Belehrung, sondern zur Erkundung von Handlungsmacht, Loyalität und kultureller Erinnerung. Christiane Benedikte Naubert, 1752 in Leipzig geboren, gehört zu den bedeutenden Wegbereiterinnen des deutschsprachigen historischen Romans. Ihre Werke erschienen lange anonym und wurden erst später ihrer Autorschaft zugeordnet, was die Bedingungen weiblichen Schreibens im 18. Jahrhundert deutlich macht. Ihre umfassende Lektüre, ihr Interesse an Chroniken, Sagen und nationalen Überlieferungen sowie die Aufklärungskultur ihrer Zeit prägten ihre literarische Methode: Geschichte wird bei ihr zur Bühne moralischer und politischer Reflexion. VELLEDA empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Literatur jenseits bloßer Abenteuerhandlung suchen. Das Buch bietet einen faszinierenden Zugang zu Geschichtsdenken, Frauenfiguren und Mythopoetik der Spätaufklärung und verdient erneute Aufmerksamkeit als Schlüsseltext einer oft unterschätzten Autorin.
Details
| Genre: | Science Fiction & Fantasy |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027261772 |
| ISBN-10: | 8027261775 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Naubert, Christiane Benedikte |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | Christiane Benedikte Naubert |
| Erscheinungsdatum: | 13.05.2019 |
| Gewicht: | 0,127 kg |