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Beschreibung

»Über Vakante Glut schrieb Johannes Poethen in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung': »Du Bouchet steht in einer alten, seit etwa 1850 überaus reich gewordenen Tradition, ohne deshalb Traditionalist zu sein. Er verwendet die überkommenen Techniken mit einer ihm ganz eigenen Sensibilität ... Manchen werden diese Gedichte suspekt sein; ihr eiliger Blick, zugestellt von den gängigen Plakaten und modischen Spruchblasen, wird sie nicht wahrnehmen. Dabei verraten diese Gedichte in all ihrer 'Innerlichkeit' ein äußerstes, gefährliches Engagement. Der Leser freilich wird sich die Zeit nehmen müssen, darüber zu meditieren. Paul Celan übertrug nicht in die Sprache Paul Celans. Ihm sind neue französische Gedichte in höchst subtiler deutscher Sprachgestalt zu danken.«

/ Zweisprachige Ausgabe

»Über Vakante Glut schrieb Johannes Poethen in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung': »Du Bouchet steht in einer alten, seit etwa 1850 überaus reich gewordenen Tradition, ohne deshalb Traditionalist zu sein. Er verwendet die überkommenen Techniken mit einer ihm ganz eigenen Sensibilität ... Manchen werden diese Gedichte suspekt sein; ihr eiliger Blick, zugestellt von den gängigen Plakaten und modischen Spruchblasen, wird sie nicht wahrnehmen. Dabei verraten diese Gedichte in all ihrer 'Innerlichkeit' ein äußerstes, gefährliches Engagement. Der Leser freilich wird sich die Zeit nehmen müssen, darüber zu meditieren. Paul Celan übertrug nicht in die Sprache Paul Celans. Ihm sind neue französische Gedichte in höchst subtiler deutscher Sprachgestalt zu danken.«

/ Zweisprachige Ausgabe
Zusammenfassung
Celan, PaulPaul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.
Details
Erscheinungsjahr: 2020
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Reihe: Bibliothek Suhrkamp
Inhalt: 183 S.
ISBN-13: 9783518242490
ISBN-10: 3518242490
Sprache: Französisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bouchet, André
Übersetzung: Celan, Paul
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
Bibliothek Suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 181 x 118 x 14 mm
Von/Mit: André Bouchet
Erscheinungsdatum: 27.04.2020
Gewicht: 0,195 kg
Artikel-ID: 118238771

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