Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die Vagina Dentata ist heute eine Stellvertreterin, eine Metapher für die Kastrationsangst des Mannes. Das liest man zumindest, in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Online-Recherchen zu diesem Motiv. Dabei wurde die Vagina Dentata erst durch die Kolonialisierung "verwestlicht" und zu diesem Männerschreck gemacht. Nach einer bildlichen Betrachtung des Motivs und einem Überblick über die historische Entwicklung werfe ich mit meinem feministischen Blick ein anderes Licht auf die gängigen Verwendungen des Mythos. Ich stelle die These auf, dass der Darstellung der Vulva als etwas Böses ein Sinn innewohnt, und zwar die Systemregulierung des Patriachats. Mythen und Erzählungen haben eine große Macht über die Gesellschaft. Sie sind wie Erziehungsratgeber aus früher Zeit und die meisten Erzählungen über die Vagina Dentata dienen des Erhalts eines Status, in welchem die Frau mit einer Vielzahl von Zuschreibungen untergeordnet wird. Das generierte Schreckensbild der penisverschlingenden Vulva wird als Waffe genutzt, um Frauen daran zu hindern, selbstbestimmt dem patriarchalen Idealbild der Frau zu entkommen. Macht die Frau einen "falschen" Schritt, wird ihr vorgeworfen, böse zu sein, falsche Entscheidungen getroffen zu haben und schlechte Angewohnheiten oder Charakterzüge zu
haben. Sie gilt nun als das Monster, Hure, Emanze und/oder Zicke. Anschließend werfe ich einen Blick auf Akte des feministischen Widerstands, welche die Vagina Dentata aufgreifen und diese gegen die Unterdrücker anwenden.
Die Vagina Dentata ist heute eine Stellvertreterin, eine Metapher für die Kastrationsangst des Mannes. Das liest man zumindest, in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Online-Recherchen zu diesem Motiv. Dabei wurde die Vagina Dentata erst durch die Kolonialisierung "verwestlicht" und zu diesem Männerschreck gemacht. Nach einer bildlichen Betrachtung des Motivs und einem Überblick über die historische Entwicklung werfe ich mit meinem feministischen Blick ein anderes Licht auf die gängigen Verwendungen des Mythos. Ich stelle die These auf, dass der Darstellung der Vulva als etwas Böses ein Sinn innewohnt, und zwar die Systemregulierung des Patriachats. Mythen und Erzählungen haben eine große Macht über die Gesellschaft. Sie sind wie Erziehungsratgeber aus früher Zeit und die meisten Erzählungen über die Vagina Dentata dienen des Erhalts eines Status, in welchem die Frau mit einer Vielzahl von Zuschreibungen untergeordnet wird. Das generierte Schreckensbild der penisverschlingenden Vulva wird als Waffe genutzt, um Frauen daran zu hindern, selbstbestimmt dem patriarchalen Idealbild der Frau zu entkommen. Macht die Frau einen "falschen" Schritt, wird ihr vorgeworfen, böse zu sein, falsche Entscheidungen getroffen zu haben und schlechte Angewohnheiten oder Charakterzüge zu
haben. Sie gilt nun als das Monster, Hure, Emanze und/oder Zicke. Anschließend werfe ich einen Blick auf Akte des feministischen Widerstands, welche die Vagina Dentata aufgreifen und diese gegen die Unterdrücker anwenden.
Über den Autor
Katharina Hantke ist Dipl. Designerin, selbstständige Illustratorin, Performerin und Konzeptkünstlerin. In ihren Arbeiten setzt sie sich oft mit queer feministischen Themen auseinander.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik
Produktart: Humor, Comics & Cartoons
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 134 S.
ISBN-13: 9783960422020
ISBN-10: 3960422024
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Hantke, Katharina
Hersteller: edition assemblage
edition assemblage e.V.
Verantwortliche Person für die EU: edition assemblage, Rrudolf-Diesel-Str. 37, D-48157 Münster, customerservice@edition-assemblage.de
Abbildungen: Die grafische Begleitung des Texts überbrückt Hemmschwellen sich mit schwer verdaulichen Themen wie die des misogynen Mythos der Vagina Dentata auseinanderzusetzen.
Maße: 213 x 151 x 16 mm
Von/Mit: Katharina Hantke
Erscheinungsdatum: 05.05.2026
Gewicht: 0,4 kg
Artikel-ID: 133921648

Ähnliche Produkte

Taschenbuch