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Beschreibung
Unser Leben in den Waldern führt uns in eine gar nicht so ferne Zukunft, wo wir es vermutlich ganz normal finden werden, dank implantierter Technik standig "online" zu sein, smart vernetzt mit Wohnung, Verkehrsmitteln, Arbeit und den staatlichen Autoritaten. Was aber geschieht mit uns, wenn wir in einer Gesell- schaft leben, in welcher der technische Fortschritt und Turbo-Kapitalismus auf die Spitze getrieben sind? In der Klone uns als lebende Ersatzteillager für Organe dienen? In der Roboter den Großteil der Arbeit übernehmen? In der die Unter- scheidungslinie zwischen KI-Affen und Menschen zu verschwinden droht?
Die wenigen Rebellen, denen dammert, was für eine Realitat tatsachlich hinter dem System steckt, flüchten sich in die Offline-Welt der Walder. Und dort schreibt Marie, ehemalige Psychiaterin, mit Bleistift und Papier ihre Aufzeichnungen: ein in aller Eile verfasster Bericht vom Leben, von der Liebe, vom langsamen Be- greifen einer fast undurchschaubaren Uberwachungsdiktatur, wo eliminiert wird, wer - wie sie - zu viel fragt. Sie schreibt ins Ungewisse hinein, voller Hoffnung, irgendwer konnte irgendwann ihren Mahnruf lesen, der den letzten glühenden Funken freien menschlichen Willens bezeugt. Ein fulminanter Text, verzweifelt, wütend, gepragt von schwarzem Humor - aus einer Zukunft, die sich erschreckend logisch aus unserer Gegenwart speist.
Unser Leben in den Waldern führt uns in eine gar nicht so ferne Zukunft, wo wir es vermutlich ganz normal finden werden, dank implantierter Technik standig "online" zu sein, smart vernetzt mit Wohnung, Verkehrsmitteln, Arbeit und den staatlichen Autoritaten. Was aber geschieht mit uns, wenn wir in einer Gesell- schaft leben, in welcher der technische Fortschritt und Turbo-Kapitalismus auf die Spitze getrieben sind? In der Klone uns als lebende Ersatzteillager für Organe dienen? In der Roboter den Großteil der Arbeit übernehmen? In der die Unter- scheidungslinie zwischen KI-Affen und Menschen zu verschwinden droht?
Die wenigen Rebellen, denen dammert, was für eine Realitat tatsachlich hinter dem System steckt, flüchten sich in die Offline-Welt der Walder. Und dort schreibt Marie, ehemalige Psychiaterin, mit Bleistift und Papier ihre Aufzeichnungen: ein in aller Eile verfasster Bericht vom Leben, von der Liebe, vom langsamen Be- greifen einer fast undurchschaubaren Uberwachungsdiktatur, wo eliminiert wird, wer - wie sie - zu viel fragt. Sie schreibt ins Ungewisse hinein, voller Hoffnung, irgendwer konnte irgendwann ihren Mahnruf lesen, der den letzten glühenden Funken freien menschlichen Willens bezeugt. Ein fulminanter Text, verzweifelt, wütend, gepragt von schwarzem Humor - aus einer Zukunft, die sich erschreckend logisch aus unserer Gegenwart speist.
Zusammenfassung
Heibert, Frank
FRANK HEIBERT, geboren 1960 in Essen, lebt und arbeitet als Literaturübersetzer in Berlin. Er übersetzt seit 1983 Romane und Theaterstücke aus dem Englischen und Franzosischen (Werke von Don DeLillo, Richard Ford, George Saunders, Boris Vian, Raymond Queneau u.v.a.) und wurde mehrfach preisgekront. Zusatzlich ist er Autor und Jazzsanger.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Originaltitel: Notre vie dans les forêts
Inhalt: 110 S.
ISBN-13: 9783906910598
ISBN-10: 3906910598
Sprache: Deutsch
Ausstattung / Beilage: Mit Lesebändchen
Einband: Gebunden
Autor: Darrieussecq, Marie
Übersetzung: Heibert, Frank
Hersteller: Secession Verlag für Literatur
Verantwortliche Person für die EU: Prolit, Siemensstr. 16, D-35463 Fernwald, service@prolit.de
Maße: 210 x 130 x 12 mm
Von/Mit: Marie Darrieussecq
Erscheinungsdatum: 29.01.2019
Gewicht: 0,24 kg
Artikel-ID: 115092523

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