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Tacloban, Leyte, Philippinen. Der Super-Taifun Haiyan, der 'perfekte Sturm', hat die Insel heimgesucht. Ann kehrt nach 20 Jahren im Auftrag einer NGO in ihre Heimatstadt zurück - und wird überrollt von Kindheitserinnerungen, denen sie inmitten der Trümmer auf den Grund zu gehen versucht: einem großen, düsteren Familiengeheimnis, Gruselgeschichten von einer Bestie, die umgeht in Tacloban, Menschen, die plötzlich in ihr Leben traten und ebenso schnell wieder verschwanden. Gleichzeitig widmet sie sich der Aufgabe, in der völlig zerstörten Stadt nach jenen Fragmenten zu forschen, die vom Leben der Menschen übrigbleiben, wenn ihre Existenz fast vollständig vernichtet wird: ihren Erinnerungen.Mitreißend, alltagsnah, ungewöhnlich authentisch: Es fühlt sich an wie mittendrin. Mittendrin in der Klima-Katastrophe, dort, wo sie schon längst da ist. Mittendrin in einer Kindheit in der Diktatur, zwischen Licht und Schatten, Wahrheit und Lüge, ganz oben und ganz unten, wo nicht einmal die eigenen Lieben sind, was sie scheinen. Mittendrin in der Realität der Überlebenden: Sieben in die Handlung eingewobene Original-Interviews gehen unter die Haut, indem sie erst richtig fassbar machen, was der Taifun für die Menschen bedeutet: den Schmerz und den Verlust, aber auch die Hoffnung auf ein - vielleicht besseres - Leben danach.
Sechs Tage nach dem Supertaifun kehrt sie zurück - und findet mehr als Trümmer.
Tacloban, November 2013. Ann soll für eine NGO Geschichten über Resilienz sammeln, ein Wort, das sie zu verabscheuen beginnt. Doch zwischen Massengräbern, entlaubten Akazien und dem allgegenwärtigen Geruch der Verwesung treibt sie ein anderer Auftrag: die Suche nach einer Toten, nach einem verschwundenen Vertrauten ihres Vaters - und nach dem, was ihre Familie seit der Marcos-Zeit verschweigt.
Daryll Delgado verbindet fragmentarische Erinnerung mit realen Zeugnissen von Überlebenden zu einem Roman von schneidender Klarheit. Ein literarisches Ereignis aus dem Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2025.
- Dokument und Fiktion: Originalmitschriften von Witwen, Waisen und Häftlingen durchbrechen die Erzählung
- Schonungslose Kritik: am Spendenmarkt und seinen geschönten Hoffnungsgeschichten
- Geschichte, die nachhallt: Diktatur, Kolonialgewalt und Klimakatastrophe überlagern sich
- Sprachlich eigenwillig: Waray-Begriffe geben dem Text Rhythmus und Wahrhaftigkeit
Für Leser:innen anspruchsvoller Weltliteratur und politisch wacher Gegenwartsprosa.
Tacloban, Leyte, Philippinen. Der Super-Taifun Haiyan, der 'perfekte Sturm', hat die Insel heimgesucht. Ann kehrt nach 20 Jahren im Auftrag einer NGO in ihre Heimatstadt zurück - und wird überrollt von Kindheitserinnerungen, denen sie inmitten der Trümmer auf den Grund zu gehen versucht: einem großen, düsteren Familiengeheimnis, Gruselgeschichten von einer Bestie, die umgeht in Tacloban, Menschen, die plötzlich in ihr Leben traten und ebenso schnell wieder verschwanden. Gleichzeitig widmet sie sich der Aufgabe, in der völlig zerstörten Stadt nach jenen Fragmenten zu forschen, die vom Leben der Menschen übrigbleiben, wenn ihre Existenz fast vollständig vernichtet wird: ihren Erinnerungen.Mitreißend, alltagsnah, ungewöhnlich authentisch: Es fühlt sich an wie mittendrin. Mittendrin in der Klima-Katastrophe, dort, wo sie schon längst da ist. Mittendrin in einer Kindheit in der Diktatur, zwischen Licht und Schatten, Wahrheit und Lüge, ganz oben und ganz unten, wo nicht einmal die eigenen Lieben sind, was sie scheinen. Mittendrin in der Realität der Überlebenden: Sieben in die Handlung eingewobene Original-Interviews gehen unter die Haut, indem sie erst richtig fassbar machen, was der Taifun für die Menschen bedeutet: den Schmerz und den Verlust, aber auch die Hoffnung auf ein - vielleicht besseres - Leben danach.
Sechs Tage nach dem Supertaifun kehrt sie zurück - und findet mehr als Trümmer.
Tacloban, November 2013. Ann soll für eine NGO Geschichten über Resilienz sammeln, ein Wort, das sie zu verabscheuen beginnt. Doch zwischen Massengräbern, entlaubten Akazien und dem allgegenwärtigen Geruch der Verwesung treibt sie ein anderer Auftrag: die Suche nach einer Toten, nach einem verschwundenen Vertrauten ihres Vaters - und nach dem, was ihre Familie seit der Marcos-Zeit verschweigt.
Daryll Delgado verbindet fragmentarische Erinnerung mit realen Zeugnissen von Überlebenden zu einem Roman von schneidender Klarheit. Ein literarisches Ereignis aus dem Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2025.
- Dokument und Fiktion: Originalmitschriften von Witwen, Waisen und Häftlingen durchbrechen die Erzählung
- Schonungslose Kritik: am Spendenmarkt und seinen geschönten Hoffnungsgeschichten
- Geschichte, die nachhallt: Diktatur, Kolonialgewalt und Klimakatastrophe überlagern sich
- Sprachlich eigenwillig: Waray-Begriffe geben dem Text Rhythmus und Wahrhaftigkeit
Für Leser:innen anspruchsvoller Weltliteratur und politisch wacher Gegenwartsprosa.
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Buch |
| Originaltitel: | Remains |
| Reihe: | Literatur von Welt |
| Inhalt: | 288 S. |
| ISBN-13: | 9783520630032 |
| ISBN-10: | 3520630036 |
| Sprache: | Deutsch |
| Originalsprache: | Englisch |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Delgado, Daryll |
| Übersetzung: | Haefs, Gabriele |
| Hersteller: | Kroener Alfred GmbH + Co. |
| Verantwortliche Person für die EU: | Alfred Kröner Verlag GmbH & Co. KG, Alfred Klemm, Lenzhalde 20, D-70192 Stuttgart, a.klemm@kroener-verlag.de |
| Maße: | 206 x 130 x 32 mm |
| Von/Mit: | Daryll Delgado |
| Erscheinungsdatum: | 14.03.2025 |
| Gewicht: | 0,41 kg |