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Beschreibung
Mit Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (1799) entwirft Friedrich Schleiermacher eine wirkungsmächtige Apologie des Religiösen gegen dessen aufgeklärte Verachtung. Religion erscheint hier nicht als Lehrsystem oder bloße Moral, sondern als Anschauung und Gefühl des Universums. Der rhetorisch brillante, essayistisch-dialogische Stil verbindet Predigt, philosophische Reflexion und romantische Innerlichkeit. Im Kontext der Frühromantik und der nachkantischen Debatten verschiebt das Buch den Ort der Religion vom Dogma in die unmittelbare Erfahrung endlicher Subjektivität. Schleiermacher, geprägt durch Herrnhuter Frömmigkeit, klassische Philologie, Berliner Aufklärung und die Gespräche der romantischen Salons, schrieb als Theologe, Philosoph und Prediger an einer Schwelle. Seine Auseinandersetzung mit Kant, Spinoza und Fichte sowie die Nähe zu Friedrich Schlegel erklären den Versuch, religiöse Frömmigkeit vor rationalistischer Reduktion und kirchlicher Erstarrung zu retten. Biographische Erfahrung und intellektuelle Modernität werden zur Triebkraft einer neuen Hermeneutik des Glaubens. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die verstehen wollen, warum moderne Religionstheorie ohne Schleiermacher kaum denkbar ist. Es fordert keine unkritische Zustimmung, sondern genaue Lektüre seiner kühnen Unterscheidungen. Wer sich für Theologie, Philosophie, Literatur oder die geistige Genealogie der Moderne interessiert, begegnet hier einem Gründungstext, dessen Fragen nach Erfahrung, Individualität und Gemeinschaft unvermindert aktuell bleiben.
Mit Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (1799) entwirft Friedrich Schleiermacher eine wirkungsmächtige Apologie des Religiösen gegen dessen aufgeklärte Verachtung. Religion erscheint hier nicht als Lehrsystem oder bloße Moral, sondern als Anschauung und Gefühl des Universums. Der rhetorisch brillante, essayistisch-dialogische Stil verbindet Predigt, philosophische Reflexion und romantische Innerlichkeit. Im Kontext der Frühromantik und der nachkantischen Debatten verschiebt das Buch den Ort der Religion vom Dogma in die unmittelbare Erfahrung endlicher Subjektivität. Schleiermacher, geprägt durch Herrnhuter Frömmigkeit, klassische Philologie, Berliner Aufklärung und die Gespräche der romantischen Salons, schrieb als Theologe, Philosoph und Prediger an einer Schwelle. Seine Auseinandersetzung mit Kant, Spinoza und Fichte sowie die Nähe zu Friedrich Schlegel erklären den Versuch, religiöse Frömmigkeit vor rationalistischer Reduktion und kirchlicher Erstarrung zu retten. Biographische Erfahrung und intellektuelle Modernität werden zur Triebkraft einer neuen Hermeneutik des Glaubens. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die verstehen wollen, warum moderne Religionstheorie ohne Schleiermacher kaum denkbar ist. Es fordert keine unkritische Zustimmung, sondern genaue Lektüre seiner kühnen Unterscheidungen. Wer sich für Theologie, Philosophie, Literatur oder die geistige Genealogie der Moderne interessiert, begegnet hier einem Gründungstext, dessen Fragen nach Erfahrung, Individualität und Gemeinschaft unvermindert aktuell bleiben.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Religion & Theologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 112 S. |
| ISBN-13: | 9788027261581 |
| ISBN-10: | 8027261589 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Schleiermacher, Friedrich |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 6 mm |
| Von/Mit: | Friedrich Schleiermacher |
| Erscheinungsdatum: | 13.05.2019 |
| Gewicht: | 0,177 kg |