Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Thomas Morus' "Trost gegen Leid" entfaltet in dialogischer Form eine theologisch-philosophische Meditation über Schmerz, Bedrängnis und geistige Standhaftigkeit. Das Werk verbindet scholastische Argumentation, biblische Exegese und humanistische Gesprächskunst zu einer eindringlichen Reflexion über die Prüfung des Menschen im Angesicht äußerer Gewalt. Sein Stil ist zugleich gelehrt, seelsorgerlich und von feiner rhetorischer Disziplin geprägt; im literarischen Kontext der europäischen Renaissance steht es zwischen Erbauungsschrift, Gewissensdrama und moralphilosophischem Traktat. Thomas Morus, englischer Staatsmann, Jurist, Humanist und Autor der "Utopia", schrieb dieses Werk vor dem Hintergrund politischer und religiöser Erschütterungen des 16. Jahrhunderts. Seine eigene Erfahrung von Gewissenskonflikt, Machtanspruch und drohender Verfolgung verleiht dem Text besondere Autorität. Als Denker, der klassische Bildung mit christlicher Frömmigkeit verband, suchte Morus nicht bloß Trost zu spenden, sondern eine Schule innerer Freiheit zu entwerfen. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die historische Theologie, Renaissance-Humanismus oder Literatur des Widerstands gegen seelische Verzweiflung studieren. Es bietet keine billige Beruhigung, sondern eine anspruchsvolle Kunst des Leidens, die Vernunft, Glauben und Gewissen zu einer bleibend aktuellen Form geistiger Stärke verbindet.
Thomas Morus' "Trost gegen Leid" entfaltet in dialogischer Form eine theologisch-philosophische Meditation über Schmerz, Bedrängnis und geistige Standhaftigkeit. Das Werk verbindet scholastische Argumentation, biblische Exegese und humanistische Gesprächskunst zu einer eindringlichen Reflexion über die Prüfung des Menschen im Angesicht äußerer Gewalt. Sein Stil ist zugleich gelehrt, seelsorgerlich und von feiner rhetorischer Disziplin geprägt; im literarischen Kontext der europäischen Renaissance steht es zwischen Erbauungsschrift, Gewissensdrama und moralphilosophischem Traktat. Thomas Morus, englischer Staatsmann, Jurist, Humanist und Autor der "Utopia", schrieb dieses Werk vor dem Hintergrund politischer und religiöser Erschütterungen des 16. Jahrhunderts. Seine eigene Erfahrung von Gewissenskonflikt, Machtanspruch und drohender Verfolgung verleiht dem Text besondere Autorität. Als Denker, der klassische Bildung mit christlicher Frömmigkeit verband, suchte Morus nicht bloß Trost zu spenden, sondern eine Schule innerer Freiheit zu entwerfen. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die historische Theologie, Renaissance-Humanismus oder Literatur des Widerstands gegen seelische Verzweiflung studieren. Es bietet keine billige Beruhigung, sondern eine anspruchsvolle Kunst des Leidens, die Vernunft, Glauben und Gewissen zu einer bleibend aktuellen Form geistiger Stärke verbindet.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Importe, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 188 S.
ISBN-13: 9788028390860
ISBN-10: 8028390862
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Morus, Thomas
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 11 mm
Von/Mit: Thomas Morus
Erscheinungsdatum: 23.06.2025
Gewicht: 0,282 kg
Artikel-ID: 133595799