Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Manfred Kybers Tiergeschichten versammeln prosaische Miniaturen, in denen Tiere nicht als dekorative Staffage, sondern als moralisch und seelisch eigenständige Wesen auftreten. Mit der Präzision der Fabel, der Innigkeit des Kunstmärchens und einem leisen satirischen Ton entfaltet Kyber Szenen, die menschliche Selbstgewissheit, Grausamkeit und geistige Blindheit spiegeln. Im Kontext der neuromantischen und lebensreformerischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts verbinden diese Texte poetische Anthropomorphisierung mit einer frühen, entschieden ethischen Tierbetrachtung. Kyber, 1880 in Riga geboren und 1933 in Löwenstein gestorben, war ein deutschbaltischer Schriftsteller, der Mystik, Naturfrömmigkeit und Kulturkritik miteinander verband. Seine Nähe zu theosophischen Vorstellungen, sein Interesse an Seelenwanderung und seine Ablehnung vivisektorischer sowie utilitaristischer Tierbehandlung prägen die Erzählungen sichtbar. Aus dieser Weltanschauung erwächst kein bloß sentimentales Tierbild, sondern eine literarische Kritik am Menschen als vermeintlicher Krone der Schöpfung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die kurze, sprachlich kunstvolle Erzählungen mit philosophischem Nachhall schätzen. Kybers Tiergeschichten eröffnen einen Zugang zu Tierethik, Spiritualität und literarischer Moderne, ohne ihre erzählerische Leichtigkeit zu verlieren. Wer Fabeln nicht als Kinderliteratur, sondern als Erkenntnisform versteht, wird hier eine zugleich zarte und scharfsinnige Lektüre finden.
Manfred Kybers Tiergeschichten versammeln prosaische Miniaturen, in denen Tiere nicht als dekorative Staffage, sondern als moralisch und seelisch eigenständige Wesen auftreten. Mit der Präzision der Fabel, der Innigkeit des Kunstmärchens und einem leisen satirischen Ton entfaltet Kyber Szenen, die menschliche Selbstgewissheit, Grausamkeit und geistige Blindheit spiegeln. Im Kontext der neuromantischen und lebensreformerischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts verbinden diese Texte poetische Anthropomorphisierung mit einer frühen, entschieden ethischen Tierbetrachtung. Kyber, 1880 in Riga geboren und 1933 in Löwenstein gestorben, war ein deutschbaltischer Schriftsteller, der Mystik, Naturfrömmigkeit und Kulturkritik miteinander verband. Seine Nähe zu theosophischen Vorstellungen, sein Interesse an Seelenwanderung und seine Ablehnung vivisektorischer sowie utilitaristischer Tierbehandlung prägen die Erzählungen sichtbar. Aus dieser Weltanschauung erwächst kein bloß sentimentales Tierbild, sondern eine literarische Kritik am Menschen als vermeintlicher Krone der Schöpfung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die kurze, sprachlich kunstvolle Erzählungen mit philosophischem Nachhall schätzen. Kybers Tiergeschichten eröffnen einen Zugang zu Tierethik, Spiritualität und literarischer Moderne, ohne ihre erzählerische Leichtigkeit zu verlieren. Wer Fabeln nicht als Kinderliteratur, sondern als Erkenntnisform versteht, wird hier eine zugleich zarte und scharfsinnige Lektüre finden.
Details
Empfohlen (von): 1
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 64 S.
ISBN-13: 9788027362981
ISBN-10: 8027362989
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kyber, Manfred
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: Manfred Kyber
Erscheinungsdatum: 19.12.2022
Gewicht: 0,108 kg
Artikel-ID: 126416096