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Beschreibung

Das Theodizeeproblem stellt die Frage nach der Vereinbarkeit der Existenz eines allmächtigen, allgütigen und allwissenden Gottes mit Existenz, Arten, Ausmaß und Verteilung des Übels in der Welt. Ein zentrales Ziel dieses Buches besteht darin zu klären, was genau dieses Problem beinhaltet. Wie kaum ein anderes hat es sich in der abendländischen Geistesgeschichte als "Theoriegenerator" (Odo Marquard) bewährt, in dessen Rahmen das Verhältnis von Gott, Mensch und Welt umfassend thematisiert werden konnte. Nachdem zunächst die bleibende Relevanz des in der Gegenwart häufig allzu leichtfertig verabschiedeten Theodizeeproblems nachgewiesen wurde, werden Strategien zu seiner Vermeidung einer kritischen Prüfung unterzogen. Vor diesem Hintergrund gilt es dann nach den Perspektiven für seine Bewältigung zu fragen. Im Zentrum stehen hier die axiologische Frage nach dem Wert unserer Welt, die alles andere als die bestmögliche (im Sinne von Leibniz) erscheint, sowie die nach den Pflichten, die das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf anleiten könnten. Methodisch werden insbesondere begriffliche und argumentative Ressourcen der aktuellen analytischen Philosophie für das Verständnis dieses klassischen Problems fruchtbar gemacht.

Das Theodizeeproblem stellt die Frage nach der Vereinbarkeit der Existenz eines allmächtigen, allgütigen und allwissenden Gottes mit Existenz, Arten, Ausmaß und Verteilung des Übels in der Welt. Ein zentrales Ziel dieses Buches besteht darin zu klären, was genau dieses Problem beinhaltet. Wie kaum ein anderes hat es sich in der abendländischen Geistesgeschichte als "Theoriegenerator" (Odo Marquard) bewährt, in dessen Rahmen das Verhältnis von Gott, Mensch und Welt umfassend thematisiert werden konnte. Nachdem zunächst die bleibende Relevanz des in der Gegenwart häufig allzu leichtfertig verabschiedeten Theodizeeproblems nachgewiesen wurde, werden Strategien zu seiner Vermeidung einer kritischen Prüfung unterzogen. Vor diesem Hintergrund gilt es dann nach den Perspektiven für seine Bewältigung zu fragen. Im Zentrum stehen hier die axiologische Frage nach dem Wert unserer Welt, die alles andere als die bestmögliche (im Sinne von Leibniz) erscheint, sowie die nach den Pflichten, die das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf anleiten könnten. Methodisch werden insbesondere begriffliche und argumentative Ressourcen der aktuellen analytischen Philosophie für das Verständnis dieses klassischen Problems fruchtbar gemacht.

Über den Autor

Christoph Halbig
, Philosophisches Seminar, Universität Zürich, Schweiz.

Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Grundthemen Philosophie
Inhalt: VII
179 S.
ISBN-13: 9783119147934
ISBN-10: 3119147931
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Halbig, Christoph
Hersteller: Walter de Gruyter
de Gruyter, Walter, GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, D-10785 Berlin, productsafety@degruyterbrill.com
Maße: 231 x 153 x 13 mm
Von/Mit: Christoph Halbig
Erscheinungsdatum: 04.12.2025
Gewicht: 0,308 kg
Artikel-ID: 134307895

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