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Beschreibung
Im Gegensatz zu seiner objektiven Bedeutung spielt das Telefon im theoretischen Bewußtsein bislang nur eine Nebenrolle. Es ist so stark in unser Alltagsleben integriert, daß es schlechterdings selbstverständlich geworden ist: Gerade sein zunehmend exzessiver Gebrauch, das zeigt das Beispiel des Handys, läßt das 'Telefon' als Medium in den Hintergrund treten.

Damit ist das Telefon nicht nur das unauffälligste, sondern zugleich das am meisten unterschätzte Kommunikationsmittel der Gegenwart. In einer Zeit, in der die kulturwissenschaftliche Reflexion auf die uns umgebenden elektronischen Technologien von immer grundlegenderer Bedeutung wird, ist es aber unentschuldbar, dem Telefon als dem Zentralmedium seine Aufmerksamkeit zu verweigern. Denn ob wir E-Mails, Faxe, gesprochene Nachrichten verschicken oder empfangen, ob wir im Internet recherchieren oder an Videokonferenzen teilnehmen - es heißt immer: wir telefonieren.
Im Gegensatz zu seiner objektiven Bedeutung spielt das Telefon im theoretischen Bewußtsein bislang nur eine Nebenrolle. Es ist so stark in unser Alltagsleben integriert, daß es schlechterdings selbstverständlich geworden ist: Gerade sein zunehmend exzessiver Gebrauch, das zeigt das Beispiel des Handys, läßt das 'Telefon' als Medium in den Hintergrund treten.

Damit ist das Telefon nicht nur das unauffälligste, sondern zugleich das am meisten unterschätzte Kommunikationsmittel der Gegenwart. In einer Zeit, in der die kulturwissenschaftliche Reflexion auf die uns umgebenden elektronischen Technologien von immer grundlegenderer Bedeutung wird, ist es aber unentschuldbar, dem Telefon als dem Zentralmedium seine Aufmerksamkeit zu verweigern. Denn ob wir E-Mails, Faxe, gesprochene Nachrichten verschicken oder empfangen, ob wir im Internet recherchieren oder an Videokonferenzen teilnehmen - es heißt immer: wir telefonieren.
Über den Autor

Stefan Münker ist Kulturredakteur beim Fernsehen und Dozent am Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel.


Alexander Roesler arbeitet als Wissenschaftslektor in Frankfurt am Main.


Stefan Münker ist Kulturredakteur beim Fernsehen und Dozent am Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel.

Inhaltsverzeichnis
Wessel, Horst A.: Das telefon - ein Stück Allgegenwart. Hagen, Wolfgang: Gefühlte Dinge. Peters, John Durham: Das Telefon als theologisches und erotisches Probelm. Bannasch, Bettina: Anrufungen oder Was macht das Telefon im Buch?. Spohn, Annette: Im Angesicht des Abwesenden. Köhler, Heinz-Jürgen: _. Wulff, Hans J.: Filmtelefonate. Roesler, Alexander: Das Telefon in der Philosophie: Sokrates, Heidegger, Derrida. Wirth, Uwe: Piep. Münker, Stefan: Vermittelte Stimmen, elektrische Welten.
Details
Erscheinungsjahr: 2000
Fachbereich: Kommunikationswissenschaften
Genre: Medienwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 201 S.
ISBN-13: 9783518121740
ISBN-10: 351812174X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 12174
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Münker, Stefan
Roesler, Alexander
Herausgeber: Stefan Münker/Alexander Roesler
Übersetzung: Münker, Stefan
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 15 mm
Von/Mit: Stefan Münker (u. a.)
Erscheinungsdatum: 25.10.2000
Gewicht: 0,185 kg
Artikel-ID: 106529658

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