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Beschreibung
Ausgehend von der in den 1980er-Jahren diagnostizierten "Steuermoral einer Bananenrepublik" untersucht der Text die heutige Problematik der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen innerhalb der Europäischen Union. Während frühere Fälle eindeutige Vorsatzhandlungen (bewusste Steuerhinterziehung) betrafen, stellt sich seit der Einführung des europäischen Binnenmarktes 1993 ein anderes Bild dar: Die komplexen Regelungen und Nachweispflichten im Umsatzsteuerrecht führen dazu, dass auch redliche Unternehmer leicht in den Verdacht der Steuerhinterziehung geraten können.
Die Umsatzsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen birgt hohe Betrugsrisiken (z. B. Umsatzsteuerkarusselle), verursacht europaweit Milliardenschäden und veranlasst den Gesetzgeber zu immer strengeren Anforderungen. Diese sind jedoch teils so schwer erfüllbar, dass selbst korrekt handelnde Unternehmer Gefahr laufen, wegen bedingten Vorsatzes (dolus eventualis) strafrechtlich belangt zu werden.
Die Untersuchung widmet sich daher folgenden Schwerpunkten:
Darstellung der aktuellen Rechtslage zu innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG) und den seit 2020 geltenden "Quick Fixes".
Analyse typischer Fehlerquellen in der Praxis (z. B. fehlerhafte USt-IdNr., mangelhafte Gelangensbestätigungen, unvollständige Meldungen).
Strafrechtsdogmatische Betrachtung der Vorsatzproblematik bei § 370 AO, insbesondere der Dominanz des Wissenselements.
Entwicklung von Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von Steuerstrafrisiken, gestützt auf nationale und internationale Modelle.
Abschließend werden konkrete Reformvorschläge präsentiert, um rechtstreuen Unternehmern mehr Sicherheit zu geben:
Einführung einer Vermutungsregelung (§ 370 Abs. 7 AO),
Zertifizierungssystem (§ 153a AO),
Rechtsverordnung mit detaillierten Pflichten,
sowie einheitliche Strafverfolgungsstandards in der AStBV.
Ziel der Arbeit ist ein Paradigmenwechsel: weg von der strafrechtlichen Sanktionierung unbeabsichtigter Fehler, hin zu einer präventiven, compliance-orientierten Steuerrechtskultur, die rechtstreues Verhalten fördert und gleichzeitig effektive Betrugsbekämpfung ermöglicht.
Die Umsatzsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen birgt hohe Betrugsrisiken (z. B. Umsatzsteuerkarusselle), verursacht europaweit Milliardenschäden und veranlasst den Gesetzgeber zu immer strengeren Anforderungen. Diese sind jedoch teils so schwer erfüllbar, dass selbst korrekt handelnde Unternehmer Gefahr laufen, wegen bedingten Vorsatzes (dolus eventualis) strafrechtlich belangt zu werden.
Die Untersuchung widmet sich daher folgenden Schwerpunkten:
Darstellung der aktuellen Rechtslage zu innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG) und den seit 2020 geltenden "Quick Fixes".
Analyse typischer Fehlerquellen in der Praxis (z. B. fehlerhafte USt-IdNr., mangelhafte Gelangensbestätigungen, unvollständige Meldungen).
Strafrechtsdogmatische Betrachtung der Vorsatzproblematik bei § 370 AO, insbesondere der Dominanz des Wissenselements.
Entwicklung von Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von Steuerstrafrisiken, gestützt auf nationale und internationale Modelle.
Abschließend werden konkrete Reformvorschläge präsentiert, um rechtstreuen Unternehmern mehr Sicherheit zu geben:
Einführung einer Vermutungsregelung (§ 370 Abs. 7 AO),
Zertifizierungssystem (§ 153a AO),
Rechtsverordnung mit detaillierten Pflichten,
sowie einheitliche Strafverfolgungsstandards in der AStBV.
Ziel der Arbeit ist ein Paradigmenwechsel: weg von der strafrechtlichen Sanktionierung unbeabsichtigter Fehler, hin zu einer präventiven, compliance-orientierten Steuerrechtskultur, die rechtstreues Verhalten fördert und gleichzeitig effektive Betrugsbekämpfung ermöglicht.
Ausgehend von der in den 1980er-Jahren diagnostizierten "Steuermoral einer Bananenrepublik" untersucht der Text die heutige Problematik der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen innerhalb der Europäischen Union. Während frühere Fälle eindeutige Vorsatzhandlungen (bewusste Steuerhinterziehung) betrafen, stellt sich seit der Einführung des europäischen Binnenmarktes 1993 ein anderes Bild dar: Die komplexen Regelungen und Nachweispflichten im Umsatzsteuerrecht führen dazu, dass auch redliche Unternehmer leicht in den Verdacht der Steuerhinterziehung geraten können.
Die Umsatzsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen birgt hohe Betrugsrisiken (z. B. Umsatzsteuerkarusselle), verursacht europaweit Milliardenschäden und veranlasst den Gesetzgeber zu immer strengeren Anforderungen. Diese sind jedoch teils so schwer erfüllbar, dass selbst korrekt handelnde Unternehmer Gefahr laufen, wegen bedingten Vorsatzes (dolus eventualis) strafrechtlich belangt zu werden.
Die Untersuchung widmet sich daher folgenden Schwerpunkten:
Darstellung der aktuellen Rechtslage zu innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG) und den seit 2020 geltenden "Quick Fixes".
Analyse typischer Fehlerquellen in der Praxis (z. B. fehlerhafte USt-IdNr., mangelhafte Gelangensbestätigungen, unvollständige Meldungen).
Strafrechtsdogmatische Betrachtung der Vorsatzproblematik bei § 370 AO, insbesondere der Dominanz des Wissenselements.
Entwicklung von Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von Steuerstrafrisiken, gestützt auf nationale und internationale Modelle.
Abschließend werden konkrete Reformvorschläge präsentiert, um rechtstreuen Unternehmern mehr Sicherheit zu geben:
Einführung einer Vermutungsregelung (§ 370 Abs. 7 AO),
Zertifizierungssystem (§ 153a AO),
Rechtsverordnung mit detaillierten Pflichten,
sowie einheitliche Strafverfolgungsstandards in der AStBV.
Ziel der Arbeit ist ein Paradigmenwechsel: weg von der strafrechtlichen Sanktionierung unbeabsichtigter Fehler, hin zu einer präventiven, compliance-orientierten Steuerrechtskultur, die rechtstreues Verhalten fördert und gleichzeitig effektive Betrugsbekämpfung ermöglicht.
Die Umsatzsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen birgt hohe Betrugsrisiken (z. B. Umsatzsteuerkarusselle), verursacht europaweit Milliardenschäden und veranlasst den Gesetzgeber zu immer strengeren Anforderungen. Diese sind jedoch teils so schwer erfüllbar, dass selbst korrekt handelnde Unternehmer Gefahr laufen, wegen bedingten Vorsatzes (dolus eventualis) strafrechtlich belangt zu werden.
Die Untersuchung widmet sich daher folgenden Schwerpunkten:
Darstellung der aktuellen Rechtslage zu innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG) und den seit 2020 geltenden "Quick Fixes".
Analyse typischer Fehlerquellen in der Praxis (z. B. fehlerhafte USt-IdNr., mangelhafte Gelangensbestätigungen, unvollständige Meldungen).
Strafrechtsdogmatische Betrachtung der Vorsatzproblematik bei § 370 AO, insbesondere der Dominanz des Wissenselements.
Entwicklung von Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von Steuerstrafrisiken, gestützt auf nationale und internationale Modelle.
Abschließend werden konkrete Reformvorschläge präsentiert, um rechtstreuen Unternehmern mehr Sicherheit zu geben:
Einführung einer Vermutungsregelung (§ 370 Abs. 7 AO),
Zertifizierungssystem (§ 153a AO),
Rechtsverordnung mit detaillierten Pflichten,
sowie einheitliche Strafverfolgungsstandards in der AStBV.
Ziel der Arbeit ist ein Paradigmenwechsel: weg von der strafrechtlichen Sanktionierung unbeabsichtigter Fehler, hin zu einer präventiven, compliance-orientierten Steuerrechtskultur, die rechtstreues Verhalten fördert und gleichzeitig effektive Betrugsbekämpfung ermöglicht.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Produktart: | Nachschlagewerke |
| Rubrik: | Recht & Wirtschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Titel: | Tax Compliance Management System als systematischer Vorsatzausschluss bei innergemeinschaftlichen Lieferungen.Ein Modell de lege ferenda |
| ISBN-13: | 9783689524289 |
| ISBN-10: | 3689524288 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Bick, Daniela |
| Hersteller: |
Cuvillier
Cuvillier Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, D-37075 Göttingen, info@cuvillier.de |
| Maße: | 210 x 148 x 11 mm |
| Von/Mit: | Daniela Bick |
| Erscheinungsdatum: | 06.01.2026 |
| Gewicht: | 0,259 kg |