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Beschreibung
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Seminar Orientierendes Schulpraktikum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die schlechten Resultate deutscher Schüler in den Pisa-Studien haben zu einer verstärkten öffentlichen Diskussion über Qualität und Effizienz des Unterrichts geführt. Fragt man Lehrer, was eine Qualitätssteigerung behindere, so werden als Ursache häufig inadäquates, destruktives Schülerverhalten, mangelnde Lernmotivation und Desinteresse am Unterrichtsstoff als Ursachen genannt. Erstaunlicherweise machen aber auch die Schüler selbst Unterrichtsstörungen für mangelnde Konzentration und geringen Lernerfolg verantwortlich. Aus dieser Unzufriedenheit aller am Unterrichtsgeschehen Beteiligten resultieren Frustration und Motivationsverlust bei Lehrkräften, die sich ihrerseits wieder negativ auf Unterrichtsplanung und -durchführung niederschlagen - letztendlich ein Teufelskreis. Während meines Vorbereitungsseminars zum orientierenden Schulpraktikum gestaltete ich eine Unterrichtsstunde über Noltings Theorien zur Störungsprävention. Aufgrund seiner Thesen fasste ich während meines Praktikums den Entschluss, zunächst einmal eine bei den Lehrern "berüchtigte" 10. Klasse einen Tag lang in unterschiedlichen Fächern zu begleiten und stellte schlussfolgernd fest, dass der von Nolting beschriebene Kausalzusammenhang zwischen Lehrerverhalten und Schülerverhalten klar auszumachen ist. Dieselbe Lerngruppe reagierte stark unterschiedlich auf die verschiedenen Lehrerpersönlichkeiten und ihre Unterrichtsmethoden. Während Lehrer A gezielt und in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre unterrichtete, gelang es Lehrer B weder die Schüler zu disziplinieren, noch einen nachvollziehbaren allgemeinen Lernfortschritt zu erreichen. Auch in den anderen von mir beobachteten Unterrichtsstunden fiel auf, dass Lehrerverhalten und Schülerverhalten korrelierten. Interessanterweise blockten einige auf diese Feststellung angesprochene Lehrer den Gedankenaustausch ab, wohingegen andere, vornehmlich diejenigen mit geringen Disziplinproblemen, sich auf eine engagierte Diskussion einließen.Aufgrund der Unterrichtshospitationen und der geführten Gespräche mit Schülern und Lehrern gelangte ich insgesamt zu der Erkenntnis, dass Störungsprävention ein zentrales Mittel zur Sicherung von Qualität und Effizienz des Unterrichtes ist. Ziel dieser Arbeit ist es nunmehr, konkrete Methoden und Strategien, die Störungen entgegenwirken, herauszustellen, wobei ich mich insbesondere auf die vier von Hans-Peter Nolting in seinem Buch "Störungen in der Schulklasse" vorgestellten Aspekte beziehen werde.
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Seminar Orientierendes Schulpraktikum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die schlechten Resultate deutscher Schüler in den Pisa-Studien haben zu einer verstärkten öffentlichen Diskussion über Qualität und Effizienz des Unterrichts geführt. Fragt man Lehrer, was eine Qualitätssteigerung behindere, so werden als Ursache häufig inadäquates, destruktives Schülerverhalten, mangelnde Lernmotivation und Desinteresse am Unterrichtsstoff als Ursachen genannt. Erstaunlicherweise machen aber auch die Schüler selbst Unterrichtsstörungen für mangelnde Konzentration und geringen Lernerfolg verantwortlich. Aus dieser Unzufriedenheit aller am Unterrichtsgeschehen Beteiligten resultieren Frustration und Motivationsverlust bei Lehrkräften, die sich ihrerseits wieder negativ auf Unterrichtsplanung und -durchführung niederschlagen - letztendlich ein Teufelskreis. Während meines Vorbereitungsseminars zum orientierenden Schulpraktikum gestaltete ich eine Unterrichtsstunde über Noltings Theorien zur Störungsprävention. Aufgrund seiner Thesen fasste ich während meines Praktikums den Entschluss, zunächst einmal eine bei den Lehrern "berüchtigte" 10. Klasse einen Tag lang in unterschiedlichen Fächern zu begleiten und stellte schlussfolgernd fest, dass der von Nolting beschriebene Kausalzusammenhang zwischen Lehrerverhalten und Schülerverhalten klar auszumachen ist. Dieselbe Lerngruppe reagierte stark unterschiedlich auf die verschiedenen Lehrerpersönlichkeiten und ihre Unterrichtsmethoden. Während Lehrer A gezielt und in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre unterrichtete, gelang es Lehrer B weder die Schüler zu disziplinieren, noch einen nachvollziehbaren allgemeinen Lernfortschritt zu erreichen. Auch in den anderen von mir beobachteten Unterrichtsstunden fiel auf, dass Lehrerverhalten und Schülerverhalten korrelierten. Interessanterweise blockten einige auf diese Feststellung angesprochene Lehrer den Gedankenaustausch ab, wohingegen andere, vornehmlich diejenigen mit geringen Disziplinproblemen, sich auf eine engagierte Diskussion einließen.Aufgrund der Unterrichtshospitationen und der geführten Gespräche mit Schülern und Lehrern gelangte ich insgesamt zu der Erkenntnis, dass Störungsprävention ein zentrales Mittel zur Sicherung von Qualität und Effizienz des Unterrichtes ist. Ziel dieser Arbeit ist es nunmehr, konkrete Methoden und Strategien, die Störungen entgegenwirken, herauszustellen, wobei ich mich insbesondere auf die vier von Hans-Peter Nolting in seinem Buch "Störungen in der Schulklasse" vorgestellten Aspekte beziehen werde.
Details
Erscheinungsjahr: 2008
Fachbereich: Didaktik/Methodik/Schulpädagogik/Fachdidaktik
Genre: Erziehung & Bildung, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 20 S.
ISBN-13: 9783640099054
ISBN-10: 3640099052
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hempel, Marc
Auflage: 3. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 2 mm
Von/Mit: Marc Hempel
Erscheinungsdatum: 14.07.2008
Gewicht: 0,045 kg
Artikel-ID: 101787076

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