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Beschreibung
Stadt und Gebirg entfaltet die Geschichte Jacintos, eines in Paris lebenden portugiesischen Aristokraten, der im Übermaß technischer Apparate, Bücher und urbaner Bequemlichkeiten eine paradoxe Erschöpfung erfährt. Eça de Queiroz verbindet realistische Beobachtung, satirische Schärfe und elegische Naturprosa: Die moderne Metropole erscheint als Labor des Fortschritts und zugleich als Ort geistiger Entfremdung. Im Gegensatz dazu gewinnt das portugiesische Landgut nicht bloß idyllische, sondern erkenntniskritische Bedeutung. José Maria Eça de Queiroz, einer der bedeutendsten Vertreter des portugiesischen Realismus, kannte die Spannungen zwischen Peripherie und europäischem Zentrum aus eigener Erfahrung. Als Diplomat und kosmopolitischer Intellektueller lebte er unter anderem in England und Frankreich; seine Pariser Eindrücke, seine Skepsis gegenüber positivistischem Fortschrittsglauben und sein Interesse an sozialen Masken prägen diesen späten Roman. Das Werk reflektiert daher nicht Rückzug, sondern eine kultivierte Kritik der Moderne. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die eine zugleich heitere und tiefgründige Auseinandersetzung mit Zivilisation, Technik, Glück und Heimat suchen. Eça de Queiroz bietet keine einfache Verherrlichung des Landlebens, sondern eine subtile Prüfung menschlicher Bedürfnisse. Gerade darin liegt die anhaltende Aktualität dieses klugen, stilistisch glänzenden Romans.
Stadt und Gebirg entfaltet die Geschichte Jacintos, eines in Paris lebenden portugiesischen Aristokraten, der im Übermaß technischer Apparate, Bücher und urbaner Bequemlichkeiten eine paradoxe Erschöpfung erfährt. Eça de Queiroz verbindet realistische Beobachtung, satirische Schärfe und elegische Naturprosa: Die moderne Metropole erscheint als Labor des Fortschritts und zugleich als Ort geistiger Entfremdung. Im Gegensatz dazu gewinnt das portugiesische Landgut nicht bloß idyllische, sondern erkenntniskritische Bedeutung. José Maria Eça de Queiroz, einer der bedeutendsten Vertreter des portugiesischen Realismus, kannte die Spannungen zwischen Peripherie und europäischem Zentrum aus eigener Erfahrung. Als Diplomat und kosmopolitischer Intellektueller lebte er unter anderem in England und Frankreich; seine Pariser Eindrücke, seine Skepsis gegenüber positivistischem Fortschrittsglauben und sein Interesse an sozialen Masken prägen diesen späten Roman. Das Werk reflektiert daher nicht Rückzug, sondern eine kultivierte Kritik der Moderne. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die eine zugleich heitere und tiefgründige Auseinandersetzung mit Zivilisation, Technik, Glück und Heimat suchen. Eça de Queiroz bietet keine einfache Verherrlichung des Landlebens, sondern eine subtile Prüfung menschlicher Bedürfnisse. Gerade darin liegt die anhaltende Aktualität dieses klugen, stilistisch glänzenden Romans.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 128 S. |
| ISBN-13: | 9788027250226 |
| ISBN-10: | 8027250226 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Queiroz, José Maria Eça de |
| Übersetzung: | Ey, Luise |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 7 mm |
| Von/Mit: | José Maria Eça de Queiroz |
| Erscheinungsdatum: | 06.05.2019 |
| Gewicht: | 0,2 kg |