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Beschreibung
Daniela Dröschers sehr persönliche Geschichte der Selbstermächtigung - von einer schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Und die Frage, wie wir sprechen sollten, um einander wirklich zu verstehen.

Ein harmloses Mittel der Verständigung war Sprechen für die Schriftstellerin Daniela Dröscher nie. Als Kind einer Zugezogenen im Hunsrück zwischen Hochdeutsch und breitem Pfälzer Dialekt erwies sich Sprechen als ein so zweischneidiger Akt der Anpassung, dass sie lieber verstummte. Außerhalb des Privaten fehlte ihr auch später lange der Mut zum Einstehen für das eigene Wort, zu groß war die Angst davor, als Aufsteigerin erkannt oder missverstanden zu werden. Mit radikaler Offenheit erzählt sie von ihrer Emanzipation von einer schamhaft schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Dabei denkt sie darüber nach, ob nicht gerade die Bereitschaft zum Missverstehen die eigentliche Voraussetzung für wahres Verständnis und einen produktiven Gesellschaftsdialog sein könnte.
Daniela Dröschers sehr persönliche Geschichte der Selbstermächtigung - von einer schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Und die Frage, wie wir sprechen sollten, um einander wirklich zu verstehen.

Ein harmloses Mittel der Verständigung war Sprechen für die Schriftstellerin Daniela Dröscher nie. Als Kind einer Zugezogenen im Hunsrück zwischen Hochdeutsch und breitem Pfälzer Dialekt erwies sich Sprechen als ein so zweischneidiger Akt der Anpassung, dass sie lieber verstummte. Außerhalb des Privaten fehlte ihr auch später lange der Mut zum Einstehen für das eigene Wort, zu groß war die Angst davor, als Aufsteigerin erkannt oder missverstanden zu werden. Mit radikaler Offenheit erzählt sie von ihrer Emanzipation von einer schamhaft schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Dabei denkt sie darüber nach, ob nicht gerade die Bereitschaft zum Missverstehen die eigentliche Voraussetzung für wahres Verständnis und einen produktiven Gesellschaftsdialog sein könnte.
Über den Autor
Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London promovierte sie an der Universität Potsdam zur Poetologie Yoko Tawadas. "Zeige deine Klasse" erschien 2018, "Lügen über meine Mutter" stand 2022 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien 2025 ihr Roman "Junge Frau mit Katze".
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Reihe: Hanser Berlin LEBEN
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9783446285859
ISBN-10: 3446285857
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 516/28585
Einband: Gebunden
Autor: Dröscher, Daniela
Hersteller: Hanser Berlin
Verantwortliche Person für die EU: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG, Vilshofener Str. 10, D-81679 München, info@hanser.de
Maße: 206 x 125 x 19 mm
Von/Mit: Daniela Dröscher
Erscheinungsdatum: 21.04.2026
Gewicht: 0,216 kg
Artikel-ID: 134953726

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