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Spiel mit dem Mörder
Taschenbuch von J. D. Robb (u. a.)
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch

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Beschreibung
Alex Dengler (Bild am Sonntag) sagt: "Weltberühmt durch ihre erlesenen Frauenromane spielt sie hier ihr Krimi-Talent aus. Und so wie Nora Roberts für dramatische Liebes- und Lebensgeschichten steht, steht J.D.Robb für hochwertige Spannungsliteratur mit einem Schuss Romantik." AUTOR: J.D. RobbJ. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.Als bei der Premiere seines neuen Stücks ein berühmter Bühnenschauspieler direkt vor ihren Augen ermordet wird, findet sich Lieutenant Eve Dallas in einer neuen Rolle wieder: Sie ist zugleich Augenzeugin – und ermittelnde Beamtin. Denn natürlich setzt Eve alles daran, diesen Fall besonders schnell zu lösen. Gehört das Theater doch schließlich ihrem Mann, dem geheimnisumwitterten irischen Geschäftsmann Roarke. Aber jeder von Eves Verdächtigen ist ein exzellenter Schauspieler, der für ein bißchen Scheinwerferlicht alles tut. Bald fragt sich Eve nicht mehr, wer lügt – sondern nur noch, wer die Wahrheit spricht ...

Der neue superspannende Lady-Thriller um Lieutenant Eve Dallas!
F?r Mord gab es immer ein Publikum.
Die Menschen zeigten Entsetzen oder Schadenfreude, Sarkasmus oder stille Trauer, stets aber waren sie von diesem ultimativen Verbrechen derart fasziniert, dass es sowohl in der Realit?als auch in der Fiktion regelm?g ein ergiebiges Thema war.
?er die Jahrhunderte hinweg hatte man mit Mord die Theater zuverl?ig bis an den Rand gef?llt. Schon im alten Rom hatte das Kolosseum dadurch wahre Menschenmassen angelockt, dass man Gladiatoren hatte einander in blutige St?cke hacken lassen, oder dass man den Leuten die Langeweile mit einer Matinee vertrieb, in der man ungl?ckliche Christen, um das gr?lende Publikum zu unterhalten, gegen hungrige L?wen antreten lie?
Da der Ausgang dieser ungleichen K?fe ziemlich sicher abzusehen gewesen war, hatten die Zuschauer das Amphitheater eindeutig nicht deshalb bis auf den letzten Platz gef?llt, um zu sehen, ob vielleicht zur Abwechslung doch einmal ein Christ gewann. Sie hatten das zu erwartende Ergebnis und all das damit einhergehende Blutvergie?n eindeutig gewollt.
Anschlie?nd waren die Leute heimgegangen und hatten sich nicht nur dar?ber freuen k?nnen, dass man sie bestens unterhalten hatte, sondern auch, dass ihnen selbst nicht das geringste Leid geschehen war. Durch die Ermordung eines anderen Menschen wurden die eigenen Probleme, die man eventuell hatte, angenehm relativiert.
Die Natur des Menschen und sein unstillbares Verlangen nach dieser Form der Unterhaltung hatte sich in den letzten zwei Jahrtausenden nicht wesentlich ver?ert. Selbst wenn man kurz vor Winterende 2059 nicht mehr Christen gegen L?wen k?fen lie? verkaufte Mord sich nach wie vor sehr gut.
Wenn auch auf eine deutlich zivilisiertere Art.
Familien, junge Paare, Sch?ngeister und Landeier, sie alle standen an den Ticketschaltern Schlange und gaben bereitwillig ihr schwer verdientes Geld aus, damit man sie mit dem Gedanken an Mord und Totschlag unterhielt.
Die Ahndung wirklicher Verbrechen, vorzugsweise Mord, war Lieutenant Eve Dallas? Gesch?. Heute Abend aber sa?sie auf einem bequemen Stuhl in einem bis auf den letzten Platz besetzten Haus und verfolgte interessiert, wie man auf der B?hne das schmutzige Gesch? des Mords betrieb.
?Er war es.?
?Hm?? Roarke fand die Reaktion seiner Gattin auf das Schauspiel mindestens genauso interessant wie das St?ck selbst. Sie hatte sich auf ihrem Stuhl nach vorn gebeugt, ihre Arme auf dem schimmernden Gel?er der Privatloge gekreuzt und verfolgte, nachdem der Vorhang zu Beginn der Pause heruntergelassen worden war, mit hellwachen, leuchtend braunen Augen, was dort unten geschah.
?Dieser Vole. Er hat die Frau get?tet. Er hat ihr des Geldes wegen den Sch?l eingeschlagen. Stimmt?s??
Roarke schenkte ihnen beiden eisgek?hlten Champagner ein. Er war sich nicht sicher gewesen, ob es ihr gelingen w?rde, einen Abend lang Mord als etwas Unterhaltsames zu sehen, und es freute ihn zu sehen, dass sie wie gebannt verfolgte, was auf der B?hne geschah. ?M?glich.?
?Du brauchst gar nichts zu verraten. Ich wei?es sowieso.? Eve ergriff das Glas, das er ihr reichte, und betrachtete versonnen sein Gesicht.
Ein unbestreitbar umwerfend attraktives Gesicht. Es wirkte wie von Zauberhand gemei?lt, und die ?berw?igende maskuline Sch?nheit seiner Z?ge rief garantiert im Innern jeder Frau sofortige Sehnsucht wach. Eine dichte, dunkle M?e rahmte seinen elegant geformten Sch?l; und als er sie ansah, spielte der Hauch eines L?elns um seinen festen, vollen Mund. Er streckte eine Hand aus und strich liebevoll mit seinen langen, schlanken Fingern ?ber eine Str?e ihres Haars.
Bei einem Blick in seine Augen, seine leuchtend, ja beinahe lodernd blauen Augen, stolperte wie zu Anfang auch heute noch ihr Herzschlag.
Es war peinlich, dass sie sich von diesem Mann lediglich durch seinen Blick derart aus der Fassung bringen lie?
?Was starrst du mich so an??
?Es macht mir einfach Spa? dich anzusehen.? Auch mit dieser schlichten Feststellung, gesprochen mit dem ihm eigenen, leichten, melodischen, irischen Akzent, brachte er sie v?llig aus dem Konzept.
?Ach, ja?? Sie legte ihren Kopf ein wenig schr? Es war wunderbar entspannend, den ganzen Abend lang nichts anderes zu tun, als das Zusammensein mit ihrem Gatten zu genie?n, dachte sie, als er mit seinen Lippen ?ber ihre Kn?chel strich, und fragte leise: ?Willst du etwa irgendwelche Spielchen mit mir spielen??
Ohne sie aus den Augen zu lassen, stellte er sein Glas ab und strich mit den Fingerspitzen an ihrem langen Bein hinauf in Richtung ihrer H?fte, wo der Schlitz in ihrem engen Rock zusammenlief.
?Du bist ja pervers. Vergiss es.?
?Du hast darum gebeten.?
?Du hast nicht das geringste Schamgef?hl.? Lachend dr?ckte sie ihm sein Champagnerglas wieder in die Hand. ?Mindestens die H?te der Leute, die in deinem schicken Theater sitzen, glotzen uns momentan durch ihre Operngl?r an. Sie alle wollen den ber?hmten Roarke einmal mit eigenen Augen sehen.?
?Sie gucken nicht auf mich, sondern auf diese wundersch?ne Frau vom Morddezernat, die mich eingefangen hat.?
Als sie wie erwartet schnaubte, beugte er sich vor, biss leicht in ihre weiche Unterlippe und bekam daf?r zu h?ren: ?Wir sollten vielleicht Eintrittskarten verkaufen, wenn du so weitermachst.?
?Wir sind praktisch noch immer frisch verheiratet. Und es ist durchaus akzeptabel, wenn sich ein frisch verheiratetes Paar in der ?fentlichkeit k?sst.?
?Als ob dich interessieren w?rde, ob etwas akzeptabel ist.? Sie legte eine Hand auf seine Brust und schob ihn ein St?ckchen von sich fort. ?Du hast also heute Abend ein volles Haus. Allerdings hatte ich kaum was anderes erwartet.? Sie lie?ihren Blick erneut ?ber die Zuschauerr?e wandern und musste unumwunden zugeben, dass sie ? obwohl sie keine Ahnung von Architektur oder Innendekoration hatte ? gebannt war von dem eleganten Ambiente. Wahrscheinlich hatte Roarke wieder einmal nur die allerbesten Leute engagiert, damit der alte Bau die Pracht von einst zur?ckgewann.
W?end der Pause schlenderten die Menschen durch das riesige, mehrgeschossige Theater und f?llten das Geb?e mit ihren aufgeregten und fr?hlichen Stimmen. Einige Besucher hatten sich ? um einen zu einem Kriminalst?ck passenden Ausdruck zu verwenden ? echt todschick gemacht, andere liefen l?ig in Airboots und altmodischen, ?berdimensionalen kugelsicheren Westen herum, wie man sie in diesem Winter allerorten sah.
Mit seinen hohen, handbemalten W?en, den kilometerlangen roten Teppichen und den vergoldeten B?gen hatte man das Theater entsprechend Roarkes anspruchsvollen Vorgaben restauriert. Alles, was ihm geh?rte, wurde entsprechend seinen Vorstellungen gestaltet ? und, ging es Eve fl?chtig durch den Kopf, ihm geh?rte so gut wie alles, was im bekannten Universum zu besitzen war.
Daran hatte sie sich noch immer nicht gew?hnt, und sie hegte ernste Zweifel, ob es ihr jemals tats?lich gefallen w?rde. Doch geh?rte dieser Reichtum einfach zu Roarke dazu, und sie hatte versprochen, im Guten wie im B?sen seine Partnerin zu sein.
In dem Jahr seit ihrem Kennen lernen hatten sie von beidem mehr als genug erlebt.
?Ein wirklich tolles Haus. Die Holographie-Modelle haben bei weitem keinen derartigen Eindruck auf mich gemacht.?
?Modelle zeigen nur die Struktur und gewisse Elemente, die man f?r die Schaffung einer bestimmten Einrichtung braucht. Ein Theater ben?tigt zus?lich Menschen, ihren Geruch und ihre Ger?che, damit es voll zur Wirkung kommt.?
?Das glaube ich dir gern. Weshalb hast du ausgerechnet dieses St?ck f?r die Er?ffnung ausgesucht??
?Es ist eine faszinierende Geschichte, und, wie die meisten wirklich guten Geschichten, hat sie ein Thema, das v?llig zeitlos ist. Liebe, Verrat und Mord, all das in einem vielschichtigen, undurchsichtigen Paket. Und die Besetzung ist fantastisch.?
?Schlie?ich hast du die Akteure auch pers?nlich ausgesucht. Trotzdem hat Leonard Vole den Mord begangen.? Sie blinzelte zu dem sanft schimmernden, rot-goldenen Vorhang, als k?nnte sie den Tathergang deutlich dahinter sehen. ?Seine Frau ist supercool. Ich bin sicher, dass sie noch irgendetwas vorhat. Der Anwalt ist ebenfalls nicht schlecht.?
?Verteidiger?, verbesserte ihr Mann. ?Das St?ck spielt Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in London. Dort haben die Angeklagten in Strafverhandlungen speziell ausgebildete Verteidiger gehabt.?
?Wie auch immer. Die Kost?me sind echt klasse.?
?Und vor allem authentisch. So liefen die Leute in den f?nfziger Jahren des...
Alex Dengler (Bild am Sonntag) sagt: "Weltberühmt durch ihre erlesenen Frauenromane spielt sie hier ihr Krimi-Talent aus. Und so wie Nora Roberts für dramatische Liebes- und Lebensgeschichten steht, steht J.D.Robb für hochwertige Spannungsliteratur mit einem Schuss Romantik." AUTOR: J.D. RobbJ. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.Als bei der Premiere seines neuen Stücks ein berühmter Bühnenschauspieler direkt vor ihren Augen ermordet wird, findet sich Lieutenant Eve Dallas in einer neuen Rolle wieder: Sie ist zugleich Augenzeugin – und ermittelnde Beamtin. Denn natürlich setzt Eve alles daran, diesen Fall besonders schnell zu lösen. Gehört das Theater doch schließlich ihrem Mann, dem geheimnisumwitterten irischen Geschäftsmann Roarke. Aber jeder von Eves Verdächtigen ist ein exzellenter Schauspieler, der für ein bißchen Scheinwerferlicht alles tut. Bald fragt sich Eve nicht mehr, wer lügt – sondern nur noch, wer die Wahrheit spricht ...

Der neue superspannende Lady-Thriller um Lieutenant Eve Dallas!
F?r Mord gab es immer ein Publikum.
Die Menschen zeigten Entsetzen oder Schadenfreude, Sarkasmus oder stille Trauer, stets aber waren sie von diesem ultimativen Verbrechen derart fasziniert, dass es sowohl in der Realit?als auch in der Fiktion regelm?g ein ergiebiges Thema war.
?er die Jahrhunderte hinweg hatte man mit Mord die Theater zuverl?ig bis an den Rand gef?llt. Schon im alten Rom hatte das Kolosseum dadurch wahre Menschenmassen angelockt, dass man Gladiatoren hatte einander in blutige St?cke hacken lassen, oder dass man den Leuten die Langeweile mit einer Matinee vertrieb, in der man ungl?ckliche Christen, um das gr?lende Publikum zu unterhalten, gegen hungrige L?wen antreten lie?
Da der Ausgang dieser ungleichen K?fe ziemlich sicher abzusehen gewesen war, hatten die Zuschauer das Amphitheater eindeutig nicht deshalb bis auf den letzten Platz gef?llt, um zu sehen, ob vielleicht zur Abwechslung doch einmal ein Christ gewann. Sie hatten das zu erwartende Ergebnis und all das damit einhergehende Blutvergie?n eindeutig gewollt.
Anschlie?nd waren die Leute heimgegangen und hatten sich nicht nur dar?ber freuen k?nnen, dass man sie bestens unterhalten hatte, sondern auch, dass ihnen selbst nicht das geringste Leid geschehen war. Durch die Ermordung eines anderen Menschen wurden die eigenen Probleme, die man eventuell hatte, angenehm relativiert.
Die Natur des Menschen und sein unstillbares Verlangen nach dieser Form der Unterhaltung hatte sich in den letzten zwei Jahrtausenden nicht wesentlich ver?ert. Selbst wenn man kurz vor Winterende 2059 nicht mehr Christen gegen L?wen k?fen lie? verkaufte Mord sich nach wie vor sehr gut.
Wenn auch auf eine deutlich zivilisiertere Art.
Familien, junge Paare, Sch?ngeister und Landeier, sie alle standen an den Ticketschaltern Schlange und gaben bereitwillig ihr schwer verdientes Geld aus, damit man sie mit dem Gedanken an Mord und Totschlag unterhielt.
Die Ahndung wirklicher Verbrechen, vorzugsweise Mord, war Lieutenant Eve Dallas? Gesch?. Heute Abend aber sa?sie auf einem bequemen Stuhl in einem bis auf den letzten Platz besetzten Haus und verfolgte interessiert, wie man auf der B?hne das schmutzige Gesch? des Mords betrieb.
?Er war es.?
?Hm?? Roarke fand die Reaktion seiner Gattin auf das Schauspiel mindestens genauso interessant wie das St?ck selbst. Sie hatte sich auf ihrem Stuhl nach vorn gebeugt, ihre Arme auf dem schimmernden Gel?er der Privatloge gekreuzt und verfolgte, nachdem der Vorhang zu Beginn der Pause heruntergelassen worden war, mit hellwachen, leuchtend braunen Augen, was dort unten geschah.
?Dieser Vole. Er hat die Frau get?tet. Er hat ihr des Geldes wegen den Sch?l eingeschlagen. Stimmt?s??
Roarke schenkte ihnen beiden eisgek?hlten Champagner ein. Er war sich nicht sicher gewesen, ob es ihr gelingen w?rde, einen Abend lang Mord als etwas Unterhaltsames zu sehen, und es freute ihn zu sehen, dass sie wie gebannt verfolgte, was auf der B?hne geschah. ?M?glich.?
?Du brauchst gar nichts zu verraten. Ich wei?es sowieso.? Eve ergriff das Glas, das er ihr reichte, und betrachtete versonnen sein Gesicht.
Ein unbestreitbar umwerfend attraktives Gesicht. Es wirkte wie von Zauberhand gemei?lt, und die ?berw?igende maskuline Sch?nheit seiner Z?ge rief garantiert im Innern jeder Frau sofortige Sehnsucht wach. Eine dichte, dunkle M?e rahmte seinen elegant geformten Sch?l; und als er sie ansah, spielte der Hauch eines L?elns um seinen festen, vollen Mund. Er streckte eine Hand aus und strich liebevoll mit seinen langen, schlanken Fingern ?ber eine Str?e ihres Haars.
Bei einem Blick in seine Augen, seine leuchtend, ja beinahe lodernd blauen Augen, stolperte wie zu Anfang auch heute noch ihr Herzschlag.
Es war peinlich, dass sie sich von diesem Mann lediglich durch seinen Blick derart aus der Fassung bringen lie?
?Was starrst du mich so an??
?Es macht mir einfach Spa? dich anzusehen.? Auch mit dieser schlichten Feststellung, gesprochen mit dem ihm eigenen, leichten, melodischen, irischen Akzent, brachte er sie v?llig aus dem Konzept.
?Ach, ja?? Sie legte ihren Kopf ein wenig schr? Es war wunderbar entspannend, den ganzen Abend lang nichts anderes zu tun, als das Zusammensein mit ihrem Gatten zu genie?n, dachte sie, als er mit seinen Lippen ?ber ihre Kn?chel strich, und fragte leise: ?Willst du etwa irgendwelche Spielchen mit mir spielen??
Ohne sie aus den Augen zu lassen, stellte er sein Glas ab und strich mit den Fingerspitzen an ihrem langen Bein hinauf in Richtung ihrer H?fte, wo der Schlitz in ihrem engen Rock zusammenlief.
?Du bist ja pervers. Vergiss es.?
?Du hast darum gebeten.?
?Du hast nicht das geringste Schamgef?hl.? Lachend dr?ckte sie ihm sein Champagnerglas wieder in die Hand. ?Mindestens die H?te der Leute, die in deinem schicken Theater sitzen, glotzen uns momentan durch ihre Operngl?r an. Sie alle wollen den ber?hmten Roarke einmal mit eigenen Augen sehen.?
?Sie gucken nicht auf mich, sondern auf diese wundersch?ne Frau vom Morddezernat, die mich eingefangen hat.?
Als sie wie erwartet schnaubte, beugte er sich vor, biss leicht in ihre weiche Unterlippe und bekam daf?r zu h?ren: ?Wir sollten vielleicht Eintrittskarten verkaufen, wenn du so weitermachst.?
?Wir sind praktisch noch immer frisch verheiratet. Und es ist durchaus akzeptabel, wenn sich ein frisch verheiratetes Paar in der ?fentlichkeit k?sst.?
?Als ob dich interessieren w?rde, ob etwas akzeptabel ist.? Sie legte eine Hand auf seine Brust und schob ihn ein St?ckchen von sich fort. ?Du hast also heute Abend ein volles Haus. Allerdings hatte ich kaum was anderes erwartet.? Sie lie?ihren Blick erneut ?ber die Zuschauerr?e wandern und musste unumwunden zugeben, dass sie ? obwohl sie keine Ahnung von Architektur oder Innendekoration hatte ? gebannt war von dem eleganten Ambiente. Wahrscheinlich hatte Roarke wieder einmal nur die allerbesten Leute engagiert, damit der alte Bau die Pracht von einst zur?ckgewann.
W?end der Pause schlenderten die Menschen durch das riesige, mehrgeschossige Theater und f?llten das Geb?e mit ihren aufgeregten und fr?hlichen Stimmen. Einige Besucher hatten sich ? um einen zu einem Kriminalst?ck passenden Ausdruck zu verwenden ? echt todschick gemacht, andere liefen l?ig in Airboots und altmodischen, ?berdimensionalen kugelsicheren Westen herum, wie man sie in diesem Winter allerorten sah.
Mit seinen hohen, handbemalten W?en, den kilometerlangen roten Teppichen und den vergoldeten B?gen hatte man das Theater entsprechend Roarkes anspruchsvollen Vorgaben restauriert. Alles, was ihm geh?rte, wurde entsprechend seinen Vorstellungen gestaltet ? und, ging es Eve fl?chtig durch den Kopf, ihm geh?rte so gut wie alles, was im bekannten Universum zu besitzen war.
Daran hatte sie sich noch immer nicht gew?hnt, und sie hegte ernste Zweifel, ob es ihr jemals tats?lich gefallen w?rde. Doch geh?rte dieser Reichtum einfach zu Roarke dazu, und sie hatte versprochen, im Guten wie im B?sen seine Partnerin zu sein.
In dem Jahr seit ihrem Kennen lernen hatten sie von beidem mehr als genug erlebt.
?Ein wirklich tolles Haus. Die Holographie-Modelle haben bei weitem keinen derartigen Eindruck auf mich gemacht.?
?Modelle zeigen nur die Struktur und gewisse Elemente, die man f?r die Schaffung einer bestimmten Einrichtung braucht. Ein Theater ben?tigt zus?lich Menschen, ihren Geruch und ihre Ger?che, damit es voll zur Wirkung kommt.?
?Das glaube ich dir gern. Weshalb hast du ausgerechnet dieses St?ck f?r die Er?ffnung ausgesucht??
?Es ist eine faszinierende Geschichte, und, wie die meisten wirklich guten Geschichten, hat sie ein Thema, das v?llig zeitlos ist. Liebe, Verrat und Mord, all das in einem vielschichtigen, undurchsichtigen Paket. Und die Besetzung ist fantastisch.?
?Schlie?ich hast du die Akteure auch pers?nlich ausgesucht. Trotzdem hat Leonard Vole den Mord begangen.? Sie blinzelte zu dem sanft schimmernden, rot-goldenen Vorhang, als k?nnte sie den Tathergang deutlich dahinter sehen. ?Seine Frau ist supercool. Ich bin sicher, dass sie noch irgendetwas vorhat. Der Anwalt ist ebenfalls nicht schlecht.?
?Verteidiger?, verbesserte ihr Mann. ?Das St?ck spielt Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in London. Dort haben die Angeklagten in Strafverhandlungen speziell ausgebildete Verteidiger gehabt.?
?Wie auch immer. Die Kost?me sind echt klasse.?
?Und vor allem authentisch. So liefen die Leute in den f?nfziger Jahren des...
Über den Autor
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Seiten: 608
ISBN-13: 9783442363216
ISBN-10: 3442363217
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Robb, J. D.
Roberts, Nora
Hersteller: Blanvalet
Blanvalet Taschenbuchverl
Maße: 190 x 120 x 47 mm
Von/Mit: J. D. Robb (u. a.)
Erscheinungsdatum: 20.03.2006
Gewicht: 0,484 kg
preigu-id: 102302249
Über den Autor
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Genre: Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Seiten: 608
ISBN-13: 9783442363216
ISBN-10: 3442363217
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Robb, J. D.
Roberts, Nora
Hersteller: Blanvalet
Blanvalet Taschenbuchverl
Maße: 190 x 120 x 47 mm
Von/Mit: J. D. Robb (u. a.)
Erscheinungsdatum: 20.03.2006
Gewicht: 0,484 kg
preigu-id: 102302249
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