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Beschreibung
Der Konsum psychoaktiver Substanzen stellt eine Verhaltensweise dar, die je nach historischem, kulturellem und situationalem Kontext unterschiedlich bewertet wird. In heutigen Gesellschaften kann Drogengebrauch als moralisches Fehlverhalten, als Krankheit, als Folge von Armut und Sozialisationsdefiziten oder als risikobehafteter Lebensstil interpretiert werden. Je nach Interpretation unterliegt Drogenkonsum einem anderen Modus der sozialen Kontrolle.

Im Fokus dieser Darstellung steht die Frage, wie sich die verschiedenen Möglichkeiten, das "Drogenproblem" gesellschaftlich zu regulieren, im historischen Verlauf herausgebildet und institutionalisiert haben. Gleichzeitig ist sie darauf ausgerichtet, am Beispiel des Drogenkonsums die Beziehungen von Sozialer Arbeit und sozialer Kontrolle sichtbar zu machen.
Der Konsum psychoaktiver Substanzen stellt eine Verhaltensweise dar, die je nach historischem, kulturellem und situationalem Kontext unterschiedlich bewertet wird. In heutigen Gesellschaften kann Drogengebrauch als moralisches Fehlverhalten, als Krankheit, als Folge von Armut und Sozialisationsdefiziten oder als risikobehafteter Lebensstil interpretiert werden. Je nach Interpretation unterliegt Drogenkonsum einem anderen Modus der sozialen Kontrolle.

Im Fokus dieser Darstellung steht die Frage, wie sich die verschiedenen Möglichkeiten, das "Drogenproblem" gesellschaftlich zu regulieren, im historischen Verlauf herausgebildet und institutionalisiert haben. Gleichzeitig ist sie darauf ausgerichtet, am Beispiel des Drogenkonsums die Beziehungen von Sozialer Arbeit und sozialer Kontrolle sichtbar zu machen.
Über den Autor
Michael Schabdach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt "Herbartianismus und Sozialpädagogik" an der PH Freiburg.
Zusammenfassung
Der Konsum psychoaktiver Substanzen stellt eine Verhaltensweise dar, die je nach historischem, kulturellem und situationalem Kontext unterschiedlich bewertet wird. In heutigen Gesellschaften kann Drogengebrauch als moralisches Fehlverhalten, als Krankheit, als Folge von Armut und Sozialisationsdefiziten oder als risikobehafteter Lebensstil interpretiert werden. Je nach Interpretation unterliegt Drogenkonsum einem anderen Modus der sozialen Kontrolle.

Im Fokus dieser Darstellung steht die Frage, wie sich die verschiedenen Möglichkeiten, das "Drogenproblem" gesellschaftlich zu regulieren, im historischen Verlauf herausgebildet und institutionalisiert haben. Gleichzeitig ist sie darauf ausgerichtet, am Beispiel des Drogenkonsums die Beziehungen von Sozialer Arbeit und sozialer Kontrolle sichtbar zu machen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Fragestellung und theoretische Grundagen.- Drogenkonsum und soziale Kontrolle im Mittelalter und früher Neuzeit.- Die Konstruktion von Sucht als Krankheit im medizinisch-psychiatrischen Diskurs der Moderne.- Die Erfindung des Sozialen.- Drogenkonsum und soziale Kontrolle im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts.- Der Niedergang des Rehabilitationsideals seit den 1970er Jahren.- Die Restrukturierung des Sozialen durch neoliberale Rationalitäten.- Drogenkonsum und soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert.- Schlussbetrachtung: Plädoyer für eine kritisch-reflexive Soziale Arbeit.
Details
Erscheinungsjahr: 2009
Fachbereich: Sozialarbeit
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 283 S.
10 s/w Illustr.
10 s/w Tab.
ISBN-13: 9783531167527
ISBN-10: 3531167529
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schabdach, Michael
Hersteller: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 210 x 148 x 18 mm
Von/Mit: Michael Schabdach
Erscheinungsdatum: 28.04.2009
Gewicht: 0,415 kg
Artikel-ID: 101656201

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