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Beschreibung
In "Seine Exzellenz Eugène Rougon" entfaltet Émile Zola ein präzises Panorama der Machtmechanik im Zweiten Kaiserreich. Der Roman verfolgt den Aufstieg, Sturz und erneuten Triumph des ehrgeizigen Ministers Rougon, dessen politisches Geschick weniger aus Überzeugungen als aus Instinkt, Klientelbindung und administrativer Gewalt erwächst. In nüchterner, zugleich dramatisch verdichteter Prosa verbindet Zola naturalistische Beobachtung mit satirischer Analyse; Salons, Ministerien und kaiserliche Zeremonien erscheinen als Laboratorien sozialer Abhängigkeit. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, ordnete den Roman in den Zyklus der "Rougon-Macquart" ein, in dem er Vererbung, Milieu und historische Umstände einer Familie untersucht. Seine eigene Erfahrung als Journalist und kritischer Beobachter des öffentlichen Lebens schärfte seinen Blick für Presse, Patronage und Staatsraison. Die Gestalt Rougons erlaubt ihm, politische Energie als Produkt sozialer Kräfte und persönlicher Dispositionen zugleich zu begreifen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die politische Literatur nicht als bloße Chronik, sondern als Analyse dauerhafter Herrschaftsformen verstehen möchten. Zolas Roman zeigt, wie Macht Menschen bindet, korrumpiert und verformt, ohne sie je vollständig zu besitzen. Gerade deshalb bleibt er ein scharfsinniges Werk über Opportunismus, Loyalität und die verführerische Leere des Erfolgs.
In "Seine Exzellenz Eugène Rougon" entfaltet Émile Zola ein präzises Panorama der Machtmechanik im Zweiten Kaiserreich. Der Roman verfolgt den Aufstieg, Sturz und erneuten Triumph des ehrgeizigen Ministers Rougon, dessen politisches Geschick weniger aus Überzeugungen als aus Instinkt, Klientelbindung und administrativer Gewalt erwächst. In nüchterner, zugleich dramatisch verdichteter Prosa verbindet Zola naturalistische Beobachtung mit satirischer Analyse; Salons, Ministerien und kaiserliche Zeremonien erscheinen als Laboratorien sozialer Abhängigkeit. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, ordnete den Roman in den Zyklus der "Rougon-Macquart" ein, in dem er Vererbung, Milieu und historische Umstände einer Familie untersucht. Seine eigene Erfahrung als Journalist und kritischer Beobachter des öffentlichen Lebens schärfte seinen Blick für Presse, Patronage und Staatsraison. Die Gestalt Rougons erlaubt ihm, politische Energie als Produkt sozialer Kräfte und persönlicher Dispositionen zugleich zu begreifen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die politische Literatur nicht als bloße Chronik, sondern als Analyse dauerhafter Herrschaftsformen verstehen möchten. Zolas Roman zeigt, wie Macht Menschen bindet, korrumpiert und verformt, ohne sie je vollständig zu besitzen. Gerade deshalb bleibt er ein scharfsinniges Werk über Opportunismus, Loyalität und die verführerische Leere des Erfolgs.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 212 S. |
| ISBN-13: | 9788027256426 |
| ISBN-10: | 8027256429 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Zola, Emile |
| Übersetzung: | Schwarz, Armin |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 11 mm |
| Von/Mit: | Emile Zola |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,295 kg |