Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Öffentliche Verwaltung, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Politikimplementation und Public Policy, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum erfahren Maßnahmen zur Entbürokratisierung in der öffentlichen Verwaltung eine breite Unterstützung, sind jedoch nur schwer durch- und umsetzbar? Diese Arbeit folgt der Annahme, dass es zwar durchaus möglich, jedoch nicht wünschenswert wäre, Bürokratie zu weit abzubauen, sondern dass die Aufgabe der Politik darin liegt, bürokratische Strukturen und Arbeitsweisen zu modernisieren und neu zu strukturieren.

Den Bürokraten werden einige Tugenden nachgesagt, wie Rechtschaffenheit, Pflichtgefühl, Gemeinsinn, ein unbeugsames Rechtsgefühl und schlichte Treue. Andererseits werden der Bürokratie auch viele Schwächen nachgesagt. So seien die Bürokraten bestechlich und faul. Sie seien unterwürfig nach oben und brutal nach unten. Bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gehört es zum Programm der Politiker, die Bürokratie zu verunglimpfen. Aber auch schon die alten Römer und Griechen haben ihre öffentliche Verwaltung kritisiert. Demnach ist der Ruf nach Bürokratieabbau und Entbürokratisierung so alt wie die Bürokratie selbst. Auch in der heutigen Zeit werden Entbürokratisierung und Deregulierung gefordert. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch Politikerinnen und Politiker verlangen dahingehend nach Maßnahmen.

Um die Forschungsfrage beantworten zu können, werden zunächst einmal die begrifflichen Grundlagen definiert. Hierbei wird zuerst die öffentliche Verwaltung erläutert und von der Bürokratie abgegrenzt. Anschließend geht es um den umgangssprachlichen Begriff der Bürokratie. Danach wird der Idealtypus der Bürokratie beschrieben, wie Max Weber ihn in seinen Arbeiten erklärt. Am Ende des ersten Kapitels werden die verschiedenen Dimensionen der Bürokratietheorie aufgezeigt, um anknüpfend daran im nächsten Kapitel verständlicher erklären zu können, worum es sich bei Bürokratiekritik handelt. Nachfolgend werden im dritten Kapitel die Schwierigkeiten des Bürokratieabbaus herausgearbeitet.

Schließlich werden einige zumindest teilweise bereits umgesetzte Entbürokratiesierungsbemühungen beschrieben und weitere Möglichkeiten der Abschwächung von Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung erläutert. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die sogenannte Gesetzesfolgenabschätzung gelegt sowie auf verschiedene Anpassungsmöglichkeiten der Kontakt- und Verwaltungsstrukturen innerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Öffentliche Verwaltung, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Politikimplementation und Public Policy, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum erfahren Maßnahmen zur Entbürokratisierung in der öffentlichen Verwaltung eine breite Unterstützung, sind jedoch nur schwer durch- und umsetzbar? Diese Arbeit folgt der Annahme, dass es zwar durchaus möglich, jedoch nicht wünschenswert wäre, Bürokratie zu weit abzubauen, sondern dass die Aufgabe der Politik darin liegt, bürokratische Strukturen und Arbeitsweisen zu modernisieren und neu zu strukturieren.

Den Bürokraten werden einige Tugenden nachgesagt, wie Rechtschaffenheit, Pflichtgefühl, Gemeinsinn, ein unbeugsames Rechtsgefühl und schlichte Treue. Andererseits werden der Bürokratie auch viele Schwächen nachgesagt. So seien die Bürokraten bestechlich und faul. Sie seien unterwürfig nach oben und brutal nach unten. Bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gehört es zum Programm der Politiker, die Bürokratie zu verunglimpfen. Aber auch schon die alten Römer und Griechen haben ihre öffentliche Verwaltung kritisiert. Demnach ist der Ruf nach Bürokratieabbau und Entbürokratisierung so alt wie die Bürokratie selbst. Auch in der heutigen Zeit werden Entbürokratisierung und Deregulierung gefordert. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch Politikerinnen und Politiker verlangen dahingehend nach Maßnahmen.

Um die Forschungsfrage beantworten zu können, werden zunächst einmal die begrifflichen Grundlagen definiert. Hierbei wird zuerst die öffentliche Verwaltung erläutert und von der Bürokratie abgegrenzt. Anschließend geht es um den umgangssprachlichen Begriff der Bürokratie. Danach wird der Idealtypus der Bürokratie beschrieben, wie Max Weber ihn in seinen Arbeiten erklärt. Am Ende des ersten Kapitels werden die verschiedenen Dimensionen der Bürokratietheorie aufgezeigt, um anknüpfend daran im nächsten Kapitel verständlicher erklären zu können, worum es sich bei Bürokratiekritik handelt. Nachfolgend werden im dritten Kapitel die Schwierigkeiten des Bürokratieabbaus herausgearbeitet.

Schließlich werden einige zumindest teilweise bereits umgesetzte Entbürokratiesierungsbemühungen beschrieben und weitere Möglichkeiten der Abschwächung von Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung erläutert. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die sogenannte Gesetzesfolgenabschätzung gelegt sowie auf verschiedene Anpassungsmöglichkeiten der Kontakt- und Verwaltungsstrukturen innerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Details
Erscheinungsjahr: 2020
Genre: Politikwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 20 S.
ISBN-13: 9783346089953
ISBN-10: 3346089959
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Wiegand, Mira
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 2 mm
Von/Mit: Mira Wiegand
Erscheinungsdatum: 29.01.2020
Gewicht: 0,045 kg
Artikel-ID: 117970626