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Beschreibung
Leiden und Schmerz sind jedem Menschen vertraut und verbindende Elemente des Menschseins insgesamt. Die psychische Belastung der Schmerzerfahrung kann zu Depressionen und sogar Suizidalität führen. Überhaupt eröffnet das psychosomatische Nachdenken über Schmerzstörungen einen weiten Raum komplexer Gefühle, traumatischer Erfahrungen, bestimmter Sprechweisen oder sehr konkreter Dimensionen therapeutischer Ansätze.

Jenseits des Klinischen kann in soziokultureller Hinsicht nicht nur das Individuum Schmerz empfinden, sondern in einem übertragenen Sinne auch eine Gesellschaft oder Gruppe, die etwa von kollektiven Traumata oder schmerzhaften Verlusten betroffen ist. Gerade das Erleben von Vulnerabilität kann so Ausgangspunkt für individuelle und gesellschaftliche Veränderungen sein.

Mit Beiträgen von C. Busch, A. Ebrecht-Laermann, M. Fellner, R. Dilg, J. Döser, M. Hirsch, A. Ide, E. Imhorst, C. Korischek, S. Kreutzer, W. Krieger, S. Leikert, G. Luks, C. Maier, B. Meerwein, V. Münch, K. Nowidi, D. Orange, R. Plassmann, S. Schulze, S. Sedlacek, B. Sohns, T. Storck, H.-J. Wirth und J. Wolff Bernstein
Leiden und Schmerz sind jedem Menschen vertraut und verbindende Elemente des Menschseins insgesamt. Die psychische Belastung der Schmerzerfahrung kann zu Depressionen und sogar Suizidalität führen. Überhaupt eröffnet das psychosomatische Nachdenken über Schmerzstörungen einen weiten Raum komplexer Gefühle, traumatischer Erfahrungen, bestimmter Sprechweisen oder sehr konkreter Dimensionen therapeutischer Ansätze.

Jenseits des Klinischen kann in soziokultureller Hinsicht nicht nur das Individuum Schmerz empfinden, sondern in einem übertragenen Sinne auch eine Gesellschaft oder Gruppe, die etwa von kollektiven Traumata oder schmerzhaften Verlusten betroffen ist. Gerade das Erleben von Vulnerabilität kann so Ausgangspunkt für individuelle und gesellschaftliche Veränderungen sein.

Mit Beiträgen von C. Busch, A. Ebrecht-Laermann, M. Fellner, R. Dilg, J. Döser, M. Hirsch, A. Ide, E. Imhorst, C. Korischek, S. Kreutzer, W. Krieger, S. Leikert, G. Luks, C. Maier, B. Meerwein, V. Münch, K. Nowidi, D. Orange, R. Plassmann, S. Schulze, S. Sedlacek, B. Sohns, T. Storck, H.-J. Wirth und J. Wolff Bernstein
Inhaltsverzeichnis
Einleitung

I Grundlegendes zum Schmerz

Schmerz und Leiden: Sinnlos und sinnvoll
Donna M. Orange

Facetten des Schmerzes: Leid und Lust vereint
Jeanne Wolff Bernstein

Entleiblichende Verkörperung. Über die Präsentation des Schmerzes
Timo Storck

Die Transformation von Emotion in Schmerz
Reinhard Plassmann

Der Schmerz (in) der Moderne. Vom Übermenschen zum Transhumanismus
Kamyar Nowidi

II Der Schmerz in psychoanalytischen Behandlungen besonders komplex erkrankter Patient:innen

Wortloser Schmerz und die Gefahr des Verstehens
Sylvia Schulze

Der Schmerz als 'alter Freund' und treuer Begleiter
Mathias Hirsch

Seelischer Schmerz - körperlicher Schmerz. Psychotische Angst - traumatische Angst
Christian Maier

Attacks on feeling. Zonen von Indolenz im psychosozialen Raum
Angelika Ebrecht-Laermann

Vom körperlichen zum seelischen Schmerz - und dann?
Stefanie Sedlacek

Schmerz, Leere und Lebendigkeit in der Gegenübertragung
Sarit Kreutzer

III Spezielle behandlungstechnische Aspekte

Verkapseltes Körperengramm und somatische Narration. Durcharbeiten körperlicher Traumaspuren und Reduktion der Symbolisierungsstörung
Sebastian Leikert

Bemerkungen zur Behandlungstechnik des Fragenstellens
Wolfgang Krieger

IV Klinik des Schmerzes verbunden mit Phänomenen der Kultur

Zur Bedeutung des Schmerzes im Zeitalter von Social Media und Künstlicher Intelligenz
Johannes Döser

Trans und der Schmerz, nicht im eigenen Körper wohnen zu können
Elisabeth Imhorst

V Schmerz aus kultureller Perspektive

Die Fähigkeit, seelischen Schmerz zu ertragen. Horst-Eberhard Richters psychoanalytisches und sozialphilosophisches Menschenbild
Hans-Jürgen Wirth

Schmerzhafte Impressionen: Paul Parin und seine Erzählungen über die Jagd
Christine Korischek

VI Schmerzvolle Aspekte in gesellschaftlichen Entwicklungen

Nach Corona: Was hat sich in unserer psychoanalytischen Praxis und der Gesellschaft verändert? Die Verarbeitung der Folgen zwischen Abwehr und Krisenbewältigung
Reiner Dilg, Andrea Ide & Beate Sohns

Die Verletzlichkeit des Begehrens. Eine tiefenhermeneutische Betrachtung in pandemischen Zeiten
Charlotte Busch

Konsum fossiler Energie als Identität oder Sucht. Können wir mit Transformationsveränderungen oder müssen wir mit Entzugsschmerzen rechnen?
Barbara Meerwein

Welt-Schmerz. Klimawandel und die Anerkennung von schmerzhaften Verlusten als Voraussetzung für die Entfaltung von Anpassungsfähigkeit und Kreativität in der Weltbeziehung
Volker Münch

'Vom annähernden Verstehen'. Jüdische und nichtjüdische Erfahrungs- und Gefühlshorizonte nach 1945 in Deutschland im Spiegel von drei Generationen
Gregor Luks
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
Inhalt: 359 S.
ISBN-13: 9783837934021
ISBN-10: 3837934020
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Jänchen-van der Hoofd, Birgit
Bauriedl-Schmidt, Christine
Martin, Rupert
Herausgeber: Christine Bauriedl-Schmidt/Birgit Jänchen-van der Hoofd/Rupert Martin
Hersteller: Psychosozial Verlag GbR
Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG
Verantwortliche Person für die EU: Psychosozial-Verlag, Walltorstr. 10, D-35390 Gießen, vertrieb@psychosozial-verlag.de
Maße: 207 x 146 x 26 mm
Von/Mit: Birgit Jänchen-van der Hoofd (u. a.)
Erscheinungsdatum: 23.09.2025
Gewicht: 0,525 kg
Artikel-ID: 134036480

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