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Beschreibung

Péter Nádas' neuer Roman ist ein unerwartetes Geschenk. Sprachgewaltig und vielstimmig erzählt er das Leben eines Dorfes am Fluss mit all seinen Bewohnern: Da sind die großen Bauern wie die Tagelöhner, der Priester und der evangelische Pfarrer, ein geistig behindertes Mädchen, eine junge Mutter, der Schäfer des Dorfes, der Lehrer, eine Frau, die Jahrzehnte zuvor unwiderruflich in Schande geriet, ein vom Teufel besessener Bäcker, dazu entwurzelte Aristokraten und Grandes Dames auf Landpartie. Ein Panoptikum von Figuren, getrieben von Missgunst und Bosheit.

Und um die Menschen des Dorfes herum: Gespenster.

Im Verlauf weniger Tage begegnen uns namenloses Elend, Schwäche, Abhängigkeit und Gewalt, in einer Welt, die an Céline und Tschechow erinnert, in der Sprache sich in ihr Gegenteil verwandelt, die Unfähigkeit zu sprechen. Rohe Gier und plötzliche Großmut wechseln einander ab, während dämonische Triebkräfte die Leben der Menschen chaotisch steuern. Dabei fließt die Erzählung ruhig dahin, schlägt Bögen, versammelt immer mehr Orte und Akteure und trägt uns ohne Aussicht auf Rettung einem alles umfassenden Unheil zu.

Péter Nádas' neuer Roman ist ein unerwartetes Geschenk. Sprachgewaltig und vielstimmig erzählt er das Leben eines Dorfes am Fluss mit all seinen Bewohnern: Da sind die großen Bauern wie die Tagelöhner, der Priester und der evangelische Pfarrer, ein geistig behindertes Mädchen, eine junge Mutter, der Schäfer des Dorfes, der Lehrer, eine Frau, die Jahrzehnte zuvor unwiderruflich in Schande geriet, ein vom Teufel besessener Bäcker, dazu entwurzelte Aristokraten und Grandes Dames auf Landpartie. Ein Panoptikum von Figuren, getrieben von Missgunst und Bosheit.

Und um die Menschen des Dorfes herum: Gespenster.

Im Verlauf weniger Tage begegnen uns namenloses Elend, Schwäche, Abhängigkeit und Gewalt, in einer Welt, die an Céline und Tschechow erinnert, in der Sprache sich in ihr Gegenteil verwandelt, die Unfähigkeit zu sprechen. Rohe Gier und plötzliche Großmut wechseln einander ab, während dämonische Triebkräfte die Leben der Menschen chaotisch steuern. Dabei fließt die Erzählung ruhig dahin, schlägt Bögen, versammelt immer mehr Orte und Akteure und trägt uns ohne Aussicht auf Rettung einem alles umfassenden Unheil zu.

Über den Autor

Péter Nádas, 1942 in Budapest geboren, war Fotograf und Schriftsteller. Bis 1977 verhinderte die ungarische Zensur das Erscheinen seines ersten Romans Ende eines Familienromans (dt. 1979). Sein Buch der Erinnerung (dt. 1991) erhielt zahlreiche internationale Literaturpreise. Zuletzt erschienen der Roman Parallelgeschichten, seine Memoiren Aufleuchtende Details und der Roman Schauergeschichten. Unter anderem wurde Nádas mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (1991), dem Kossuth-Preis (1992), dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1995) und dem Franz-Kafka-Literaturpreis (2003) ausgezeichnet. 2026 nahm er den Orden Pour le Mérite und das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland entgegen. Péter Nádas ist 2026 in Gombosszeg verstorben.

Zusammenfassung

Der große europäische Schriftsteller Péter Nádas wird im Oktober 2022 achtzig Jahre alt.

Zehn Jahre nach
Parallelgeschichten
liegt nun ein neuer gewaltiger Roman vor.

Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Originaltitel: Rémtörténetek
Inhalt: 576 S.
ISBN-13: 9783498002282
ISBN-10: 3498002287
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Ungarisch
Einband: Gebunden
Autor: Nádas, Péter
Übersetzung: Eisterer, Heinrich
Hersteller: Rowohlt Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Rowohlt Verlag GmbH, Kirchenallee 19, D-20099 Hamburg, produktsicherheit@rowohlt.de
Maße: 218 x 146 x 49 mm
Von/Mit: Péter Nádas
Erscheinungsdatum: 11.10.2022
Gewicht: 0,795 kg
Artikel-ID: 121432140

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