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Beschreibung
'Der Antisemit ist ein Sadist reinen Herzens', schrieb Sartre. Das Buch lotet die Ambivalenzen dieses Satzes aus. Es stellt sich als eine Reflexion über die Politik unserer Zeit dar, die mit der Besinnung auf die Bedeutungen des 7. Oktober 2023 und den darauf folgenden politischen, affektiven und ideologischen Erschütterungen einsetzt. Es mischt mehrere Ebenen: historische und theoretische Anmerkungen, notwendig gemacht durch die unzähligen Verfälschungen der Begriffe Zionismus und Antizionismus; Beschreibungen der nach dem Massaker aufgezwungenen ungerechten Einsamkeit und der Verlassenheit, mit der die Juden heute konfrontiert sind; Prüfung von Begriffen und Annahmen wie Substitution, Paradigma, Vergleich, Biopolitik, Tragödie, Schuld und Unschuld, um das Ganze dieser Analysen zu stützen.
Die hier zum Einsatz gebrachte philosophische Sprache bemüht sich, den besonderen Charakter eines Ereignisses, die massenhaften Morde und Entführungen vom 7. Oktober zu benennen und die Resonanzen einer ewig neuen, unerwarteten und wiederbegonnenen Wiederholung, die Wiederkehr des Antisemitismus im Antizionismus unserer Zeit herauszuhören.
'Der Antisemit ist ein Sadist reinen Herzens', schrieb Sartre. Das Buch lotet die Ambivalenzen dieses Satzes aus. Es stellt sich als eine Reflexion über die Politik unserer Zeit dar, die mit der Besinnung auf die Bedeutungen des 7. Oktober 2023 und den darauf folgenden politischen, affektiven und ideologischen Erschütterungen einsetzt. Es mischt mehrere Ebenen: historische und theoretische Anmerkungen, notwendig gemacht durch die unzähligen Verfälschungen der Begriffe Zionismus und Antizionismus; Beschreibungen der nach dem Massaker aufgezwungenen ungerechten Einsamkeit und der Verlassenheit, mit der die Juden heute konfrontiert sind; Prüfung von Begriffen und Annahmen wie Substitution, Paradigma, Vergleich, Biopolitik, Tragödie, Schuld und Unschuld, um das Ganze dieser Analysen zu stützen.
Die hier zum Einsatz gebrachte philosophische Sprache bemüht sich, den besonderen Charakter eines Ereignisses, die massenhaften Morde und Entführungen vom 7. Oktober zu benennen und die Resonanzen einer ewig neuen, unerwarteten und wiederbegonnenen Wiederholung, die Wiederkehr des Antisemitismus im Antizionismus unserer Zeit herauszuhören.
Über den Autor
Gérard Bensussan ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Marc Bloch in Straßburg. Im Deutschen ist er als Spezialist u.a. für Marx und Schelling bekannt. (Nicht zu verwechseln mit dem französischen Historiker Georges Bensoussan.)
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Geisteswissenschaften allgemein
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 173 S.
ISBN-13: 9783985141364
ISBN-10: 3985141363
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Französisch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bensussan, Gérard
Übersetzung: Gondek, Hans-Dieter
Hersteller: Turia + Kant, Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Turia + Kant, Leopoldsgasse 14, A-1020 Wien, gpsr@turia.at
Maße: 203 x 120 x 15 mm
Von/Mit: Gérard Bensussan
Erscheinungsdatum: 01.08.2026
Gewicht: 0,226 kg
Artikel-ID: 135985232

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