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Beschreibung
Sacher-Masoch: Gesammelte Werke versammelt das vielgestaltige uvre eines Autors, dessen Name allzu oft auf einen einzigen Begriff reduziert wurde. Die Texte entfalten ein Panorama galizischer, österreichischer und europäischer Erfahrungsräume: Erzählungen von Begehren und Macht, historische Novellen, gesellschaftliche Beobachtungen und psychologisch scharf konturierte Figurenstudien. In einer Prosa, die realistische Detailtreue mit symbolischer Aufladung verbindet, verhandelt Sacher-Masoch Fragen von Herrschaft, Geschlecht, Recht, Religion und sozialer Zugehörigkeit im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts. Leopold von Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, wuchs in einer kulturell vielsprachigen Grenzregion der Habsburgermonarchie auf. Diese Herkunft prägte seinen Blick für ethnische Vielfalt, soziale Spannungen und die Ambivalenzen imperialer Ordnung. Als Historiker, Journalist und Schriftsteller verband er archivalische Sensibilität mit erzählerischer Imagination. Seine persönlichen Erfahrungen, seine Beschäftigung mit Volkskulturen und seine Reflexionen über erotische Abhängigkeit und moralische Konventionen bilden den Hintergrund vieler seiner literarischen Entwürfe. Diese Ausgabe empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Sacher-Masoch jenseits verkürzender Etiketten entdecken möchten. Sie bietet Zugang zu einem Autor von erheblicher kulturhistorischer Bedeutung und zeigt, wie modern seine Analysen von Identität, Macht und Begierde bis heute wirken.
Sacher-Masoch: Gesammelte Werke versammelt das vielgestaltige uvre eines Autors, dessen Name allzu oft auf einen einzigen Begriff reduziert wurde. Die Texte entfalten ein Panorama galizischer, österreichischer und europäischer Erfahrungsräume: Erzählungen von Begehren und Macht, historische Novellen, gesellschaftliche Beobachtungen und psychologisch scharf konturierte Figurenstudien. In einer Prosa, die realistische Detailtreue mit symbolischer Aufladung verbindet, verhandelt Sacher-Masoch Fragen von Herrschaft, Geschlecht, Recht, Religion und sozialer Zugehörigkeit im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts. Leopold von Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, wuchs in einer kulturell vielsprachigen Grenzregion der Habsburgermonarchie auf. Diese Herkunft prägte seinen Blick für ethnische Vielfalt, soziale Spannungen und die Ambivalenzen imperialer Ordnung. Als Historiker, Journalist und Schriftsteller verband er archivalische Sensibilität mit erzählerischer Imagination. Seine persönlichen Erfahrungen, seine Beschäftigung mit Volkskulturen und seine Reflexionen über erotische Abhängigkeit und moralische Konventionen bilden den Hintergrund vieler seiner literarischen Entwürfe. Diese Ausgabe empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Sacher-Masoch jenseits verkürzender Etiketten entdecken möchten. Sie bietet Zugang zu einem Autor von erheblicher kulturhistorischer Bedeutung und zeigt, wie modern seine Analysen von Identität, Macht und Begierde bis heute wirken.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 704 S.
ISBN-13: 9788028349851
ISBN-10: 8028349854
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Sacher-Masoch, Leopold von
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 36 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Leopold von Sacher-Masoch
Erscheinungsdatum: 02.12.2023
Gewicht: 0,98 kg
Artikel-ID: 128379377

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