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Beschreibung
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 1984 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), Note: magna cum laude, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Roger Bacons Philosophie wurde zu seinen Lebzeiten wie in der Forschung bis heute häufig als "unfranziskanisch" angesehen. Während ausgewogene Darstellungen selten blieben, machte die eine "Schule" aus ihm das unerkannte, weil leider mittelalterliche und leider katholische Genie ihrer eigenen Vorstellung von "moderner Wissenschaftlichkeit", die andere einen Querschläger und Wirrkopf. Auf diesem Stand blieb die Gesamteinschätzung Bacons, und in den letzten Jahrzehnten wurden nur noch Teil- und Randaspekte seiner Philosophie behandelt. In dieser Arbeit wird gezeigt, daß gerade der zentrale und spektakuläre Teil dieser Philosophie, die wissenschaftstheoretische Begründung des Experiments und ihre metaphysisch-epistemologischen Voraussetzungen, eine Ausprägung franziskanischer Geistigkeit ist - dabei wird auch zum erstenmal eine Deutung des neugefundenen Texts de signis vorgetragen.

INHALTSVERZEICHNIS:

I. DIE BEDEUTUNG DES EINZELNEN UND DIE FRANZISKANISCHE BEWEGUNG
1. Einzelnes und Allgemeines, ein Grundproblem der Philosophie
2. Der franziskanische "Weg der Bejahung" - die Transzendenz im Einzelnen
3. Die Vermittlung der Idee Franz von Assisis: Anschaulichkeit
4. Von der Praxis der Anschaulichkeit zur Philosophie der Anschaulichkeit
5. Zwischen Anschaubarkeit und Verstehbarkeit - die Sprache der Bilder
6. Roger Bacon OFM - Transzendenz des Einzelnen in einer anschaulichen Philosophie

II. DAS VERHÄLTNIS VON EINZELNEM UND ALLGEMEINEM BEI BACON
1. Das Sein der Einzeldinge und der Universalien
2. Das Einzelne und das Universale in der Erkenntnis

III. BACONS THEORIE DER VERANSCHAULICHUNG
1. Zeichen
2. Die experimentelle Wissenschaft

IV. EXKURS: Einzelnes und Universale bei Giotto

V. AUSBLICK: Wissenschaft vor und nach Descartes

VI. BIBLIOGRAPHIE

Addenda
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 1984 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), Note: magna cum laude, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Roger Bacons Philosophie wurde zu seinen Lebzeiten wie in der Forschung bis heute häufig als "unfranziskanisch" angesehen. Während ausgewogene Darstellungen selten blieben, machte die eine "Schule" aus ihm das unerkannte, weil leider mittelalterliche und leider katholische Genie ihrer eigenen Vorstellung von "moderner Wissenschaftlichkeit", die andere einen Querschläger und Wirrkopf. Auf diesem Stand blieb die Gesamteinschätzung Bacons, und in den letzten Jahrzehnten wurden nur noch Teil- und Randaspekte seiner Philosophie behandelt. In dieser Arbeit wird gezeigt, daß gerade der zentrale und spektakuläre Teil dieser Philosophie, die wissenschaftstheoretische Begründung des Experiments und ihre metaphysisch-epistemologischen Voraussetzungen, eine Ausprägung franziskanischer Geistigkeit ist - dabei wird auch zum erstenmal eine Deutung des neugefundenen Texts de signis vorgetragen.

INHALTSVERZEICHNIS:

I. DIE BEDEUTUNG DES EINZELNEN UND DIE FRANZISKANISCHE BEWEGUNG
1. Einzelnes und Allgemeines, ein Grundproblem der Philosophie
2. Der franziskanische "Weg der Bejahung" - die Transzendenz im Einzelnen
3. Die Vermittlung der Idee Franz von Assisis: Anschaulichkeit
4. Von der Praxis der Anschaulichkeit zur Philosophie der Anschaulichkeit
5. Zwischen Anschaubarkeit und Verstehbarkeit - die Sprache der Bilder
6. Roger Bacon OFM - Transzendenz des Einzelnen in einer anschaulichen Philosophie

II. DAS VERHÄLTNIS VON EINZELNEM UND ALLGEMEINEM BEI BACON
1. Das Sein der Einzeldinge und der Universalien
2. Das Einzelne und das Universale in der Erkenntnis

III. BACONS THEORIE DER VERANSCHAULICHUNG
1. Zeichen
2. Die experimentelle Wissenschaft

IV. EXKURS: Einzelnes und Universale bei Giotto

V. AUSBLICK: Wissenschaft vor und nach Descartes

VI. BIBLIOGRAPHIE

Addenda
Details
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Renaissance und Aufklärung
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 116 S.
ISBN-13: 9783656049821
ISBN-10: 3656049823
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Huber, Mara
Auflage: 3. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 9 mm
Von/Mit: Mara Huber
Erscheinungsdatum: 11.11.2011
Gewicht: 0,18 kg
Artikel-ID: 106734145