Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
35 Jahre nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch des Ostblocks erlebt die Auseinandersetzung mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland und Rumänien eine Renaissance. Vor allem in Rumänien wird intensiv geforscht und aufgearbeitet, während in beiden Ländern immer wieder neue und kontroverse Aspekte der Geschichtsschreibung dieser Ära ins rechte Licht gerückt werden. Können wir von einer "kommunistischen neuen Zeit" in der DDR und der SRR nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1989 sprechen - der sogenannten "Diktatur des Proletariats"? Oder handelte es sich vielmehr um die Diktatur einer politischen Führung, die ursprünglich von Moskau eingesetzt wurde und sich im Lauf der Jahre mehr oder weniger von der Sowjetunion emanzipierte, aber sprachlich und rituell stark in der Vergangenheit verhaftet blieb - ob beabsichtigt oder ungewollt? Fakt ist: Trotz erheblicher Bemühungen, zumindest sprachlich eine neue Welt zu erschaffen, sind viele der damaligen Sprachmuster und Rituale heute relevanter denn je - und das nicht nur im wiedervereinigten Deutschland und in Rumänien.
35 Jahre nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch des Ostblocks erlebt die Auseinandersetzung mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland und Rumänien eine Renaissance. Vor allem in Rumänien wird intensiv geforscht und aufgearbeitet, während in beiden Ländern immer wieder neue und kontroverse Aspekte der Geschichtsschreibung dieser Ära ins rechte Licht gerückt werden. Können wir von einer "kommunistischen neuen Zeit" in der DDR und der SRR nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1989 sprechen - der sogenannten "Diktatur des Proletariats"? Oder handelte es sich vielmehr um die Diktatur einer politischen Führung, die ursprünglich von Moskau eingesetzt wurde und sich im Lauf der Jahre mehr oder weniger von der Sowjetunion emanzipierte, aber sprachlich und rituell stark in der Vergangenheit verhaftet blieb - ob beabsichtigt oder ungewollt? Fakt ist: Trotz erheblicher Bemühungen, zumindest sprachlich eine neue Welt zu erschaffen, sind viele der damaligen Sprachmuster und Rituale heute relevanter denn je - und das nicht nur im wiedervereinigten Deutschland und in Rumänien.
Über den Autor
Michael Campina studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Bukarest. Im Jahr 1984 siedelte er nach Deutschland über und absolvierte dort ein Marke-tingstudium. Der Autor arbeitete bei einer Versicherung bzw. bis zu seiner Pensionierung Mitte 2024 im Marketingbereich eines Koblenzer Kreditinstitutes.
Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1. Theoretische Grundlagen und Methoden

2. Literatur über Sprache im "Ostblock"

3. Textanalyse

4. Insider-Befragung

5. Ergebnisse

6. Anhang

7. Quellen

8. Bibliographie

9. Nachwort

Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Buch
Reihe: Forum für Sprach- und Kulturwissenschaft
Inhalt: 186 S.
ISBN-13: 9783631923306
ISBN-10: 3631923309
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Campina, Michael M. A.
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Forum für Sprach- und Kulturwissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 216 x 153 x 15 mm
Von/Mit: Michael M. A. Campina
Erscheinungsdatum: 13.12.2024
Gewicht: 0,358 kg
Artikel-ID: 130820835