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Beschreibung
Die Überlieferung zu den Kompositionen Max Regers zeugt von einer Arbeitsweise, die von wiederkehrenden Arbeitsroutinen geprägt war. Noch am Beginn der Konzeptionsarbeit stehend, war das Skizzieren mit Bleistift dabei fester Bestandteil seines schriftlichen Kompositionsprozesses. Die eingehende Beschäftigung mit den Bleistiftskizzen zum Klarinettenquintett A-Dur op. 146 ermöglicht es, genauer zu bestimmen, welche Funktion diesem Manuskripttyp in Regers Kompositionsarbeit zukam und welche Bedeutung diese Form von Schriftlichkeit für seine Arbeitsweise hatte. Als seine letzte abgeschlossene Komposition wird das Klarinettenquintett meist als Ausdruck seines abgeklärten Spätstils wahrgenommen, der mit dem plötzlichem Tod des Komponisten jedoch ein vor-zeitiges Ende fand. Neben einer vollständigen Transkription der Skizzennotate bietet die Studie eine Neubewertung in der Beschäftigung mit Regers Bleistiftskizzen und seiner Arbeitsweise.
Die Überlieferung zu den Kompositionen Max Regers zeugt von einer Arbeitsweise, die von wiederkehrenden Arbeitsroutinen geprägt war. Noch am Beginn der Konzeptionsarbeit stehend, war das Skizzieren mit Bleistift dabei fester Bestandteil seines schriftlichen Kompositionsprozesses. Die eingehende Beschäftigung mit den Bleistiftskizzen zum Klarinettenquintett A-Dur op. 146 ermöglicht es, genauer zu bestimmen, welche Funktion diesem Manuskripttyp in Regers Kompositionsarbeit zukam und welche Bedeutung diese Form von Schriftlichkeit für seine Arbeitsweise hatte. Als seine letzte abgeschlossene Komposition wird das Klarinettenquintett meist als Ausdruck seines abgeklärten Spätstils wahrgenommen, der mit dem plötzlichem Tod des Komponisten jedoch ein vor-zeitiges Ende fand. Neben einer vollständigen Transkription der Skizzennotate bietet die Studie eine Neubewertung in der Beschäftigung mit Regers Bleistiftskizzen und seiner Arbeitsweise.
Über den Autor
Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 - 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Musikgeschichte
Medium: Buch
Inhalt: 400 S.
ISBN-13: 9783899484502
ISBN-10: 3899484509
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: CV 24.334/00
Einband: Gebunden
Redaktion: Reich, Franziska
Herausgeber: Franziska Reich
Hersteller: Carus-Verlag Stuttgart
Carus-Verlag GmbH & Co. KG
Verantwortliche Person für die EU: Carus-Verlag GmbH & Co. KG, Sielminger Str. 51, D-70771 Leinfelden-Echterdingen, info@carus-verlag.com
Maße: 251 x 177 x 30 mm
Von/Mit: Franziska Reich
Erscheinungsdatum: 09.10.2023
Gewicht: 0,896 kg
Artikel-ID: 128273164

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