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Beschreibung

„Haltung" ist in der Sozialpädagogik ein vielbeachteter Begriff mit einer langen Tradition. Umso bemerkenswerter erscheint es, dass er zwar vielfach im Diskurs aufgegriffen, bislang jedoch wenig erforscht wird. Die vorliegende Studie setzt an diesem Desiderat an und fokussiert dabei den systemischen Haltungsbegriff. Im Rahmen der Untersuchung erfolgt zunächst eine Begriffsexplikation mittels diskursanalytischer Betrachtung, bevor im Kontext gemeinsamer Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder mit systemischem Konzept das verinnerlichte Haltungskonstrukt der sozialpädagogischen Fachkräfte sowie die Handlungserwartungen der adressierten Klient*innen mit der dokumentarischen Methode ausgewertet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Berücksichtigung beider Perspektiven im Forschungsaufbau ermöglicht die Herausarbeitung wechselseitiger Adaptions- und Resonanzprozesse. Systemische Haltung zeigt sich in der Analyse als relationales, durch Reflexionsprozesse beeinflussbares, zugleich aber hochgradig störanfälliges Phänomen innerhalb sozialpädagogischer Praxis.
Die Studienergebnisse lassen sich konstruktiv im Rahmen reflexiver Sozialpädagogik diskutieren und einordnen. Sie leisten damit einen Beitrag zur erziehungswissenschaftlichen Professionsforschung.

„Haltung" ist in der Sozialpädagogik ein vielbeachteter Begriff mit einer langen Tradition. Umso bemerkenswerter erscheint es, dass er zwar vielfach im Diskurs aufgegriffen, bislang jedoch wenig erforscht wird. Die vorliegende Studie setzt an diesem Desiderat an und fokussiert dabei den systemischen Haltungsbegriff. Im Rahmen der Untersuchung erfolgt zunächst eine Begriffsexplikation mittels diskursanalytischer Betrachtung, bevor im Kontext gemeinsamer Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder mit systemischem Konzept das verinnerlichte Haltungskonstrukt der sozialpädagogischen Fachkräfte sowie die Handlungserwartungen der adressierten Klient*innen mit der dokumentarischen Methode ausgewertet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Berücksichtigung beider Perspektiven im Forschungsaufbau ermöglicht die Herausarbeitung wechselseitiger Adaptions- und Resonanzprozesse. Systemische Haltung zeigt sich in der Analyse als relationales, durch Reflexionsprozesse beeinflussbares, zugleich aber hochgradig störanfälliges Phänomen innerhalb sozialpädagogischer Praxis.
Die Studienergebnisse lassen sich konstruktiv im Rahmen reflexiver Sozialpädagogik diskutieren und einordnen. Sie leisten damit einen Beitrag zur erziehungswissenschaftlichen Professionsforschung.

Über den Autor

Laura Stach forscht und lehrt zu sozialpädagogischer Professionalität, erzieherischen Hilfen und Theorien der Sozialen Arbeit.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung.- Haltung in der Sozialpädagogik.- Gemeinsame Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder.- Systemische Ansätze.- Diskursanalyse:Systemische Haltung in fachöffentlicher Betrachtung.- Gruppendiskussionen:Systemische Haltung in der Jugendhilfepraxis.- Schlussbetrachtung.- Literaturverzeichnis.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Didaktik/Methodik/Schulpädagogik/Fachdidaktik
Genre: Erziehung & Bildung, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Erziehungswissenschaftliche Familienforschung
Inhalt: xviii
411 S.
8 s/w Illustr.
411 S. 8 Abb.
ISBN-13: 9783658509125
ISBN-10: 3658509120
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 89593030
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Stach, Laura
Hersteller: Springer
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Erziehungswissenschaftliche Familienforschung
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 210 x 148 x 24 mm
Von/Mit: Laura Stach
Erscheinungsdatum: 18.02.2026
Gewicht: 0,555 kg
Artikel-ID: 134577395

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