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Beschreibung
Insolvenzen sind ein fester Bestandteil unseres Wirtschaftslebens. Sofern ein Insolvenzeröffnungsgrund vorliegt, müssen bzw. können die Unternehmensvertreter einen Insolvenzantrag stellen. Mit der Verfahrenseröffnung geht die Verwaltungs- und Verfügungsmacht i. d. R. auf den Insol-
venzverwalter über. Diesem obliegt die Pflicht, eine insolvenzspezifische Rechnungslegung aufzustellen. So sollen die Gläubiger einen direkten Einblick in die Vermögenssituation des Unternehmens sowie den Verwertungserfolg des Verfahrens erhalten. Die in der Insolvenzordnung (InsO) enthaltenen Vorschriften regeln indes nur unzureichend, welche Berichtsinstrumente zu erstellen sind und wie innerhalb derer zu bilanzieren ist. Aus einer unsachgemäßen Bilanzierung können mit Bezug auf die Verwertungsentscheidung der Gläubiger folgenschwere Fehlentscheidungen resultieren.
Vor diesem Hintergrund macht es sich der Verfasser zur Aufgabe, die in der InsO bestehenden Vorschriften zur insolvenzspezifischen Rechnungslegung zu analysieren, hinsichtlich bestehender Regelungslücken zu untersuchen und zu konkretisieren. Um die Basis für die Bilanzierung insolvenzspezifischer Rechnungslegung bzw. deren Auslegung und Konkretisierung zu legen, wird ein Zweck-Grundsatz-System insolvenzspezifischer Rechnungslegung entwickelt: Zunächst werden mit Hilfe der Hermeneutik die Zwecke insolvenzspezifischer Rechnungslegung hergeleitet. Darauf aufbauend, werden dann die Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung abgeleitet. Zudem wird ein auf dem Zweck-Grundsatz-System basierender Vorschlag für ausgewählte Bilanzierungsfragen in der Insolvenz erarbeitet. Hierauf fußen die im Anschluss entwickelten Verbesserungsvorschläge zu den in der InsO enthaltenen Vorschriften insolvenzspezifischer Rechnungslegung.
venzverwalter über. Diesem obliegt die Pflicht, eine insolvenzspezifische Rechnungslegung aufzustellen. So sollen die Gläubiger einen direkten Einblick in die Vermögenssituation des Unternehmens sowie den Verwertungserfolg des Verfahrens erhalten. Die in der Insolvenzordnung (InsO) enthaltenen Vorschriften regeln indes nur unzureichend, welche Berichtsinstrumente zu erstellen sind und wie innerhalb derer zu bilanzieren ist. Aus einer unsachgemäßen Bilanzierung können mit Bezug auf die Verwertungsentscheidung der Gläubiger folgenschwere Fehlentscheidungen resultieren.
Vor diesem Hintergrund macht es sich der Verfasser zur Aufgabe, die in der InsO bestehenden Vorschriften zur insolvenzspezifischen Rechnungslegung zu analysieren, hinsichtlich bestehender Regelungslücken zu untersuchen und zu konkretisieren. Um die Basis für die Bilanzierung insolvenzspezifischer Rechnungslegung bzw. deren Auslegung und Konkretisierung zu legen, wird ein Zweck-Grundsatz-System insolvenzspezifischer Rechnungslegung entwickelt: Zunächst werden mit Hilfe der Hermeneutik die Zwecke insolvenzspezifischer Rechnungslegung hergeleitet. Darauf aufbauend, werden dann die Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung abgeleitet. Zudem wird ein auf dem Zweck-Grundsatz-System basierender Vorschlag für ausgewählte Bilanzierungsfragen in der Insolvenz erarbeitet. Hierauf fußen die im Anschluss entwickelten Verbesserungsvorschläge zu den in der InsO enthaltenen Vorschriften insolvenzspezifischer Rechnungslegung.
Insolvenzen sind ein fester Bestandteil unseres Wirtschaftslebens. Sofern ein Insolvenzeröffnungsgrund vorliegt, müssen bzw. können die Unternehmensvertreter einen Insolvenzantrag stellen. Mit der Verfahrenseröffnung geht die Verwaltungs- und Verfügungsmacht i. d. R. auf den Insol-
venzverwalter über. Diesem obliegt die Pflicht, eine insolvenzspezifische Rechnungslegung aufzustellen. So sollen die Gläubiger einen direkten Einblick in die Vermögenssituation des Unternehmens sowie den Verwertungserfolg des Verfahrens erhalten. Die in der Insolvenzordnung (InsO) enthaltenen Vorschriften regeln indes nur unzureichend, welche Berichtsinstrumente zu erstellen sind und wie innerhalb derer zu bilanzieren ist. Aus einer unsachgemäßen Bilanzierung können mit Bezug auf die Verwertungsentscheidung der Gläubiger folgenschwere Fehlentscheidungen resultieren.
Vor diesem Hintergrund macht es sich der Verfasser zur Aufgabe, die in der InsO bestehenden Vorschriften zur insolvenzspezifischen Rechnungslegung zu analysieren, hinsichtlich bestehender Regelungslücken zu untersuchen und zu konkretisieren. Um die Basis für die Bilanzierung insolvenzspezifischer Rechnungslegung bzw. deren Auslegung und Konkretisierung zu legen, wird ein Zweck-Grundsatz-System insolvenzspezifischer Rechnungslegung entwickelt: Zunächst werden mit Hilfe der Hermeneutik die Zwecke insolvenzspezifischer Rechnungslegung hergeleitet. Darauf aufbauend, werden dann die Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung abgeleitet. Zudem wird ein auf dem Zweck-Grundsatz-System basierender Vorschlag für ausgewählte Bilanzierungsfragen in der Insolvenz erarbeitet. Hierauf fußen die im Anschluss entwickelten Verbesserungsvorschläge zu den in der InsO enthaltenen Vorschriften insolvenzspezifischer Rechnungslegung.
venzverwalter über. Diesem obliegt die Pflicht, eine insolvenzspezifische Rechnungslegung aufzustellen. So sollen die Gläubiger einen direkten Einblick in die Vermögenssituation des Unternehmens sowie den Verwertungserfolg des Verfahrens erhalten. Die in der Insolvenzordnung (InsO) enthaltenen Vorschriften regeln indes nur unzureichend, welche Berichtsinstrumente zu erstellen sind und wie innerhalb derer zu bilanzieren ist. Aus einer unsachgemäßen Bilanzierung können mit Bezug auf die Verwertungsentscheidung der Gläubiger folgenschwere Fehlentscheidungen resultieren.
Vor diesem Hintergrund macht es sich der Verfasser zur Aufgabe, die in der InsO bestehenden Vorschriften zur insolvenzspezifischen Rechnungslegung zu analysieren, hinsichtlich bestehender Regelungslücken zu untersuchen und zu konkretisieren. Um die Basis für die Bilanzierung insolvenzspezifischer Rechnungslegung bzw. deren Auslegung und Konkretisierung zu legen, wird ein Zweck-Grundsatz-System insolvenzspezifischer Rechnungslegung entwickelt: Zunächst werden mit Hilfe der Hermeneutik die Zwecke insolvenzspezifischer Rechnungslegung hergeleitet. Darauf aufbauend, werden dann die Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung abgeleitet. Zudem wird ein auf dem Zweck-Grundsatz-System basierender Vorschlag für ausgewählte Bilanzierungsfragen in der Insolvenz erarbeitet. Hierauf fußen die im Anschluss entwickelten Verbesserungsvorschläge zu den in der InsO enthaltenen Vorschriften insolvenzspezifischer Rechnungslegung.
Über den Autor
Stephen Weich wurde 1983 in Werl geboren. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der University of Sydney schloss er im Oktober 2010 als Dipl.-Kfm. ab. Anschließend war er als Unternehmensberater bei Roland Berger Strategy Consultants in Frankfurt tätig. Im November 2013 begann er seine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung (IRW) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Jürgen Kirsch sowie als Prüfungsleiter der Ernst & Young GmbH WPG in Dortmund. Im Juli 2017 erfolgte die Promotion zum Dr. rer. pol.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Ziel der Untersuchung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Grundlagen der Insolvenzordnung sowie der Rechnungslegung in der Insolvenz
2.1. Insolvenzordnung
2.2. Rechnungslegung in der Insolvenz
3. Methodische Grundlagen zur Herleitung von Zwecken und Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
3.1. Vorbemerkungen
3.2. Definition und Abgrenzung von Zwecken und Grundsätzen
3.3. Mögliche Verfahren zur Herleitung von Zwecken und Grundsätzen
3.4. Zwischenfazit
4. Herleitung von Zwecken und Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.1. Leitmotiv der Insolvenzordnung als Bezugsbasis für die Entwicklung von Zwecken und Grundsätzen
4.2. Herleitung von Zwecken insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.3. Herleitung von Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.4. Zusammenführung der Zwecke und Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5. Kritische Analyse und Bilanzierungsvorschlag insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5.1. Vorbemerkungen
5.2. Bilanzierung vor dem Hintergrund des Zweck-Grundsatz-Systems
5.3. Verbesserungsmöglichkeiten der Regelungen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5.4. Würdigung
6. Zusammenfassung und Ausblick
1.1. Problemstellung und Ziel der Untersuchung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Grundlagen der Insolvenzordnung sowie der Rechnungslegung in der Insolvenz
2.1. Insolvenzordnung
2.2. Rechnungslegung in der Insolvenz
3. Methodische Grundlagen zur Herleitung von Zwecken und Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
3.1. Vorbemerkungen
3.2. Definition und Abgrenzung von Zwecken und Grundsätzen
3.3. Mögliche Verfahren zur Herleitung von Zwecken und Grundsätzen
3.4. Zwischenfazit
4. Herleitung von Zwecken und Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.1. Leitmotiv der Insolvenzordnung als Bezugsbasis für die Entwicklung von Zwecken und Grundsätzen
4.2. Herleitung von Zwecken insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.3. Herleitung von Grundsätzen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
4.4. Zusammenführung der Zwecke und Grundsätze insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5. Kritische Analyse und Bilanzierungsvorschlag insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5.1. Vorbemerkungen
5.2. Bilanzierung vor dem Hintergrund des Zweck-Grundsatz-Systems
5.3. Verbesserungsmöglichkeiten der Regelungen insolvenzspezifischer Rechnungslegung
5.4. Würdigung
6. Zusammenfassung und Ausblick