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Beschreibung
Intentionales Handeln steht im Zentrum der von Kuhl und Heckhausen neu begriindeten Volitionsforschung (Heckhausen & Kuhl, 1985). Die damit in der Aligemeinen Psychologie angeregte "Wiederaufbereitung des Wollens" hat in der Klinischen Psychologie bisher kaum einen Niederschlag gefunden. In der vorliegenden Studie wird versucht, volitionale Konzepte fur das Verstiindnis von Angststorungen und deren psychotherapeutischer Behand lung fruchtbar zu machen. Der Verhaltensaspekt phobischer StOrungen - das Flucht und Vermei dungsverhalten - laBt sich in einem motivationspsychologischen Modell der Handlungskontrolle (Kuhl, 1983a, 1987a) als Handlungskontrolldefizit konzeptualisieren: Es gelingt dem Phobiker nicht, eine zunachst gefaBte Intention, die die Anniiherung an die phobische Situation beinhaltet, gegen die durch intemale und externale phobische Stimuli akut evozierte Motivationstendenz zur Flucht und Vermeidung erfolgreich abzuschirmen. In dem Modell der Handlungskontrolle wird dem metakognitiven Kon trollmodus der Handlungs - vs. Lageorientierung eine bedeutende Rolle bei der effizienten Urnsetzung einer Intention zugeschrieben. In der vorliegen den Studie solI geklart werden, inwieweit sich die Handlungs - bzw. Lageorientierung von Patienten mit AngststOrungen flir die Wiedergewin nung von Handlungskontrolleffizienz in phobischen Situationen als bedeut sam erweist.
Intentionales Handeln steht im Zentrum der von Kuhl und Heckhausen neu begriindeten Volitionsforschung (Heckhausen & Kuhl, 1985). Die damit in der Aligemeinen Psychologie angeregte "Wiederaufbereitung des Wollens" hat in der Klinischen Psychologie bisher kaum einen Niederschlag gefunden. In der vorliegenden Studie wird versucht, volitionale Konzepte fur das Verstiindnis von Angststorungen und deren psychotherapeutischer Behand lung fruchtbar zu machen. Der Verhaltensaspekt phobischer StOrungen - das Flucht und Vermei dungsverhalten - laBt sich in einem motivationspsychologischen Modell der Handlungskontrolle (Kuhl, 1983a, 1987a) als Handlungskontrolldefizit konzeptualisieren: Es gelingt dem Phobiker nicht, eine zunachst gefaBte Intention, die die Anniiherung an die phobische Situation beinhaltet, gegen die durch intemale und externale phobische Stimuli akut evozierte Motivationstendenz zur Flucht und Vermeidung erfolgreich abzuschirmen. In dem Modell der Handlungskontrolle wird dem metakognitiven Kon trollmodus der Handlungs - vs. Lageorientierung eine bedeutende Rolle bei der effizienten Urnsetzung einer Intention zugeschrieben. In der vorliegen den Studie solI geklart werden, inwieweit sich die Handlungs - bzw. Lageorientierung von Patienten mit AngststOrungen flir die Wiedergewin nung von Handlungskontrolleffizienz in phobischen Situationen als bedeut sam erweist.
Inhaltsverzeichnis
1. Angst und Volition.- 1.1. Handlungskontrolle, integrierter motivationaler und volitionaler Prozeß.- 1.2. Phobische Störung als Handlungskontrolldefizit.- 1.3. Handlungs- und Lageorientierung.- 1.4. Phobische Störung und Persistenz eines dysfunktionalen kognitiven Kontrollmodus.- 1.5. Wirkung von kognitiver Verhaltenstherapie auf die Handlungskontrolleffizienz von Phobikern.- 2. Fragestellung, Hypothesen.- 3. Durchführung der Untersuchung.- 3.1. Kurzdarstellung des Bochumer Angsttherapie - Projektes.- 3.2. Durchführung, der Studie zur Handlungs- und Lageorientierung im Prozeß der Psychotherapie phobischer Störungen.- 4. Ergebnisse und Diskussion.- 4.1. Beschreibung der Stichprobe der Klientinnen und Klienten.- 4.2. Analyse der Meßinstrumente.- 4.3. Ergebnisse zum dispositionellen Kontrollmodus phobischer Klienten.- 4.4. Ergebnisse zu dem im therapeutischen Setting aktualisierten Kontrollmodus phobischer Klienten.- 4.5. Ergebnisse zur handlungskontrollthematischen Aufmerksamkeitsfokussierung der Therapeuten.- 4.6. Handlungskontrollthematische Steuerungsprozesse in der therapeutischen Interaktion.- 5. Zusammenfassende Diskussion.- 6. Zusammenfassung.- Literatur.
Details
| Erscheinungsjahr: | 1990 |
|---|---|
| Fachbereich: | Angewandte Psychologie |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: |
267 S.
1 s/w Illustr. 267 S. 1 Abb. |
| ISBN-13: | 9783824440528 |
| ISBN-10: | 3824440520 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Hartung, Johanna |
| Hersteller: | Deutscher Universitätsverlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Deutscher Universitätsverlag in Springer Science + Business, Tiergartenstr. 15-17, D-69121 Heidelberg, juergen.hartmann@springer.com |
| Maße: | 210 x 148 x 15 mm |
| Von/Mit: | Johanna Hartung |
| Erscheinungsdatum: | 01.01.1990 |
| Gewicht: | 0,351 kg |