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Beschreibung
Die klassische Wissenschaftstheorie führt die Bildung wissenschaftlicher Theorien auf Intuitionen zurück, die sich der systematischen wissenschaftstheoretischen Betrachtung entziehen, und setzt die wissenschaftliche Methode mit dem Testen von bereits fertig vorliegenden Theorien gleich. Burkholz betrachtet dagegen die Theorienbildung als den eigentlichen Kern regelgeleiteten wissenschaftlichen Handelns und versucht, der Logik dieses Bildungsprozesses auf die Spur zu kommen. Seine Arbeit, die Theorien als Argumentketten bestimmt, die aus Daten riskant erschlossen werden, enthält eine detaillierte Kritik am wissenschaftssoziologischen Konstruktivismus und entwickelt die von Charles S. Peirce begründete Logik der Abduktion weiter.
Die klassische Wissenschaftstheorie führt die Bildung wissenschaftlicher Theorien auf Intuitionen zurück, die sich der systematischen wissenschaftstheoretischen Betrachtung entziehen, und setzt die wissenschaftliche Methode mit dem Testen von bereits fertig vorliegenden Theorien gleich. Burkholz betrachtet dagegen die Theorienbildung als den eigentlichen Kern regelgeleiteten wissenschaftlichen Handelns und versucht, der Logik dieses Bildungsprozesses auf die Spur zu kommen. Seine Arbeit, die Theorien als Argumentketten bestimmt, die aus Daten riskant erschlossen werden, enthält eine detaillierte Kritik am wissenschaftssoziologischen Konstruktivismus und entwickelt die von Charles S. Peirce begründete Logik der Abduktion weiter.
Zusammenfassung
Roland Burkholz, geb. 1963, promovierter Philosoph und habilitierter Soziologe, war wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt am Main und ist derzeit als Unternehmensberater tätig.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt1. Einleitung2. Was ist ein Argument?3. Riskante Argumente3.1 Die Induktion3.2 Die Abduktion3.3 Das testimoniale Argument ('argument based on testimony')3.4 Der Analogieschluss ('argument from analogy')3.5 Einige Anmerkungen zu Carnap, Popper und Hanson4. Eine exemplarische Kritik am konstruktivistischen Modell - Knorr-Cetinas Studie 'Die Fabrikation von Erkenntnis'4.1 Argumente und Belegstellen Knorr-CetinasExkurs: Sequenzanalyse eines Gesprächs zwischen zwei WissenschaftlernExkurs: 'Lokale Regelinterpretationen' und 'epistemische Kulturen'4.2 Sequenzanalyse eines Forschungsinterviews (René)4.3 Eine Kritik an der Knorr-Cetinaschen Deutung Renés5. Renés und Darwins Forschungspraxis6. Überlegungen zum Begriff des 'Forschungshabitus'7. Weitere Analysen des Abduktionsschlusses8. Erklärung und Evidenz
Details
| Erscheinungsjahr: | 2007 |
|---|---|
| Fachbereich: | Geisteswissenschaften allgemein |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Buch |
| Inhalt: | Gebunden |
| ISBN-13: | 9783938808283 |
| ISBN-10: | 3938808284 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Gebunden |
| Autor: | Burkholz, Roland |
| Hersteller: | Velbrück |
| Verantwortliche Person für die EU: | Lessing und Kompanie Literatur e.V., Buchhandlung, Franz-Mehring-Str. 8, D-09112 Chemnitz, Sachs, lessingkompanie@online.de |
| Maße: | 25 x 145 x 230 mm |
| Von/Mit: | Roland Burkholz |
| Erscheinungsdatum: | 28.03.2008 |
| Gewicht: | 0,503 kg |