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Beschreibung
Wir begreifen uns als Beobachter begrifflich, so wie wir Welten begrifflich begreifen. Wir sind als Beobachter real und zugleich konzeptuell begriffen. Durch die Beobachtung von Beobachtern lässt sich daher ein Mittelweg zwischen Realismus und Relativismus entfalten.Wahrnehmung, Kognition, Erinnerung, Bewusstsein und Aufmerksamkeit - das sind Begriffe, die einen Beobachter voraussetzen, um bedeutungsvoll sein zu können. Umgekehrt wird ein Beobachter überhaupt erst zu einem Beobachter im Hier und Jetzt, indem er wahrnimmt, denkt, sich erinnert, bei Bewusstsein und aufmerksam ist: ein zirkulärer Prozess zwischen Beobachter und Beobachtetem ohne Fundament. Begriffe ermöglichen es, diesen wechselseitigen Entstehungsprozess zu beschreiben. Gedachte Begriffe lassen sich als verkörperte, begriffene Berührungen rekonstruieren. So lässt sich, in dem man Beobachter und ihr Beobachten beobachtet, im Kontext der Kognitionswissenschaften die Philosophie eines mittleren Weges entwickeln, die weder vom Beobachter noch vom Beobachteten ausgeht, sondern ihr Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit im Blick hat.
Wir begreifen uns als Beobachter begrifflich, so wie wir Welten begrifflich begreifen. Wir sind als Beobachter real und zugleich konzeptuell begriffen. Durch die Beobachtung von Beobachtern lässt sich daher ein Mittelweg zwischen Realismus und Relativismus entfalten.Wahrnehmung, Kognition, Erinnerung, Bewusstsein und Aufmerksamkeit - das sind Begriffe, die einen Beobachter voraussetzen, um bedeutungsvoll sein zu können. Umgekehrt wird ein Beobachter überhaupt erst zu einem Beobachter im Hier und Jetzt, indem er wahrnimmt, denkt, sich erinnert, bei Bewusstsein und aufmerksam ist: ein zirkulärer Prozess zwischen Beobachter und Beobachtetem ohne Fundament. Begriffe ermöglichen es, diesen wechselseitigen Entstehungsprozess zu beschreiben. Gedachte Begriffe lassen sich als verkörperte, begriffene Berührungen rekonstruieren. So lässt sich, in dem man Beobachter und ihr Beobachten beobachtet, im Kontext der Kognitionswissenschaften die Philosophie eines mittleren Weges entwickeln, die weder vom Beobachter noch vom Beobachteten ausgeht, sondern ihr Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit im Blick hat.
Zusammenfassung
Andrea Christoph-Gaugusch, geboren 1977 in Wien, ist Klinische Psychologin und lebt nahe bei Wien in Eichgraben.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2020 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie |
| Jahrhundert: | 20. & 21. Jahrhundert |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | Kartoniert / Broschiert |
| ISBN-13: | 9783709204108 |
| ISBN-10: | 3709204100 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Christoph-Gaugusch, Andrea |
| Hersteller: | Passagen Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Passagen, Walfischgasse 15/14, A-1010 Wien, office@passagen.at |
| Maße: | 237 x 159 x 10 mm |
| Von/Mit: | Andrea Christoph-Gaugusch |
| Erscheinungsdatum: | 04.05.2020 |
| Gewicht: | 0,246 kg |