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Beschreibung
Kriege wie der in der Ukraine haben erneut Interesse am Pazifismus geweckt. Laut diesem ist gerade unter den Bedingungen moderner Kriegsführung militärische Gewalt nie zu rechtfertigen, da sie für viele Tod und Leid bedeutet. Dagegen lässt sich einwenden, dass sich der Schutz unveräußerlicher Rechte manchmal, etwa angesichts eines Völkermords, nur mit militärischen Mitteln gewährleisten lässt und deswegen deren Einsatz erlaubt sein kann. Die Autoren diskutieren sowohl pazifistische Positionen, die diesen Einwand nicht gelten lassen, als auch solche, die den Pazifismus soweit abschwächen wollen, dass er in Ausnahmefällen den Einsatz militärischer Mittel erlaubt. Angesichts der Ersteren gelangen sie zu dem Ergebnis, dass deren Argumente auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher ethischer Grundannahmen nicht überzeugen können und plädieren für eine Version der Lehre vom gerechten Krieg. Was die Abschwächungsversuche angeht, behaupten sie, dass diese am Ende selbst auf diese Lehre hinauslaufen. Zur Vermeidung von Missverständnissen plädieren sie dafür, die Positionen entsprechend klar zu benennen.
Kriege wie der in der Ukraine haben erneut Interesse am Pazifismus geweckt. Laut diesem ist gerade unter den Bedingungen moderner Kriegsführung militärische Gewalt nie zu rechtfertigen, da sie für viele Tod und Leid bedeutet. Dagegen lässt sich einwenden, dass sich der Schutz unveräußerlicher Rechte manchmal, etwa angesichts eines Völkermords, nur mit militärischen Mitteln gewährleisten lässt und deswegen deren Einsatz erlaubt sein kann. Die Autoren diskutieren sowohl pazifistische Positionen, die diesen Einwand nicht gelten lassen, als auch solche, die den Pazifismus soweit abschwächen wollen, dass er in Ausnahmefällen den Einsatz militärischer Mittel erlaubt. Angesichts der Ersteren gelangen sie zu dem Ergebnis, dass deren Argumente auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher ethischer Grundannahmen nicht überzeugen können und plädieren für eine Version der Lehre vom gerechten Krieg. Was die Abschwächungsversuche angeht, behaupten sie, dass diese am Ende selbst auf diese Lehre hinauslaufen. Zur Vermeidung von Missverständnissen plädieren sie dafür, die Positionen entsprechend klar zu benennen.
Über den Autor
PD Dr. Alexander Staudacher ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Dr. Christoph Sebastian Widdau ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Inhaltsverzeichnis

1. Einführung.- 2. Die Gegenspieler.- 3. Pazifismusformen.- 4. Die Lehre vom gerechten Krieg - neu angesetzt.- 5. Fazit.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Antike
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: vii
159 S.
2 s/w Illustr.
159 S. 2 Abb.
ISBN-13: 9783662728468
ISBN-10: 366272846X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 89548036
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Staudacher, Alexander
Widdau, Christoph Sebastian
Hersteller: J.B. Metzler
Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, D-69121 Heidelberg, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 203 x 127 x 9 mm
Von/Mit: Alexander Staudacher (u. a.)
Erscheinungsdatum: 28.05.2026
Gewicht: 0,21 kg
Artikel-ID: 135598953

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