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Beschreibung
Horst Poldrack widerspricht allen gängigen Befunden. Die Ostdeutschen wenden sich nicht von der Demokratie ab, sondern von einem System, das sie für eine Scheindemokratie halten. Sie sind seit jeher misstrauisch gegenüber eigennützigen Machteliten und hohlen, verlogenen Narrativen. Sie begehren heute mehrheitlich auf gegen die regelbasierte Fassadendemokratie des Westens.
Die Erfahrung von 1989 hat zwar den Glauben an die Veränderbarkeit von Machtverhältnissen gestärkt. Doch immer mehr Menschen reagieren störrisch und irrational, weil sie ohnmächtig erleben müssen, wie die regierende Politik die Probleme und Krisen verschärft statt zu lösen. Womit beide Seiten objektiv gegen ihre eigenen Interessen handeln.
Horst Poldrack analysiert, warum das so ist. Er konstatiert, dass der moderne Kapitalismus mit seiner Eigendynamik Menschen hervorbringt, die sich ihrem Vormund freiwillig ausliefern und 'nach und nach die Fähigkeit einbüßen, selbstständig zu denken, zu fühlen und zu handeln'. Das sah schon Alexis de Tocqueville so, als er 1835 'Über die Demokratie in Amerika' schrieb.
Horst Poldrack widerspricht allen gängigen Befunden. Die Ostdeutschen wenden sich nicht von der Demokratie ab, sondern von einem System, das sie für eine Scheindemokratie halten. Sie sind seit jeher misstrauisch gegenüber eigennützigen Machteliten und hohlen, verlogenen Narrativen. Sie begehren heute mehrheitlich auf gegen die regelbasierte Fassadendemokratie des Westens.
Die Erfahrung von 1989 hat zwar den Glauben an die Veränderbarkeit von Machtverhältnissen gestärkt. Doch immer mehr Menschen reagieren störrisch und irrational, weil sie ohnmächtig erleben müssen, wie die regierende Politik die Probleme und Krisen verschärft statt zu lösen. Womit beide Seiten objektiv gegen ihre eigenen Interessen handeln.
Horst Poldrack analysiert, warum das so ist. Er konstatiert, dass der moderne Kapitalismus mit seiner Eigendynamik Menschen hervorbringt, die sich ihrem Vormund freiwillig ausliefern und 'nach und nach die Fähigkeit einbüßen, selbstständig zu denken, zu fühlen und zu handeln'. Das sah schon Alexis de Tocqueville so, als er 1835 'Über die Demokratie in Amerika' schrieb.
Über den Autor
Horst Poldrack, Jahrgang 1950, Studium der Philosophie mit anschließendem Forschungsstudium an der Leipziger Karl-Marx-Universität von 1971 bis 1978, Promotion 1979, Habilitation 1987. Research Fellow am Center for the Philosophy and History of Science in Boston 1981/82 und an der Akademie der Wissenschaften in Moskau 1986/87. Gastprofessur an der Universität in Addis Abeba 1987 bis 1990. Bis 1992 Dozent für Wissenschaftstheorie an der Universität Halle-Wittenberg, danach Mitarbeiter am Umweltinstitut Leip­zig und von 1991 bis 1993 freier Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaftliche Analyse und Beratung Köln. Seit 1994 als Trainer und Coach sowie im Management von mittelständischen Unternehmen tätig. Von 2006 bis 2011 arbeitete Poldrack als Trainer/Coach für chinesische Führungskräfte in der VR China.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: verlag am park
Inhalt: 196 S.
ISBN-13: 9783897934207
ISBN-10: 3897934205
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Poldrack, Horst
Hersteller: Edition Ost Im Verlag Das
Verantwortliche Person für die EU: edition ost Verlag & Agentur GmbH, Frank Schumann, Friedrichstr. 106b, D-10117 Berlin, verlag@edition-ost.berlin
Maße: 203 x 125 x 20 mm
Von/Mit: Horst Poldrack
Erscheinungsdatum: 11.09.2026
Gewicht: 0,252 kg
Artikel-ID: 136534096

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