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Beschreibung
Herman Melvilles "Omoo" (1847) setzt die Südsee-Erfahrung des Erzählers aus "Typee" fort und entfaltet als halbautobiographischer Abenteuer- und Reisebericht eine zugleich pittoreske und kritische Darstellung Polynesiens. Im Zentrum stehen Meuterei, Gefangenschaft, vagabundierende Freiheit und die Begegnung mit tahitianischer Gesellschaft unter dem Druck europäischer Mission, Kolonialverwaltung und Walfangökonomie. Melvilles Stil verbindet seemännische Genauigkeit, satirische Beobachtung, ethnographische Neugier und romantische Exotik, steht jedoch bereits im Spannungsfeld zwischen populärer Reiseliteratur und moderner Kulturkritik. Melville, 1819 in New York geboren, schöpfte für "Omoo" unmittelbar aus seinen Jahren als Matrose im Pazifik. Seine Desertion von einem Walfänger, Aufenthalte auf Inseln der Marquesas und Tahitis sowie seine ambivalente Erfahrung westlicher Expansion lieferten ihm Stoff und Perspektive. Noch vor "Moby-Dick" erprobte er hier jene Verbindung von persönlichem Abenteuer, moralischer Reflexion und skeptischem Blick auf zivilisatorische Gewissheiten, die sein späteres Werk prägen sollte. Empfohlen sei "Omoo" allen Leserinnen und Lesern, die Melville jenseits seines berühmtesten Romans entdecken möchten. Das Buch bietet nicht nur maritime Spannung und lebendige Südseebilder, sondern auch ein frühes literarisches Dokument kolonialer Verflechtungen. Gerade seine Mischung aus Erzählfreude, Ironie und historischer Beobachtung macht es bis heute aufschlussreich und lesenswert.
Herman Melvilles "Omoo" (1847) setzt die Südsee-Erfahrung des Erzählers aus "Typee" fort und entfaltet als halbautobiographischer Abenteuer- und Reisebericht eine zugleich pittoreske und kritische Darstellung Polynesiens. Im Zentrum stehen Meuterei, Gefangenschaft, vagabundierende Freiheit und die Begegnung mit tahitianischer Gesellschaft unter dem Druck europäischer Mission, Kolonialverwaltung und Walfangökonomie. Melvilles Stil verbindet seemännische Genauigkeit, satirische Beobachtung, ethnographische Neugier und romantische Exotik, steht jedoch bereits im Spannungsfeld zwischen populärer Reiseliteratur und moderner Kulturkritik. Melville, 1819 in New York geboren, schöpfte für "Omoo" unmittelbar aus seinen Jahren als Matrose im Pazifik. Seine Desertion von einem Walfänger, Aufenthalte auf Inseln der Marquesas und Tahitis sowie seine ambivalente Erfahrung westlicher Expansion lieferten ihm Stoff und Perspektive. Noch vor "Moby-Dick" erprobte er hier jene Verbindung von persönlichem Abenteuer, moralischer Reflexion und skeptischem Blick auf zivilisatorische Gewissheiten, die sein späteres Werk prägen sollte. Empfohlen sei "Omoo" allen Leserinnen und Lesern, die Melville jenseits seines berühmtesten Romans entdecken möchten. Das Buch bietet nicht nur maritime Spannung und lebendige Südseebilder, sondern auch ein frühes literarisches Dokument kolonialer Verflechtungen. Gerade seine Mischung aus Erzählfreude, Ironie und historischer Beobachtung macht es bis heute aufschlussreich und lesenswert.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 144 S.
ISBN-13: 9788027266081
ISBN-10: 8027266084
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Melville, Herman
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 157 x 8 mm
Von/Mit: Herman Melville
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,201 kg
Artikel-ID: 126177262

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