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Beschreibung
Carl Spittelers "Olympischer Frühling" entfaltet in fünf Bänden ein weitgespanntes mythologisch-allegorisches Versepos, in dem die olympische Götterwelt nicht als museale Antike, sondern als dramatischer Schauplatz geistiger Erneuerung erscheint. Zwischen homerischer Erhabenheit, moderner Symbolik und eigensinniger Sprachmusik gestaltet Spitteler Kämpfe um Macht, Schönheit, Schuld und Ordnung. Das Werk steht quer zum Naturalismus seiner Zeit und behauptet eine autonome, visionäre Dichtung, die antike Stoffe in ein modernes Welt- und Seelendrama verwandelt. Spitteler, 1845 in Liestal geboren und 1924 in Luzern gestorben, war einer der bedeutendsten Schweizer Dichter der Jahrhundertwende und erhielt 1919 den Nobelpreis für Literatur. Seine Ausbildung in Theologie, seine Beschäftigung mit klassischer Bildung und seine Distanz zu parteilichen Weltanschauungen prägten ein Werk, das metaphysische Fragen lieber in mythischen Bildern als in dogmatischen Antworten verhandelt. "Olympischer Frühling" bündelt diese lebenslange Suche nach einer dichterischen Gegenwelt. Empfohlen sei dieses Werk Lesern, die große epische Formen, philosophische Dichtung und eigenwillige Modernität schätzen. Es verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit sprachlicher Wucht, intellektueller Tiefe und einer seltenen Verbindung von Antike und Moderne.
Carl Spittelers "Olympischer Frühling" entfaltet in fünf Bänden ein weitgespanntes mythologisch-allegorisches Versepos, in dem die olympische Götterwelt nicht als museale Antike, sondern als dramatischer Schauplatz geistiger Erneuerung erscheint. Zwischen homerischer Erhabenheit, moderner Symbolik und eigensinniger Sprachmusik gestaltet Spitteler Kämpfe um Macht, Schönheit, Schuld und Ordnung. Das Werk steht quer zum Naturalismus seiner Zeit und behauptet eine autonome, visionäre Dichtung, die antike Stoffe in ein modernes Welt- und Seelendrama verwandelt. Spitteler, 1845 in Liestal geboren und 1924 in Luzern gestorben, war einer der bedeutendsten Schweizer Dichter der Jahrhundertwende und erhielt 1919 den Nobelpreis für Literatur. Seine Ausbildung in Theologie, seine Beschäftigung mit klassischer Bildung und seine Distanz zu parteilichen Weltanschauungen prägten ein Werk, das metaphysische Fragen lieber in mythischen Bildern als in dogmatischen Antworten verhandelt. "Olympischer Frühling" bündelt diese lebenslange Suche nach einer dichterischen Gegenwelt. Empfohlen sei dieses Werk Lesern, die große epische Formen, philosophische Dichtung und eigenwillige Modernität schätzen. Es verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit sprachlicher Wucht, intellektueller Tiefe und einer seltenen Verbindung von Antike und Moderne.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Lyrik & Dramatik |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 388 S. |
| ISBN-13: | 9788027262380 |
| ISBN-10: | 8027262380 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Spitteler, Carl |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 21 x 154 x 239 mm |
| Von/Mit: | Carl Spitteler |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,54 kg |