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Beschreibung

In seinem neuen Essay seziert Byung-Chul Han mit analytischer Schärfe und poetischer Tiefe den dramatischen Verfall einer zentralen sozialen Tugend: Respekt. Was einst das Fundament des Zusammenlebens war, droht heute in einer von Narzissmus, Wettbewerb und digitaler Enthemmung geprägten Gesellschaft zu verschwinden.

Han entfaltet eine vielschichtige Diagnose unserer Gegenwart: Die neoliberale Leistungsgesellschaft produziert Verlierer, die sich selbst hassen und andere verachten. Der Kampf um Respekt wird zum Kampf um Status - und damit zur Ursache für Spaltung, Gewalt und gesellschaftliche Zersetzung. In den sozialen Medien wird Respekt durch Aufmerksamkeit ersetzt, Höflichkeit durch Shaming, Gemeinschaft durch Communitys, die keine Solidarität kennen. Han zeigt, wie Respekt, Selbstachtung und soziale Bindung miteinander verwoben sind - und wie ihr Verlust zu einem täglichen Bürgerkrieg en miniature führt, der die Gesellschaft von innen heraus zerfrisst.

Doch Byung-Chul Han bleibt nicht bei der Kritik stehen. Er entwirft eine Vision für eine neue Politik der Freundschaft, für ein respektgeleitetes Miteinander, das auf Distanz, Aufmerksamkeit und gegenseitiger Anerkennung beruht. Respekt ist für ihn kein Luxus, sondern die Voraussetzung für Demokratie, Diskurs und ein gelingendes Leben.

In seinem neuen Essay seziert Byung-Chul Han mit analytischer Schärfe und poetischer Tiefe den dramatischen Verfall einer zentralen sozialen Tugend: Respekt. Was einst das Fundament des Zusammenlebens war, droht heute in einer von Narzissmus, Wettbewerb und digitaler Enthemmung geprägten Gesellschaft zu verschwinden.

Han entfaltet eine vielschichtige Diagnose unserer Gegenwart: Die neoliberale Leistungsgesellschaft produziert Verlierer, die sich selbst hassen und andere verachten. Der Kampf um Respekt wird zum Kampf um Status - und damit zur Ursache für Spaltung, Gewalt und gesellschaftliche Zersetzung. In den sozialen Medien wird Respekt durch Aufmerksamkeit ersetzt, Höflichkeit durch Shaming, Gemeinschaft durch Communitys, die keine Solidarität kennen. Han zeigt, wie Respekt, Selbstachtung und soziale Bindung miteinander verwoben sind - und wie ihr Verlust zu einem täglichen Bürgerkrieg en miniature führt, der die Gesellschaft von innen heraus zerfrisst.

Doch Byung-Chul Han bleibt nicht bei der Kritik stehen. Er entwirft eine Vision für eine neue Politik der Freundschaft, für ein respektgeleitetes Miteinander, das auf Distanz, Aufmerksamkeit und gegenseitiger Anerkennung beruht. Respekt ist für ihn kein Luxus, sondern die Voraussetzung für Demokratie, Diskurs und ein gelingendes Leben.

Über den Autor

Byung-Chul Han, 1959 in Seoul geboren, studierte in Freiburg im Breisgau und München Philosophie, deutschsprachige Literatur und katholische Theologie. Er war Professor für Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Seine Publikationen, die sich u. a. mit der Kritik am Neoliberalismus beschäftigen, wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Byung-Chul Han lebt in Berlin und hat sich zu einem Philosophen internationalen Ranges entwickelt: 'Der meistgelesene lebende deutsche Philosoph der Gegenwart ist Koreaner: Byung-Chul Han.' (El Pais)

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Antike
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Buch
Inhalt: 100 S.
ISBN-13: 9783751821254
ISBN-10: 3751821252
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Han, Byung-Chul
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 200 x 131 x 12 mm
Von/Mit: Byung-Chul Han
Erscheinungsdatum: 26.02.2026
Gewicht: 0,177 kg
Artikel-ID: 134615711

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