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Beschreibung
Agnes Sappers Ohne den Vater ist ein Familien- und Jugendroman, der die seelischen und praktischen Folgen väterlicher Abwesenheit mit nüchterner Anteilnahme darstellt. Im Mittelpunkt steht weniger ein äußerlich dramatisches Geschehen als die Bewährung einer Familie, die Ordnung, Arbeit, Erziehung und gegenseitige Verantwortung neu erlernen muss. Sappers Stil verbindet realistische Milieubeobachtung, klare Dialogführung und moralische Reflexion; literarisch steht das Buch in der Tradition des bürgerlichen Erziehungs- und Familienromans um 1900. Agnes Sapper, 1852 geboren und 1929 gestorben, gehörte zu den einflussreichen deutschsprachigen Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur. Als Mutter einer großen Familie und genaue Beobachterin häuslicher wie sozialer Konflikte schrieb sie aus unmittelbarer Erfahrung über kindliche Entwicklung, familiäre Pflichten und die Spannungen zwischen Ideal und Alltag. Ihre protestantisch geprägte Ethik und ihr Interesse an praktischer Lebensbewältigung dürften Ohne den Vater wesentlich bestimmt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Jugend- und Familienliteratur nicht nur als Zeitdokument, sondern als ernsthafte moralische Erzählkunst verstehen möchten. Sapper zeigt, wie Verlust zur Schule der Selbstständigkeit werden kann, ohne Sentimentalität und ohne die Härten des Lebens zu beschönigen.
Agnes Sappers Ohne den Vater ist ein Familien- und Jugendroman, der die seelischen und praktischen Folgen väterlicher Abwesenheit mit nüchterner Anteilnahme darstellt. Im Mittelpunkt steht weniger ein äußerlich dramatisches Geschehen als die Bewährung einer Familie, die Ordnung, Arbeit, Erziehung und gegenseitige Verantwortung neu erlernen muss. Sappers Stil verbindet realistische Milieubeobachtung, klare Dialogführung und moralische Reflexion; literarisch steht das Buch in der Tradition des bürgerlichen Erziehungs- und Familienromans um 1900. Agnes Sapper, 1852 geboren und 1929 gestorben, gehörte zu den einflussreichen deutschsprachigen Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur. Als Mutter einer großen Familie und genaue Beobachterin häuslicher wie sozialer Konflikte schrieb sie aus unmittelbarer Erfahrung über kindliche Entwicklung, familiäre Pflichten und die Spannungen zwischen Ideal und Alltag. Ihre protestantisch geprägte Ethik und ihr Interesse an praktischer Lebensbewältigung dürften Ohne den Vater wesentlich bestimmt haben. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Jugend- und Familienliteratur nicht nur als Zeitdokument, sondern als ernsthafte moralische Erzählkunst verstehen möchten. Sapper zeigt, wie Verlust zur Schule der Selbstständigkeit werden kann, ohne Sentimentalität und ohne die Härten des Lebens zu beschönigen.
Details
| Empfohlen (bis): | 7 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 5 |
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 52 S. |
| ISBN-13: | 9788027252817 |
| ISBN-10: | 8027252814 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Sapper, Agnes |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 3 mm |
| Von/Mit: | Agnes Sapper |
| Erscheinungsdatum: | 07.05.2019 |
| Gewicht: | 0,093 kg |