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Beschreibung
Nina Temanns Gedichte eröffnen einen Wahrnehmungsraum, in dem die Natur ihre eigene Dynamik entfaltet. Sie verstehen sich als poetische Prozesse, in denen die Position der Betrachterin zugunsten eines sprachlichen Tastens und behutsamen Sich-Annäherns aufgehoben ist. Ihre Texte sind Teil der Welt, verwandeln sich ihr an und ziehen Leserin und Leser ins Innerste dessen, was Poesie ausmachen kann.



Die Themen sind existenziell wie im Zyklus "sagen lassen", wo das lyrische Ich nach den Grundbedingungen des Daseins fragt und eine zweite Seite des Selbst entwirft - das Spiegelgewicht: "ich kannte mein Spiegelgewicht als liebe Gefährtin, als Füchsin, die neben mir schlich ..." So faszinierend wie beunruhigend kann der poetische Schwebezustand in diesen Versen sein, in denen es keine fertige Weltbedeutung und keine zu deutenden oder kommentierenden Gewissheiten gibt. Im besten Sinne wohnt diesen Gedichten ein Fragen und Hinterfragen inne, als ständen wir mit der Dichterin erst am Anfang des Natur - und Welterlebens.
Nina Temanns Gedichte eröffnen einen Wahrnehmungsraum, in dem die Natur ihre eigene Dynamik entfaltet. Sie verstehen sich als poetische Prozesse, in denen die Position der Betrachterin zugunsten eines sprachlichen Tastens und behutsamen Sich-Annäherns aufgehoben ist. Ihre Texte sind Teil der Welt, verwandeln sich ihr an und ziehen Leserin und Leser ins Innerste dessen, was Poesie ausmachen kann.



Die Themen sind existenziell wie im Zyklus "sagen lassen", wo das lyrische Ich nach den Grundbedingungen des Daseins fragt und eine zweite Seite des Selbst entwirft - das Spiegelgewicht: "ich kannte mein Spiegelgewicht als liebe Gefährtin, als Füchsin, die neben mir schlich ..." So faszinierend wie beunruhigend kann der poetische Schwebezustand in diesen Versen sein, in denen es keine fertige Weltbedeutung und keine zu deutenden oder kommentierenden Gewissheiten gibt. Im besten Sinne wohnt diesen Gedichten ein Fragen und Hinterfragen inne, als ständen wir mit der Dichterin erst am Anfang des Natur - und Welterlebens.
Über den Autor
Nina Temann wurde 1995 in Leipzig geboren. Sie studierte Geographie in Wien und Halle sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2022 ist sie Mitglied des Lyrikkollektivs "fährten", im gleichen Jahr wurde sie mit dem Klopstockpreis für junge Lyrik ausgezeichnet. Es folgte ein Studium am Institut für Sprachkunst in Wien. Der Band "oh augen, eigene oper" ist ihr Lyrik-Debüt.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Reihe: Reihe Neue Lyrik
Inhalt: 80 S.
ISBN-13: 9783948305338
ISBN-10: 3948305331
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Temann, Nina
Redaktion: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Kuhlbrodt, Jan
Igel, Jayne-Ann
Herausgeber: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen/Jan Kuhlbrodt/Jayne-Ann Igel
Hersteller: Heidtmann, Andreas
Poetenladen Literaturverl
Verantwortliche Person für die EU: Poetenladen, Andreas Heidtmann, Blumenstr. 25, D-04155 Leipzig, info@poetenladen.de
Maße: 202 x 145 x 15 mm
Von/Mit: Nina Temann
Erscheinungsdatum: 27.05.2026
Gewicht: 0,292 kg
Artikel-ID: 135567446

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