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Beschreibung
Menschen sind rechtfertigende Wesen; sie orientieren sich an Gründen. Die Regeln und Institutionen, denen sie sich fügen, beruhen auf historisch ausgebildeten Rechtfertigungsnarrativen und bilden insgesamt eine - spannungsreiche und dynamische - normative Ordnung. Jenseits der überkommenen Alternative von "idealen" und "realistischen" Theorien zeigt Rainer Forst in diesem Buch, wie eng die Begriffe der Normativität und der Macht zusammenhängen: Macht beruht auf dem Vermögen, den Raum der Rechtfertigungen für andere beeinflussen, bestimmen und eventuell abschließen zu können. Eine kritische Theorie der Rechtfertigung muss daher Verhältnisse der Macht auf ihre Begründungen hin befragen und von dort aus über gerechte Ordnungen nachdenken.
Menschen sind rechtfertigende Wesen; sie orientieren sich an Gründen. Die Regeln und Institutionen, denen sie sich fügen, beruhen auf historisch ausgebildeten Rechtfertigungsnarrativen und bilden insgesamt eine - spannungsreiche und dynamische - normative Ordnung. Jenseits der überkommenen Alternative von "idealen" und "realistischen" Theorien zeigt Rainer Forst in diesem Buch, wie eng die Begriffe der Normativität und der Macht zusammenhängen: Macht beruht auf dem Vermögen, den Raum der Rechtfertigungen für andere beeinflussen, bestimmen und eventuell abschließen zu können. Eine kritische Theorie der Rechtfertigung muss daher Verhältnisse der Macht auf ihre Begründungen hin befragen und von dort aus über gerechte Ordnungen nachdenken.
Zusammenfassung
Forst, RainerRainer Forst ist Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Direktor des Forschungszentrums »Normative Ordnungen«. Sein Werk wird international breit diskutiert. Im Jahr 2012 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Forst ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der British Academy.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung: Ordnungen der Rechtfertigung. Zum Verhältnis von Philosophie, Gesellschaftstheorie und Kritik
I. Vernunft, Normativität und Macht
Kritik der rechtfertigenden Vernunft. Die Erklärung praktischer Normativität
Noumenale Macht
II. Rechtfertigungsnarrative und historischer Fortschritt
Zum Begriff eines Rechtfertigungsnarrativs
Der Begriff des Fortschritts
III. Religion, Toleranz und Recht
Religion und Toleranz von der Aufklärung bis zum postsäkularen Zeitalter: Bayle, Kant und Habermas
Ein Gericht und viele Kulturen. Rechtsprechung im Konflikt
IV. Gerechtigkeit, Demokratie und Legitimität
Gerechtigkeit nach Marx
Legitimität, Demokratie und Gerechtigkeit. Zur Reflexivität normativer Ordnungen
V. Transnationale Gerechtigkeit
Realismus in der internationalen politischen Theorie
Transnationale Gerechtigkeit und Demokratie. Zur Überwindung von drei Dogmen der politischen Theorie
Details
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft
Inhalt: 254 S.
ISBN-13: 9783518297322
ISBN-10: 3518297325
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 29732
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Forst, Rainer
Hersteller: Suhrkamp Verlag
Suhrkamp Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 175 x 108 x 17 mm
Von/Mit: Rainer Forst
Erscheinungsdatum: 26.10.2015
Gewicht: 0,155 kg
Artikel-ID: 105271170

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