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Beschreibung
Unsere Gesellschaften nehmen Unterschiede auf und reproduzieren sie, aber sie erfinden sie auch selbst, unter anderem unter dem Deckmantel der Tradition. Jeder von uns ist in seinem engsten Bekanntenkreis mit dem Aufkommen neuer Identitäten konfrontiert, ja sogar mit Konversionen; wir beobachten die Entwicklung kultureller Bewegungen. Wir stellen zudem fest, dass unsere eigenen Erfahrungen mit einem kulturellen Identitätsgefühl, selbst die scheinbar stabilsten, nicht zwangsläufig endgültig sind, dass persönliche Veränderungen immer möglich sind und dazu führen können, dass wir eine Identität schlicht und einfach aufgeben, um gegebenenfalls eine neue anzunehmen. In der aktuellen Debatte über Integration nimmt der Multikulturalismus einen zentralen Platz ein. Die zunehmende Sichtbarkeit der multikulturellen Frage hängt mit dem Zusammentreffen mehrerer Phänomene zusammen. Zuallererst die Wiederentdeckung der kulturellen und identitären Vielfalt in einer Welt, in der diese für verschiedene Gruppen unterschiedlicher Herkunft und Lebensweise, die gezwungen sind, eine Form des Zusammenlebens zu finden, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus rückt die Erneuerung der sozialen Frage, die logische Folge der postindustriellen Ära, die Kultur in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Forderungen, deren politische Auswirkungen offensichtlich sind.
Unsere Gesellschaften nehmen Unterschiede auf und reproduzieren sie, aber sie erfinden sie auch selbst, unter anderem unter dem Deckmantel der Tradition. Jeder von uns ist in seinem engsten Bekanntenkreis mit dem Aufkommen neuer Identitäten konfrontiert, ja sogar mit Konversionen; wir beobachten die Entwicklung kultureller Bewegungen. Wir stellen zudem fest, dass unsere eigenen Erfahrungen mit einem kulturellen Identitätsgefühl, selbst die scheinbar stabilsten, nicht zwangsläufig endgültig sind, dass persönliche Veränderungen immer möglich sind und dazu führen können, dass wir eine Identität schlicht und einfach aufgeben, um gegebenenfalls eine neue anzunehmen. In der aktuellen Debatte über Integration nimmt der Multikulturalismus einen zentralen Platz ein. Die zunehmende Sichtbarkeit der multikulturellen Frage hängt mit dem Zusammentreffen mehrerer Phänomene zusammen. Zuallererst die Wiederentdeckung der kulturellen und identitären Vielfalt in einer Welt, in der diese für verschiedene Gruppen unterschiedlicher Herkunft und Lebensweise, die gezwungen sind, eine Form des Zusammenlebens zu finden, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus rückt die Erneuerung der sozialen Frage, die logische Folge der postindustriellen Ära, die Kultur in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Forderungen, deren politische Auswirkungen offensichtlich sind.
Über den Autor
Dicko Abdourahamane absolvierte Studien an der Universität Niamey im Niger, der Universität Lomé im Togo, der Universität Wuhan in China und der American Military University; er verfügt über einen Doktortitel in Soziologie und ein Graduiertenzertifikat in Terrorismusforschung. Derzeit ist er Professor und Forscher an der Universität Zinder im Niger. Er ist Experte für Konflikt- und Gewaltforschung.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Importe, Soziologie
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 216 S.
ISBN-13: 9786209945212
ISBN-10: 620994521X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Abdourahamane, Dicko
Hersteller: Verlag Unser Wissen
Verantwortliche Person für die EU: SIA OmniScriptum Publishing, Brivibas Gatve 197, ?-1039 Riga, customerservice@vdm-vsg.de
Maße: 220 x 150 x 13 mm
Von/Mit: Dicko Abdourahamane
Erscheinungsdatum: 27.04.2026
Gewicht: 0,34 kg
Artikel-ID: 135181479