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Beschreibung
Ob im Krimi oder in der Rechtswirklichkeit - namentlich bei Erpressungen von Lebensmittelketten: Die Konstellation einer Giftfalle, bei der sich das Opfer unwissentlich selbst schädigen soll, erweist sich als ebenso interessante wie vielschichtig strafrechtsdogmatisch diskussionsbedürftige Konzeption. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der skurrile "Bärwurz-Fall" (BGHSt 43, 177 ff.), in dem ein Passauer Apotheker eine Schnapsflasche mit tödlich wirkendem Gift befüllte, um damit Einbrecher "zur Strecke zu bringen", die zuvor daraus getrunken hatten. Die Arbeit plädiert zunächst für eine Anwendung der mittelbaren Täterschaft und entwickelt anhand dieser Rechtsfigur die Kriterien, die für den Versuchsbeginn maßgeblich sind. Dabei gilt das Hauptaugenmerk den Besonderheiten, die sich aufgrund einer bloßen Zweipersonenkonstellation, des fehlenden sozialen Kontaktes zwischen Hinter- und Vordermann, des Einsatzes einer Apparatur und schließlich der nur sehr vagen Erfolgsaussichten ergeben.
Ob im Krimi oder in der Rechtswirklichkeit - namentlich bei Erpressungen von Lebensmittelketten: Die Konstellation einer Giftfalle, bei der sich das Opfer unwissentlich selbst schädigen soll, erweist sich als ebenso interessante wie vielschichtig strafrechtsdogmatisch diskussionsbedürftige Konzeption. Ausgangspunkt der Überlegungen ist der skurrile "Bärwurz-Fall" (BGHSt 43, 177 ff.), in dem ein Passauer Apotheker eine Schnapsflasche mit tödlich wirkendem Gift befüllte, um damit Einbrecher "zur Strecke zu bringen", die zuvor daraus getrunken hatten. Die Arbeit plädiert zunächst für eine Anwendung der mittelbaren Täterschaft und entwickelt anhand dieser Rechtsfigur die Kriterien, die für den Versuchsbeginn maßgeblich sind. Dabei gilt das Hauptaugenmerk den Besonderheiten, die sich aufgrund einer bloßen Zweipersonenkonstellation, des fehlenden sozialen Kontaktes zwischen Hinter- und Vordermann, des Einsatzes einer Apparatur und schließlich der nur sehr vagen Erfolgsaussichten ergeben.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt: Zur Rechtsfigur der mittelbaren Täterschaft - Die Konstellation der sogenannten Giftfalle - Begriff und Varianten der Giftfalle - Die Täterschaftsform - Der Versuchsbeginn.
Details
Erscheinungsjahr: 2007
Fachbereich: Strafrecht
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Würzburger Schriften zur Kriminalwissenschaft
ISBN-13: 9783631571774
ISBN-10: 3631571771
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 57177
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Weddig, Jörg
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Würzburger Schriften zur Kriminalwissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 210 x 148 x 11 mm
Von/Mit: Jörg Weddig
Erscheinungsdatum: 03.12.2007
Gewicht: 0,241 kg
Artikel-ID: 103985324

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