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Im Aufmacher, auch des erneuten Schwerpunkts zu KI, geht Hannes Bajohr der Frage nach, welchen theoretischen Status man mit (Hilfe) von KI erstellten Texten sinnvollerweise zuschreiben kann - und wie sich die Lektüre durch das Wissen um postartifizielle Texte verändert. Recht direkt schließt daran der Essay von Johannes Franzen an, der an aktuellen Beispielen über die hermeneutische Paranoia schreibt, die der KI-Verdacht auslösen kann, wenn nicht muss. Der Historiker Roland Wenzlhuemer fragt, wie sich die von KI erbrachte "Zeitdividende" sinnvoll nutzen ließe. Und der Konzeptkünstler und Musiker Peter Michael Witt lässt sich gleich von dem Anthropic-LLM Claude erklären, warum die KI generell kollektiviert werden sollte.
In einem Essay, der vom jüngsten Buch des Publizisten Daniel Schreiber seinen Ausgang nimmt, denkt Tatjana Noemi Tömmel nicht zuletzt mit Hannah Arendt darüber nach, was die Liebe in politischen Zusammenhängen zu suchen haben könnte. Anchit Sathi berichtet von einer Begegnung in einem Zug in Brandenburg - und fokussiert dann theoretisch genau auf die Facetten des Unangenehmen daran. In ihrer Rechtskolumne beschreibt Marietta Auer, wie der Begriff des Eigentums auf einem deutschen Sonderweg fast unbemerkt vom öffentlichen Recht ins Privatrecht gerutscht ist. Die Juristin Sophie Schönberger setzt sich mit den arg unbeholfenen Versuchen mehrere Landtage auseinander, Kinder mit Hilfe von Pixi-Büchern die Demokratie nahezubringen. Der Historiker Dominik Rigoll wiederum plädiert für einen "Paradigmenwechsel" beim wehrhaften Einsatz für die Demokratie
Im Aufmacher, auch des erneuten Schwerpunkts zu KI, geht Hannes Bajohr der Frage nach, welchen theoretischen Status man mit (Hilfe) von KI erstellten Texten sinnvollerweise zuschreiben kann - und wie sich die Lektüre durch das Wissen um postartifizielle Texte verändert. Recht direkt schließt daran der Essay von Johannes Franzen an, der an aktuellen Beispielen über die hermeneutische Paranoia schreibt, die der KI-Verdacht auslösen kann, wenn nicht muss. Der Historiker Roland Wenzlhuemer fragt, wie sich die von KI erbrachte "Zeitdividende" sinnvoll nutzen ließe. Und der Konzeptkünstler und Musiker Peter Michael Witt lässt sich gleich von dem Anthropic-LLM Claude erklären, warum die KI generell kollektiviert werden sollte.
In einem Essay, der vom jüngsten Buch des Publizisten Daniel Schreiber seinen Ausgang nimmt, denkt Tatjana Noemi Tömmel nicht zuletzt mit Hannah Arendt darüber nach, was die Liebe in politischen Zusammenhängen zu suchen haben könnte. Anchit Sathi berichtet von einer Begegnung in einem Zug in Brandenburg - und fokussiert dann theoretisch genau auf die Facetten des Unangenehmen daran. In ihrer Rechtskolumne beschreibt Marietta Auer, wie der Begriff des Eigentums auf einem deutschen Sonderweg fast unbemerkt vom öffentlichen Recht ins Privatrecht gerutscht ist. Die Juristin Sophie Schönberger setzt sich mit den arg unbeholfenen Versuchen mehrere Landtage auseinander, Kinder mit Hilfe von Pixi-Büchern die Demokratie nahezubringen. Der Historiker Dominik Rigoll wiederum plädiert für einen "Paradigmenwechsel" beim wehrhaften Einsatz für die Demokratie
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.
ESSAY
Hannes Bajohr
Probabilistische Intuition.
Über artifiziellen Text und seine Stile
Tatjana Noemi Tömmel
Responsiver Universalismus.
Über Liebe und Politik
Anchit Sathi
Gesehen ohne Erlaubnis
KRITIK
Marietta Auer
Rechtskolumne.
Eigentum: ein deutsches Missverständnis
Sophie Schönberger
Demokratie im Pixi-Format
MARGINALIEN
Dominik Rigoll
Die falsche Erfolgsgeschichte der wehrhaften Demokratie.
Lehren für die Zeitenwende aus Weimar und Bonn
Johannes Franzen
Wen kümmert's, wer nicht spricht?
Künstliche Intelligenz und die Paranoia der Autorschaft
Roland Wenzlhuemer
Die Zeitdividende.
Künstliche Intelligenz und Wissenschaft
Peter Michael Witt
"Wem gehört die Maschine?"
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik, Lyrik & Dramatik |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches |
| Inhalt: | 102 S. |
| ISBN-13: | 9783608977264 |
| ISBN-10: | 3608977260 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: |
Knörer, Ekkehard
Demand, Christian |
| Herausgeber: | Ekkehard Knörer/Christian Demand |
| Hersteller: | Klett-Cotta Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Rotebühlstr. 77, D-70178 Stuttgart, produktsicherheit@klett-cotta.de |
| Maße: | 149 x 231 x 7 mm |
| Von/Mit: | Ekkehard Knörer (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 10.09.2026 |
| Gewicht: | 0,186 kg |