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Im Aufmacher fragt die Juristin Marietta Auer danach, was unsere digitale Moderne bis hin zu KI aus der Science Fiction gelernt hat - und was wiederum wir daraus lernen können. Um das Scheitern und das Versagen in der Politik geht es in einem Essay, den die beiden Merkur-Preisträger/innen Nora Weinelt (2021) und Benedikt Wintgens (2020) gemeinsam verfasst haben. Einen Vergleich der Städte Kijiw und Berlin unternimmt der ukrainische Autor Vasyl Bartovshchuk.
In seiner Theaterkolumne setzt sich Ekkehard Knörer mit neuen Stücken von Rainald Goetz auseinander - mit dem Fokus auf dem Verhältnis des Autors zu Michael Rutschky, und auch zum Merkur. Henning Ziebritzki liest drei neue Bücher zu Goethe, von denen ihm das von Gustav Seibt ausnehmend gut gefällt; er weiß aber nicht, ob es nun überhaupt noch weitere braucht. In der Auseinandersetzung mit dem jüngsten Buch von Hartmut Rosa nimmt Thomas Bedorf einige wichtige phänomenologische Verkomplizierungen vor.
Mit handelshistorisch unterfüttertem Blick analysiert Nicholas Mulder die Lage der Handelswege (vor allem natürlich der Straße von Hormus) in der gegenwärtigen geopolitischen Situation. In Johannes Franzens Essay "Der Ausrutscher der Autorin" geht es um sich wandelnde Erwartungen und Kräfteverhältnisse zwischen Autorinnen/Autoren und Leserschaft. Julia Kartashova legt dar, warum Situationen, in denen Machtmissbrauch stattfindet oder droht, weit weniger leicht lesbar sind, als manch einer annehmen will.
Im Aufmacher fragt die Juristin Marietta Auer danach, was unsere digitale Moderne bis hin zu KI aus der Science Fiction gelernt hat - und was wiederum wir daraus lernen können. Um das Scheitern und das Versagen in der Politik geht es in einem Essay, den die beiden Merkur-Preisträger/innen Nora Weinelt (2021) und Benedikt Wintgens (2020) gemeinsam verfasst haben. Einen Vergleich der Städte Kijiw und Berlin unternimmt der ukrainische Autor Vasyl Bartovshchuk.
In seiner Theaterkolumne setzt sich Ekkehard Knörer mit neuen Stücken von Rainald Goetz auseinander - mit dem Fokus auf dem Verhältnis des Autors zu Michael Rutschky, und auch zum Merkur. Henning Ziebritzki liest drei neue Bücher zu Goethe, von denen ihm das von Gustav Seibt ausnehmend gut gefällt; er weiß aber nicht, ob es nun überhaupt noch weitere braucht. In der Auseinandersetzung mit dem jüngsten Buch von Hartmut Rosa nimmt Thomas Bedorf einige wichtige phänomenologische Verkomplizierungen vor.
Mit handelshistorisch unterfüttertem Blick analysiert Nicholas Mulder die Lage der Handelswege (vor allem natürlich der Straße von Hormus) in der gegenwärtigen geopolitischen Situation. In Johannes Franzens Essay "Der Ausrutscher der Autorin" geht es um sich wandelnde Erwartungen und Kräfteverhältnisse zwischen Autorinnen/Autoren und Leserschaft. Julia Kartashova legt dar, warum Situationen, in denen Machtmissbrauch stattfindet oder droht, weit weniger leicht lesbar sind, als manch einer annehmen will.
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.
ESSAY
Marietta Auer
Digitale Moderne als Science Fiction
Nora Weinelt/Benedikt Wintgens
Scheitern und Versagen in der Politik
Vasyl Bartovshchuk
Berlin und Kijiw.
Ein Städtevergleich
KRITIK
Ekkehard Knörer
Theaterkolumne.
Welcome to the Final Show: Goetz, Rutschky, Lapidarium
Henning Ziebritzki
Die Geschichte mit den Gobelins.
Drei neue Bücher zu Goethes Leben und Werk
Thomas Bedorf
Situationen, Konstellationen & Positionierungen
Resonanzsoziologie
und politische Phänomenologie
MARGINALIEN
Nicholas Mulder
Empires of Flow Control
Johannes Franzen
Der Ausrutscher der Autorin
Julia Kartashova
Die Lesbarkeit der Macht
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Belletristik, Lyrik & Dramatik |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches |
| Inhalt: | 102 S. |
| ISBN-13: | 9783608977240 |
| ISBN-10: | 3608977244 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: |
Knörer, Ekkehard
Demand, Christian |
| Herausgeber: | Ekkehard Knörer/Christian Demand |
| Hersteller: |
Klett-Cotta Verlag
Cotta'sche, J. G., Buchhandlung Nachfolger GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Rotebühlstr. 77, D-70178 Stuttgart, produktsicherheit@klett-cotta.de |
| Maße: | 227 x 148 x 9 mm |
| Von/Mit: | Ekkehard Knörer (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 27.07.2026 |
| Gewicht: | 0,184 kg |