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Beschreibung
Klaus Manns Roman "Mephisto" entfaltet am Beispiel des Schauspielers Hendrik Höfgen die moralische Anatomie künstlerischer Anpassung im nationalsozialistischen Deutschland. In einer Mischung aus Zeitroman, Satire und psychologischem Künstlerporträt verfolgt der Text den Aufstieg eines begabten, ehrgeizigen Theatermannes, der seine politische Skrupellosigkeit als ästhetische Neutralität tarnt. Der an Goethes Faust-Motiv geschulte Titel verweist auf den Pakt zwischen Kunst und Macht; zugleich steht der Roman im Kontext der Exilliteratur, die die Verführbarkeit bürgerlicher Kultur mit analytischer Schärfe untersucht. Klaus Mann, 1906 als Sohn Thomas Manns geboren, war selbst Schriftsteller, Theaterkenner und entschiedener Gegner des Faschismus. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging er ins Exil und beobachtete aus nächster Nähe, wie Intellektuelle und Künstler zwischen Widerstand, Schweigen und Kollaboration zerrieben wurden. Seine Erfahrungen im europäischen Emigrantenmilieu, seine politische Publizistik und seine Kenntnis der Bühnenwelt prägten die kompromisslose Gestaltung dieses Romans. "Mephisto" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur als historisches Erkenntnismedium ernst nehmen. Das Buch ist nicht nur ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Exilliteratur, sondern eine bis heute beunruhigende Studie über Karriere, Schuld und Selbsttäuschung unter autoritären Bedingungen.
Klaus Manns Roman "Mephisto" entfaltet am Beispiel des Schauspielers Hendrik Höfgen die moralische Anatomie künstlerischer Anpassung im nationalsozialistischen Deutschland. In einer Mischung aus Zeitroman, Satire und psychologischem Künstlerporträt verfolgt der Text den Aufstieg eines begabten, ehrgeizigen Theatermannes, der seine politische Skrupellosigkeit als ästhetische Neutralität tarnt. Der an Goethes Faust-Motiv geschulte Titel verweist auf den Pakt zwischen Kunst und Macht; zugleich steht der Roman im Kontext der Exilliteratur, die die Verführbarkeit bürgerlicher Kultur mit analytischer Schärfe untersucht. Klaus Mann, 1906 als Sohn Thomas Manns geboren, war selbst Schriftsteller, Theaterkenner und entschiedener Gegner des Faschismus. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging er ins Exil und beobachtete aus nächster Nähe, wie Intellektuelle und Künstler zwischen Widerstand, Schweigen und Kollaboration zerrieben wurden. Seine Erfahrungen im europäischen Emigrantenmilieu, seine politische Publizistik und seine Kenntnis der Bühnenwelt prägten die kompromisslose Gestaltung dieses Romans. "Mephisto" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur als historisches Erkenntnismedium ernst nehmen. Das Buch ist nicht nur ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Exilliteratur, sondern eine bis heute beunruhigende Studie über Karriere, Schuld und Selbsttäuschung unter autoritären Bedingungen.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 176 S.
ISBN-13: 9788027380725
ISBN-10: 8027380723
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Mann, Klaus
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 10 mm
Von/Mit: Klaus Mann
Erscheinungsdatum: 24.05.2023
Gewicht: 0,265 kg
Artikel-ID: 126985134

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