Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung

Seuchengeschichte lässt sich im Rahmen der Sozialgeschichte der Medizin aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln: Eine Studie rekonstruiert auf quellenkritischer Basis die Funktion eines Wiener Seuchenlazaretts im Dreißigjährigen Krieg, eine andere demonstriert anhand von Influenzadaten aus der Schweiz (1881-1995) das Potential digitaler Methoden wie der ARIMA-Modelle. Dabei wird die Notwendigkeit kritischer Quellen- und Datenprüfung auch bei KI-gestützter Forschung betont. Ein weiterer Beitrag analysiert die autobiographische Selbstdeutung eines Mediziners im Kontext der Aufarbeitung von NS-Verstrickungen. Zudem wird gezeigt, wie technische Innovationen medizinische Praxis verändern: Neue Injektionsmethoden bei Diabetes wurden erst bei spürbarer Verbesserung der Lebensqualität akzeptiert. Außerdem wird die Rolle der Pflege in der Entwicklung der Dialyse und der Beziehung zwischen Pflegenden und Patient:innen beleuchtet.

Abschließend widmen sich zwei Beitragende der Homöopathie und der komplementären Medizin: Sie plädieren für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen und schlagen eine Arbeitsdefinition "Traditioneller Medizin" im deutschsprachigen Raum vor.

Seuchengeschichte lässt sich im Rahmen der Sozialgeschichte der Medizin aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln: Eine Studie rekonstruiert auf quellenkritischer Basis die Funktion eines Wiener Seuchenlazaretts im Dreißigjährigen Krieg, eine andere demonstriert anhand von Influenzadaten aus der Schweiz (1881-1995) das Potential digitaler Methoden wie der ARIMA-Modelle. Dabei wird die Notwendigkeit kritischer Quellen- und Datenprüfung auch bei KI-gestützter Forschung betont. Ein weiterer Beitrag analysiert die autobiographische Selbstdeutung eines Mediziners im Kontext der Aufarbeitung von NS-Verstrickungen. Zudem wird gezeigt, wie technische Innovationen medizinische Praxis verändern: Neue Injektionsmethoden bei Diabetes wurden erst bei spürbarer Verbesserung der Lebensqualität akzeptiert. Außerdem wird die Rolle der Pflege in der Entwicklung der Dialyse und der Beziehung zwischen Pflegenden und Patient:innen beleuchtet.

Abschließend widmen sich zwei Beitragende der Homöopathie und der komplementären Medizin: Sie plädieren für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen und schlagen eine Arbeitsdefinition "Traditioneller Medizin" im deutschsprachigen Raum vor.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 252 S.
1 s/w Illustr.
23 farbige Illustr.
4 s/w Tab.
28 Illustr.
ISBN-13: 9783515143431
ISBN-10: 3515143432
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 400014343
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Baschin, Marion
Herausgeber: Marion Baschin
Hersteller: Steiner Franz Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Franz Steiner Verlag GmbH, Maybachstr. 8, D-70469 Stuttgart, service@steiner-verlag.de
Abbildungen: 1 schwarz-weiße und 23 farbige Abbildungen, 4 schwarz-weiße Tabellen
Maße: 240 x 168 x 16 mm
Von/Mit: Marion Baschin
Erscheinungsdatum: 17.09.2026
Gewicht: 0,448 kg
Artikel-ID: 136869344

Ähnliche Produkte